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Aktiv fürs Klima

Aktivitäten rund um das  Thema Klimaschutz, Energie und Umwelt sind vielfältig, vielschichtig und vielgesichtig.

Was dazu in Senden, Ottmarsbocholt, Bösensell und Venne passiert und getan wird, finden Sie hier ebenso, wie gemeinsame Aktionen im Kreis Coesfeld und der weiteren Umgebung.

Stadtradeln 2024 - 85.997 Kilometer für ein gutes Klima

Insgesamt 85.997 Kilometer haben die Sendener Gruppen im Rahmen der Aktion „Stadtradeln“ in diesem Jahr zurückgelegt. „Das ist ein tolles Ergebnis! Damit liegen wir im kreisweiten Vergleich nun auf dem vierten Rang – und das ist ein Platz besser als im Vorjahr“, so Julia Nosthoff, die die Aktion im Rathaus betreut hat. Sie dankt allen Teilnehmenden für ihren sportlichen Einsatz, der sich auch positiv auf das Klima auswirkt: Beim diesjährigen Stadtradeln im Kreis Coesfeld, das vom ersten bis 21. Mai stattfand, haben sich insgesamt 6.473 Bürgerinnen und Bürger aktiv beteiligt und sind insgesamt weit über eine Million Kilometer gefahren. Das entspricht rund 218 Tonnen CO2-Einsparung im Vergleich zu dem CO2-Ausstoß, der angefallen wäre, wenn die Teilnehmenden die gleiche Strecke mit dem Auto zurückgelegt hätten.

24 Sendener Gruppen am Start
In Senden waren 24 Gruppen angetreten. Am meisten Kilometer hat dabei das Team der Pfarrgemeinde St. Laurentius mit 10.706 Kilometer zurückgelegt.

 

Sonderwertung Schulradeln
Das Joseph-Haydn Gymnasium stellte mit 47 Teilnehmenden das größte Team aus Senden und brachte es auf insgesamt 9.032 Kilometer. Und das kann sich auch landesweit sehen lassen: So liegt das Team des Gymnasiums im Sonderwettbewerb „Schulradeln“ mit 9.032km an Stelle 198 von 1492 teilnehmenden Schulen in ganz NRW.

 

Fahrrad sollte mehr in den Fokus rücken
Ziel der Kampagne war es, das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel in den Fokus zu rücken. In drei Wochen sollten möglichst viele Kilometer geradelt werden - egal ob beruflich oder privat, Hauptsache CO2-frei unterwegs!

www.stadtradeln.de

Müllsammelaktionen Frühjahr 2024

Sendens Gemeindegebiet ist nun erst einmal "sauber" - Vielen Dank an alle Müllsammler und Müllsammlerinnen!

Im März und April 2024 haben viele Bürgerinnen und Bürger - groß und klein - das Gemeindegebiet von Müll und Unrat befreit.

Mehrere Gruppen, Vereine und Verbände in Bösensell, Ottmarsbocholt und Senden machten sich im Frühjahr auf und sammelten aus Gräben, von Wegen, aus dem Gebüsch und auch aus den Wäldern alles, was der Wind oder die Menschheit hingeweht und hinterlassen hat.

Aktionstag 2024 mit Schulen und Kindertageseinrichtungen

Am Dienstag (12. März 2024) schwärmten insgesamt fast 500 Kinder in Senden aus, um Abfall aus der Natur zu sammeln. An dem gemeinsamen Müllsammeltag unter dem Motto „Wir räumen Senden auf!“ beteiligten sich 12 Schulen und Kindergärten in Senden, Ottmarsbocholt und Bösensell.

Ein voller Erfolg

Die beiden Klimaschutzmanagerinnen Julia Nosthoff und Petra Volmerg hatten diese Aktion vorbereitet und die nötige Ausrüstung -  Eimer in zwei Größen für die kleinen und großen Sammelnden, Greifzangen, Handschuhe und Müllsäcke - bereitgestellt. Sie sind vom unkomplizierten Ablauf und dem Einsatz der vielen Kinder begeistert. Nosthoff erklärt: „Jede der Gruppen organisierte den eigentlichen Einsatz dann in Eigenregie. Am Tag darauf holten die Beschäftigten des Bauhofs die Müllsäcke ab. Insgesamt schätzen wir, dass ein Kubikmeter Abfall zusammengekommen ist.“ Und Volmerg ergänzt: "Das lief so gut, das machen wir im nächsten Frühjahr wieder!“

 

Mithilfe beim „Frühjahrsputz“ erwünscht und erhalten

In den Tagen nach dem 12. März 2024 konnten sich Bürgerinnen und Bürger die "Ausrüstung" für einige Tage ausleihen. Dieses Angebot wurde von 6 Personen wahrgenommen, jedoch meldeten sich einige größere Gruppen z.b. Schützen und Messdiener sowie eine Elterninitiative und liehen sich zu weiteren Terminen Zangen und Eimer für geplante Sammlungen aus.

In Gesprächen nach den Sammlungen wurde deutlich: es wurde weniger Müll als erwartet gefunden und gesammelt.

Kreisweite Klimaschutzwoche 2023 vom 12. bis 24. September

Bald ist es wieder so weit: Am 12. September 2023 startet die kreisweite Klimaschutzwoche bereits in ihre vierte Runde. Vom 12. bis 24. September 2023 steht erneut das Engagement für den Klimaschutz im Kreis Coesfeld besonders im Fokus. Neben von den Kommunen organisierten Veranstaltungen sind Privatpersonen, Vereine, Initiativen und auch Schulen eingeladen, Beiträge zur Klimaschutzwoche zu leisten.

Alle im Kreis angebotenen Klimaschutzveranstaltungen sind auf der Klima-Website des Kreises zu finden unter www.coe.de/ksw. Veranstaltungen in Senden oder von Senden organisiert finden Sie im weiteren Verlauf dieser Seite.

Die Klimaschutzwoche wird gemeinsam mit dem Klimaschutzmanagement des Kreises Coesfeld und dem kommunalen KlimaNetz aller Klimaschutzmanagerinnen und – manager der elf Kommunen im Kreis veranstaltet.

Auftaktveranstaltung zur Klimaschutzwoche 2023 mit Andreas Huber

Gewinn statt Verzicht: Wie Klimaschutz unser Leben bereichern kann

Am 12. September 2023 findet in der Sendener Steverhalle der Auftakt zur kreisweiten KlimaSchutzWoche statt. Hierzu ist jeder eingeladen, egal ob aktiv im Klimaschutz oder nicht.  Besonderer Redner wird der Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft Club of Rome, Andreas Huber sein.

Der Club of Rome ist eine wissenschaftliche Denkfabrik für die wichtigen Zukunftsfragen unserer Zeit, bekannt unter anderem für seinen regelmäßigen Bericht zu den Grenzen des Wachstums.

Andreas Huber nimmt das Publikum mit auf eine emotionale Reise über Nachhaltigkeit in Technik und Gesellschaft, stellt Verbindungen zwischen den großen Themen unserer Zeit her und rüttelt unsere Narrative auf.

Er gehört – wie viele - zu den Menschen, die zum Telefonieren noch in einer gelben Zelle gestanden haben oder um einen Film zu schauen, erst einmal in eine Videothek gehen mussten. Technologie hat unsere Welt massiv verändert. Auch ökologisch verändert sich unsere Welt. Wir erleben Dürren und Hitzeperioden, Starkregen und Artensterben. Trotzdem tun wir uns unglaublich schwer, die notwendigen Veränderungen im Sinne einer zukunftsfähigen Entwicklung endlich anzupacken. Hätten wir vor etwa 20 Jahren mit Klimaschutz und dem erforderlichen Ausbau erneuerbarer Energien begonnen, bräuchte es heute vermutlich weder eine nationale Strompreisbremse noch ein Heizungsgesetz.

Huber beleuchtet in seinem Vortrag warum es uns Menschen gemeinsam bisher so schwer gefallen ist der Klimakrise wirksam etwas entgegenzusetzten. Er zeigt aber auch auf, wie wir alle individuell bereichernde Fortschritte für eine nachhaltigere Welt in Bewegung setzen können.

Der Vortrag kann nicht Antworten auf alle Fragen geben, aber brauchen wir eigentlich noch mehr Antworten oder vielleicht bessere Fragen?

Nach dem Vortrag wird ein Blick auf das spannende und vielfältige Programm der Klimaschutzwoche 2023 geworfen und anschließend bleibt genügend Raum und Zeit für den gemeinsamen Austausch.

Um Anmeldung über das Ticketingsystem der Gemeinde Senden unter https://www.senden-westfalen.de/ticketing wird gebeten. Beginn 18 Uhr, Einlass ab 16:45 Uhr.

Die Auftaktveranstaltung wird zusammen von den Klimaschutzmanagerinnen und Klimaschutzmanagern der kreisangehörigen Kommunen und des Kreises organisiert.

Geplante Veranstaltungen und Aktionen in der Klimaschutzwoche

Hier finden Sie Aktionen und Veranstaltungen, die in und/ oder von der Gemeinde Senden vorbereitet werden. Anmeldungen sind, wo angegeben, schon möglich.

Weitere Veranstaltungen im gesamten Kreis Coesfeld finden Sie zeitnah auf der Internetseite des Kreises Coesfeld.

Stand: 07.09.2023

DatumOrt, ZeitTitelBeschreibungAnmeldung, Kosten
Di, 12.09.2023Steverhalle, 18 Uhr, Einlass ab 16:45 Uhr

"Gewinn statt Verzicht: Wie Klimaschutz unser Leben bereichert"

 

Auftaktveranstaltung zur Klimaschutzwoche

Am 12. September 2023 findet in der Sendener Steverhalle der Auftakt zur kreisweiten KlimaSchutzWoche statt. Hierzu ist jeder eingeladen, egal ob aktiv im Klimaschutz oder nicht.  Besonderer Redner wird der Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft Club of Rome, Andreas Huber sein.

Andreas Huber nimmt das Publikum mit auf eine emotionale Reise über Nachhaltigkeit in Technik und Gesellschaft, stellt Verbindungen zwischen den großen Themen unserer Zeit her und rüttelt unsere Narrative auf.

Nach dem Vortrag wird ein Blick auf das spannende und vielfältige Programm der Klimaschutzwoche 2023 geworfen und anschließend bleibt genügend Raum und Zeit für den gemeinsamen Austausch.

Anmeldung erforderlich und sofort möglich über das Ticketsystem der Gemeinde Senden:

 

https://www.senden-westfalen.de/ticketing

 

Der Eintritt ist frei.

Do, 14.09.2023

Schloss Senden, Holtrup 3, 48308 Senden

 

18 Uhr

Dokumentarfilmprogramm im Rahmen der KlimaschutzWoche auf Schloss Senden

Im Rahmen der Dokumentarfilmtage LETsDOK, gefördert von der LWL-Kulturstiftung, laufen am 14. September mehrere Filme zum Thema Klimaschutz auf Schloss Senden. Um 18 Uhr startet das kollektive Filmprojekt HUMAN/NATURE mit künstlerischen Kurzfilmen, die den Bezug Mensch-Natur thematisieren:

 

18 Uhr: "Kompost sein", Regie Sverin Halder - Was können wir von Kompost lernen, bevor wir uns in ihn verwandeln? Der Kurzfilm nimmt uns mit auf eine philosophische Reise in unbekannte und bedrohte Unterwelten voller Leben und drängender Fragen zur Zukunt unseres Planeten.

 

ca. 18:30 Uhr: "What the water whispered", Regie Atiruj Jerddeesakul, Daniel Pineda, Elikem Ayeke, Jane Lagos Salazar - Der Kurzfilm des internationalen Teams erkundet aus postkolonialer Perspektive die Beziehung von Mensch und Natur zum Münsterland.

 

ca. 19 Uhr : Beginn des Hauptfilms: "Aufschrei der Jugend - Fridays for Future inside ", Regie Kathrin Pitterling - Ein außergewöhnlich intimes Porträt junger Klimaaktivisten und - aktivistinnen. In Ihrer Dokumentation lässt uns Kathrin Pitterling ganz nah ran an die jungen Aktivisten und Aktivistinnen, darunter auch bekannte Gesichter wie Luisa Neubauer und Clara Mayer. Trotz existenzieller Einschränkungen durch die Corona-Pandemie kämpfen die Kinder und Jugendlichen unerschrocken weiter für unser aller Zukunft.

 

Im Anschluss an die Dokumentarfilme finden durch Anna Schlottbohm, Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin, moderierte Filmgespräche mit anwesenden Filmteams statt. In der Pause dazwischen gibt es Quiche und Getränke. Mehr Informationen https://letsdok.de/kino/schloss-senden/

keine Anmeldung erforderlich

 

Eine LETsDOK Veranstaltung in Kooperation mit Schloss Senden e.V

 

Sarina Werner
werner(@)schloss-senden.de

 

Der Eintritt ist frei.

Fr, 15.09.2023

Nordkirchen-Capelle

Kirche, Dorfpark

Kirchstr., 59394 Nordkirchen Capelle

14 - 19 Uhr

Pilgertag: "Auf den Spuren der Stifterin Reinmod"

 

Die Frauengemeinschaften (KFD) der Region Lüdinghausen laden zu einem Pilgertag nach Capelle ein. "Ich gehe stiften, ich gehe anstiften, ich bleibe" - mit diesen Schlagworten begeben sich die Frauen bei einem Kreuzweg, auf dem Stiftungspfad und bei einem Gottesdienst auf die Spuren der Stifterin Reinmod. Mit der Thematisierung unseres Umgangs mit der Schöpfung und Stationen an einem Insektenhotel und  an einem bienenfreundlichen Beet wird der Bogen zu Klimaschutz und Folgen des Klimawandels geschlagen.

Der Pilgertag beginnt um 14 Uhr, um 14:30 Uhr laden die Damen zu einem Kaffeetrinken ein und der Tag endet mit einem Gottesdienst und anschließender Agape-Feier, zu der jede und jeder eingeladen ist, Brot und Getränke mitzubringen.

Anmeldung erforderlich bis zum 09.09.2023

an die örtlichen kfd-Gruppe

oder

p.volmerg(@)senden-westfalen.de

 

Beitrag zum Kaffeegedeck:

7,50 €

 

Mo, 18.09.2023

Mobilstation in Senden,
Haltepunkt
Mönkingheide 1

17:00 bis 19:00 Uhr

Kommit!-Roadshow

Dialogveranstaltung über Mobilität

Die kommit!-Roadshow ist eine regelmäßig stattfindende Veranstaltungsreihe, die sich mit verschiedenen Mobilitätsthemen, insbesondere im Projektbereich des „Bürgerlabor- Mobiles Münsterland“ (BüLaMo) auseinandersetzt. Das Hauptziel besteht darin, eine offene und informelle Plattform zu schaffen, auf der Bürgerinnen und Bürger, Experten und Interessierte zusammenkommen, um sich über aktuelle Mobilitätsthemen auszutauschen, ihr Wissen zu erweitern und gemeinsam zu diskutieren und Impulse zu entwickeln. Diese Veranstaltung wird ergänzend zu den Laborberichten angeboten und richtet sich an Bürgerinnen und Bürger. Das BüLaMo-Team informiert in der Zeit von 17:00-19:00 Uhr (offenes Kommen und Gehen) an der Mobilstation in Senden über das Projekt und nimmt hier auch gerne Anregungen und Wünsche von Bürgerinnen und Bürgern entgegen. Der ÖPNV als einer der Träger nachhaltiger Mobilität steht bei dieser Veranstaltung im Vordergrund.

Mehr Informationen zum Projekt : kommit | NEU LAND ERFAHREN | Bürgerlabor Mobiles Münsterland (muensterland.com)

keine Anmeldung erforderliche

 

kostenlos

Mo, 18.09.2023

Senden, Altes Zollhaus, Münsterstr. 12, 48308 Senden

18 Uhr

Gesprächsrunde:

"Essen - bewusst. einfach. lecker"

Teil 1

Was hat gesunde Ernährung mit Klima zu tun? Die Ernährungsberaterin Anita den Hartog wird an diesem Abend ihr Ernährungswissen teilen und viele Tipps und Informationen für die Teilnehmer bereithalten.

 Erst klönen - dann kochen

Dass Massentierhaltung einen großen ökologischen Fußabdruck hinterlässt, hat jeder mittlerweile schon mal gehört. „Essen müssen wir jeden Tag – dass es dabei nur kleine Veränderungen braucht, um einen positiven Beitrag zum Klimaschutz, aber auch vor Allem für unser Wohlbefinden, unseren Körper und unsere Gesundheit zu leisten, ist Vielen noch nicht bewusst“ so Anita den Hartog. „Darüber hinaus haben Viele Bedenken, dass es kompliziert wird oder gar fad schmeckt, wenn man pflanzenbasierter kocht. Das möchte ich ändern.“

Anita den Hartog, die hauptberuflich bei der Volksbank Senden arbeitet, erlebte die positiven Auswirkungen durch eine unfreiwillige Ernährungsumstellung im Jahr 2018 am eigenen Körper. „Das hat mich so begeistert, dass ich nebenbei eine Ausbildung zur ganzheitlichen Ernährungsberaterin gemacht habe, um mich noch intensiver mit der Thematik auseinanderzusetzen. Dieses Wissen teile ich gerne.“

Auch werden Vorurteile ausgeräumt. So muss man nicht gleich Vegetarier oder gar Veganer werden, um sich klimafreundlich und gesund zu ernähren. Warum es aber dennoch sinnvoll ist, öfter mal das Fleisch gegen pflanzliche Alternativen auszutauschen, welche davon empfehlenswert sind und wie ein gesundheits- und umweltbewusster Fleischkonsum gelingen kann, lernen die Teilnehmer ebenfalls an diesem Abend. Unter Anleitung von Anita den Hartog werden aktuelle Erkenntnisse und Erfahrungen zusammengetragen und ausgetauscht. Das Einbringen von eigenen Ideen und Fragen ist ausdrücklich erwünscht.

Teil 2 - das kreative Umsetzen bei einem Kochkurs - findet am Do, 21.09.2023 statt. Die Angebote können unabhängig voneinander wahrgenommen werden.

Anmeldung erforderlich bis Mo, 18.09.23, 12 Uhr;

 

Bitte per email an

Petra Volmerg, Klimaschutzmanagerin Gemeinde Senden

p.volmerg(@)senden-westfalen.de

 

 

Das Angebot ist kostenlos.

 

max. Teilnehmerzahl: 20

Do, 21.09.2023

Senden, Lehrküche der Edith-Stein-Gemeinschaftsschule, Schulstr. 1, 48308 Senden

18 Uhr

Kreative Umsetzung - Kochabend

"Essen - bewusst. einfach. lecker"

Teil 2

Was hat gesunde Ernährung mit Klima zu tun?

Erst klönen - jetzt kochen

Gemeinsam mit der Ernährungsberaterin Anita den Hartog wird an diesem Abend kreativ dieses Thema angegangen und in der Lehrküche der Edith-Stein-Hauptschule gemeinsam gekocht, gegessen und Informationen ausgetauscht.  Auch werden Vorurteile ausgeräumt. So muss man nicht gleich Vegetarier oder gar Veganer werden, um sich klimafreundlich und gesund zu ernähren. Warum es aber dennoch sinnvoll ist, öfter mal das Fleisch gegen pflanzliche Alternativen auszutauschen, welche davon empfehlenswert sind und wie ein gesundheits- und umweltbewusster Fleischkonsum gelingen kann - dies wird an praktischen Beispielen deutlich. Es werden vegetarische und vegane sojafreie Rezepte vorgestellt, in Kleingruppen zubereitet und im Anschluss gemeinsam in gemütlicher Runde probiert. Anita den Hartog stellt schmackhafte Alternativen zu Käse, Sahne und Co. vor, so wird z.B. gezeigt, wie man Mandelmus zum Überbacken einsetzen kann und wie ein veganer ‚Käsedip‘ oder Frikadellen aus Hülsenfrüchten einfach zubereitet werden. Es gibt Tipps zur Zubereitung, zum Würzen und zu regionalen Einkaufsmöglichkeiten vor Ort.

Das Angebot kann unabhängig vom ersten Teil am Mo, 18.09.2023 wahrgenommen werden.

 

Anmeldung erforderlich,

bitte per email an

Petra Volmerg, Klimaschutzmanagerin Gemeinde Senden

p.volmerg(@)senden-westfalen.de

 

Teilnehmergebühr inklusive Lebensmittel: 15 €

max. Teilnehmerzahl: 16

Sa, 23.09.2023

Münster, LWL-Naturkundemuseum, Sentruper Str. 285, 48161 Münster

11 Uhr Führung

Angebot: 9 Uhr Abfahrt mit dem Fahrrad ab Rathaus Senden, Münsterstr. 30

Ausstellungsbesuch und Führung:

"Das Klima"

Das Klima steht im Mittelpunkt der neuen Sonderausstellung, die das LWL-Museum für Naturkunde in Münster auf 1.000 m² zeigt.

Das Thema der voranschreitenden Erderwärmung ist so aktuell wie nie. Und doch gab es Zeiten, da war praktisch die gesamte Erde ein Eisplanet. Zu anderen Zeiten war sie eisfrei, oder es herrschte ein heißes Wüstenklima. Geologische Funde wie Gletscherschrammen und Eindampfungsgesteine zeugen von diesen wechselvollen Zeiten. Die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Klimas der Erde, das Klimasystem und die Welt der Klimaforschung werden ebenso gezeigt wie der Beitrag der Menschheit zum Klimawandel.

Um 11 Uhr beginnt eine Führung (besonders geeignet für Menschen ab 16 Jahren) durch die Ausstellung, um 9 Uhr ist jeder Teilnehmende eingeladen, ab Senden – Treffpunkt Rathaus - klimaneutral mit dem Rad nach Münster zu fahren.

Anmeldung erforderlich an  Petra Volmerg, email: p.volmerg(@)senden-westfalen.de

Tel: 02597 699-318

 

ermäßigte Teilnehmergebühr: 5 €

 

max. 15 Teilnehmende

 

Stadtradeln 2023 - gute Beteiligung für ein besseres Klima!

Und wieder ist der Aktionszeitraum für Stadtradeln in diesem Jahr vorbei!

Vielen Dank an die vielen Radlerinnen und Radler, die mitgefahren sind.

Ganz stark vertreten war diesmal das Joseph-Haydn-Gymnasium, dass mit 19.365 km fast doppelt soviele Kilometer gefahren ist, wie das Team "Praxisteam Renpening und Patienten" an zweiter Stelle mit 10.689 km.

Im Vergleich zu den anderen beteiligten Kommunen steht Senden mit 87.330 km an 5. Stelle im Mittelfeld. Bezogen auf die Pro-Kopf-Kilometer leider nur an achter Stelle. Hier sind die Städte Coesfeld und Lüdinghausen besonders stark.

Und neben dem Fitnessgewinn, der Bewegung an der frischen Luft und vielleicht der ein oder anderen Gewohnheitsveränderung haben wir gemeinsam mit den zurückgelegten Kilometern 14.000 kg CO2 vermieden!

Eine graphische Auswertung finden Sie weiter untern.

Als kleines Dankeschön an alle Mitfahrenden wird zeitnah eine Überraschung organisiert. Dann kann auch nocheinmal die Auswertung betrachtet werden - wo steht der Einzelne und die Einzelne in der Gruppe der Radelnden in der Gemeinde Senden. Die Teilnehmenden werden per email informiert.

Klimaschutzwoche 2021 - kurzer Rückblick

Vom 16. bis 21. September 2021 fand die kreisweite Klimaschutzwoche statt - trotz der Corona-Problematik konnten einige interessante Veranstaltungen durchgeführt werden.

An dieser Stelle vielen Dank an die Teilnehmenden und Referenten. Einen Eindruck zum umfangreichen Angebot finden Sie in der Ankündigung der Klimaschutzwoche.

Stadtradeln 2021 - Danke schön und Auswertung

Für dieses Jahr ist die Aktion Stadtradeln in Senden und im ganzen Kreis Coesfeld beendet.

Vom 01. bis 21. Mai 2021 waren in Senden, Ottmarsbocholt, Bösensell und Venne 29 Teams mit 343 aktiven Radlern und Radlerinnen am Start. Über die 3 Wochen wurden 71.670 km geradelt – 5.000 km und 120 Teilnehmer und Teilnehmerinnen mehr als im September des letzten Jahres. Ob „nur“ zum Spaß oder als sportliche Aktivität geradelt wurde oder um tatsächlich das Rad statt z.B. das Auto oder den Bus zu nehmen – dies ist eine enorme Leistung und ein wirklich guter Beitrag zum Klimaschutz. 11 t CO2 wurden auf diese Weise vermieden und vielleicht die ein oder andere Gewohnheit geändert.

 

 

Danke schön an alle Radlerinnen und Radler - Einladung zum online- Radreisevortrag am 06. Juli 2021

Als großes Danke schön an alle lädt die Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Senden, Petra Volmerg, alle Radlerinnen und Radlerinnen zu einem Radreisevortrag der besonderen Art am 06. Juli 2021 ein.

Online wird Heike Honauer aus Münster vom „Zauber einer Auszeit mit Rad“ berichten. Den Traum von einer längeren Auszeit – weg vom Alltag, vom Job und auch vom Zuhause – den Traum hat sich Heike Honauer 2018 erfüllt. Mit ihrem Rad, ihrem Zelt und viel Neugier ist die damals 53 jährige in Berlin losgeradelt. Klimafreundlich, ohne großen Plan, nur mit einem Ziel: Die estnische Hauptstadt Tallinn. Während die deutsche Fußballnationalmannschaft kläglich in Russland bei der WM scheiterte, radelte sie vergnügt durch Brandenburg und über Rügen, schipperte nach Bornholm und Schweden und dann über Litauen, Lettland und die estnischen Inseln nach Tallinn. Zeltete auf Campingplätzen und am Strand, sammelte Glücksmomente und Geschenke fürs Leben und lernte, sich Tag für Tag auf das einzulassen, was ihr begegnet: viel Natur, viele Geschichten, viel Freundlichkeit und die Erinnerung an vier unvergessliche Sommermonate.

Von dieser Reise erzählt sie mit Fotos und Geschichten am  Dienstag, den 06. Juli 2021 von 18 Uhr bis ca. 20 Uhr.

Aufgrund der aktuellen Situation zur Corona-Pandemie wird die Veranstaltung online stattfinden. Um Anmeldung per email an p.volmerg(@)senden-westfalen.de wird gebeten. Gerne können auch weitere Interessierte dem Vortrag folgen. Der Link wird dann zugeschickt.

Auswertung  Stadtradeln 2021

Bestes Team in den Kategorien "Team mit den meisten Kilometern absolut"  und  "Team mit den meisten Teilnehmern und Teilnehmerinnen" ist das Team  "Joseph-Haydn-Gymnasium der Gemeinde Senden" .  7.767 km legten die 42 Teammitglieder zurück. Die "Unterlenker Bösensell & Friends" sind dagegen das stärkste Team mit 384 km pro Teilnehmer.

Im Vergleich zu den anderen Kommunen im Kreis Coesfeld steht Senden absolut an vierter Stelle hinter Coesfeld, Dülmen und Lüdinghausen und bezogen auf gefahrene Radkilometer pro Einwohner an siebter Stelle (von elf).

Die graphische Darstellung aller Ergebnisse der Radelnden gibt die Bandbreite der gefahrenen Kilometer und die eingesparten kg an CO2 wieder. 2 Radler fuhren über 1.000 km, je einer über 900 und 800 km und gleich 6 Fahrerinnen und Fahrer über 700 km.

LED für Straßenlaternen im Gemeindegebiet

Peitschenleuchten werden in Bösensell, Ottmarsbocholt, Senden und Venne umgerüstet

26.05.2021

Die Gemeindeverwaltung behält die Möglichkeiten zum Energiesparen im Blick: Gerade werden im gesamten Gemeindegebiet die sogenannten Peitschenleuchten umgerüstet. Das sind Straßenlaternen, die seitlich stehen und weit über den Bereich ragen, den sie beleuchten sollen, da sie einen langen gebogenen Mast haben. Bis Ende Mai 2021 stattet die Gelsenwasser Energienetze GmbH im Auftrag der Gemeinde die etwa 430 Leuchten mit moderner LED-Technik aus.

Stromverbrauch halbieren - CO2 vermeiden
Die Umrüstung der Leuchten kostet insgesamt rund 255.000 Euro. Davon fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit zwanzig Prozent im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative. Ausgaben, die sich lohnen. Gerade bei dieser Art der Straßenlaternen ergibt sich ein hohes Energiesparpotential, daher werden diese jetzt umgerüstet. Etwa 55 Prozent des bisher für die Peitschenleuchten verbrauchten Stroms können so eingespart werden. Gleichzeitig bedeutet dies auch eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen von 680 t CO2 in 20 Jahren.

Unabhängig von dieser Maßnahme werden nach und nach alle Laternen in Senden auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Jedes Jahr stehen der Gemeinde ca. 40.000 Euro für die Modernisierung der Straßenbeleuchtung zur Verfügung. Neben unterschiedlichen Einzelprojekten wird zusätzliches Geld bereitgestellt, wenn ohnehin gebaut wird, wie zuletzt zum Beispiel an der Appelhülsener Straße, Gartenstraße oder in den neu gestalteten Straßenabschnitten des Sendener Ortskerns.

Hintergrund: Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Die Nationale Klimaschutzinitiative soll so zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort beitragen. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen. www.klimaschutz.de/

Elektroautos testen

Hier in Senden tut sich was. Bürgerinnen und Bürger können ein Wochenende lang ein Gemeindefahrzeug testen und so herausfinden, ob ein Elektroauto auch etwas für sie wäre.

Achtung: aufgrund der Corona-Problematik wird diese Aktion ausgesetzt. Sobald es die Situation erlaubt, wird das Fahrzeug wieder zur Verfügung gestellt. (Stand: 03.03.2021)

Wer einmal ausprobieren möchte, wie es sich anfühlt, ein elektrisch betriebenes Auto zu fahren, hat ab sofort in Senden die Möglichkeit dazu. Die Gemeindeverwaltung stellt ab dem 21. August 2020 ihr E-Dienstfahrzeug an Wochenenden kostenlos zur Verfügung.

Diese Aktion ist auf ein Jahr befristet und wird von vier ehrenamtlichen Fahrzeugpaten unterstützt, die die Einweisung und Betreuung der Ausleihe übernehmen. Wichtigste „Spielregeln“: Ausleihberechtigt sind alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Senden, die mindestens 23 Jahre alt und mindestens 2 Jahre im Besitz eines Führerscheins sind. Es dürfen höchstens 400 Kilometer gefahren werden. Vorbild für diesen Antrag ist eine ähnliche Aktion in der Gemeinde Saerbeck. Im November 2019 stellte die SPD-Fraktion einen Antrag für diese Aktion im Umweltausschuss. Diesem wurde im letzten Umweltausschuss im März 2020 zugestimmt.

Rahmenbedingungen jetzt geschaffen
Die Vorbereitungen für diese Mobilitätsaktion sind nun abgeschlossen: Die vier Fahrzeugpaten sind startbereit und wichtige Fragen zu Versicherung und Organisation der Ausleihe sind geklärt. Petra Volmerg, Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Senden erläutert: „Der Start dieser Aktion hat sich durch die Corona-Einschränkungen bis jetzt verzögert. Vom Frühjahr bis in den Sommer wurden beide Dienstwagen sehr oft am Wochenende für Fahrten im Gemeindegebiet benötigt. Jetzt reicht ein Fahrzeug aus, so dass das andere für die Aktion zur Verfügung steht,“ so Volmerg weiter.

Gemeinsam mit den Fahrzeugpaten und Kollegin Denise Richter hat sie die Ausleihe des Renault Zoe vorbereitet. Von 18 Uhr am Freitag bis 18 Uhr am Sonntag kann der E-Wagen ausgeliehen und gefahren werden. Terminwünsche zur Ausleihe sollten mindestens zwei Wochen vor dem Wunschtermin angefragt werden.

Die Aktion:
Von 18 Uhr am Freitag bis 18 Uhr am Sonntag kann der E-Wagen ausgeliehen und gefahren werden. Das Angebot ist kostenlos (außer "externe" Ladekosten). Mit Rücksicht auf die Organisation sollten Terminwünsche zur Ausleihe ca. 14 Tage vor dem Wunschtermin angefragt werden. Ausleihberechtigt sind alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Senden, Mindestalter 23 Jahre und mindestens 2 Jahre im Besitz eines Führerscheins. Maximal dürfen 400 km gefahren werden.  

Und so geht es:

  • Nutzerantrag herunterladen oder das Formular an der Infotheke im Rathaus abholen
  • Wunschwochenende angeben
  •  die Allgemeinen Geschäftsbedingungen lesen und anerkennen
  • Kopie des Führerscheins und des Ausweises anfertigen
  •  Den Antrag mit den Kopien per e-mail an info(@)senden-westfalen.de schicken oder alternativ im Rathaus abgeben.

Einer der Fahrzeugpaten wird sich mit dem Interessenten in Verbindung setzen und einen Termin vereinbaren. Nach einer Einweisung kann die Fahrt losgehen.

 

Downloads zur Ausleihe des E-Dienstwagens Renault Zoe der Gemeinde Senden

Nutzerantrag

AGB für die Ausleihe des E-Fahrzeugs Renault Zoe der Gemeinde Senden

Hinweise zur Datenverarbeitung

Preisliste zu den AGB (Kosten, Verstöße und Schäden)

Ladestationen im Kreis Coesfeld (Auswahl)

 

 

Carsharing jetzt auch in Senden

Zwei Fahrzeuge stehen seit dem 15. Juli 2020 bereit


Wer in Senden nur hin und wieder ein Auto braucht, kann seit dem 15. Juli 2020 ein Carsharing Angebot mitten im Ortskern nutzen. Dazu hat die Stadtteilauto cambio Regio GmbH direkt in der Nähe des Busbahnhofes eine Station mit dem Namen „SENDEN – STEVER“ eröffnet. Betrieben wird die Station von einem neuen Zusammenschluss der Stadtteilauto CarSharing GmbH aus Münster und der Cambio-Gruppe, die beide jeweils mehr als 25 Jahre Erfahrung in der geteilten Nutzung von Fahrzeugen mitbringen.


Zwei Fahrzeuge stehen zentral auf dem von der Gemeinde neu gestalteten Parkplatz an der Gartenstraße 32-36. Die Kunden können je nach Bedarf zwischen einem Opel Corsa und einem Opel Astra (Kombi) wählen. Die Fahrzeuge können laut Stadtteilauto dabei bequem und schnell über eine App, via Internet oder über einen telefonischen Service vorab gebucht werden.

Kosten / Angebot im August
Neben einem geringen monatlichen Teilnahmebeitrag zahlen Kunden nur die jeweils gebuchten Fahrten. Dabei beginnt die Nutzung bei einem Stundenpreis von 1,60 € und einem Kilometerpreis von 0,24 € inkl. Kraftstoff. Das Angebot kann sowohl für private wie auch gewerbliche Nutzer attraktiv sein, entfallen doch die Kosten für Steuer, Versicherung und Reparaturen. Als besondere Aktion zum Kennenlernen verzichtet die Stadtteilauto GmbH bis Ende Oktober 2020 komplett auf die Aufnahmegebühr von 50 € für den Einstieg.

Registrierung
Zu Beginn der Nutzung von Carsharing in Senden steht die Registrierung beim Anbieter Stadtteilauto cambio Regio GmbH. Infos dazu finden Sie hier auf der Homepage des Anbieters.

 


Unterstützung bei der Registrierung
Die Mitarbeiter/innen des Büros „EhrenWert“ in Senden bieten Unterstützung bei der Registrierung an:

dienstags und donnerstags von 10:00 bis 12:00 Uhr persönlich in den Räumen des EhrenWert
oder zu dieser Zeit telefonisch unter 02597/6904870.

Auch ist eine Terminvereinbarung (bitte per e-mail an info@ehrenwert-senden.de) außerhalb dieser Zeiten möglich.


 

Baustein für nachhaltiges Mobilitätsangebot

Bürgermeister Sebastian Täger freute sich bei der offiziellen Eröffnung am 15. Juli 2020 über dieses neue Angebot in Senden: „Gemeinsam möchten wir unter Beweis stellen, dass Carsharing auch im ländlichen Bereich des Münsterlands erfolgreich sein kann. Deshalb freuen wir uns, dieses Angebot jetzt auch in Senden zu haben. Denn neben der Stärkung des Radverkehrs und der Ausweitung des Busangebots ist es ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einem nachhaltigen und vielseitigen Mobilitätsangebot."

Weitere Informationen zum Carsharing – Angebot von Stadtteilauto cambio Regio finden Sie hier.

 

Carsharing - Ist das etwas für mich?

Der Gedanke des Teilens statt des Besitzens ist nicht neu. Je nach Lebenssituation, räumlicher und auch finanzieller Möglichkeiten rückt diese Option in den Fokus.

Doch kann ich mir vorstellen, ein Auto zu teilen?

Hier einige Argumente und Überlegungen zum Carsharing:

Carsharing statt eigenem Auto
Carsharing ist eine Überlegung wert, wenn ich mit dem Auto keine täglichen Wege zur Arbeit zurücklegen muss, meine jährliche Fahrleistung unter 10.000 km (ca. 27 km pro Tag) liegt und ich auch Bus, Bahn und Fahrrad für meine Fortbewegung nutzen kann und möchte.

Carsharing zur Probe
Carsharing ausprobieren, ohne gleich den eigenen Wagen abzuschaffen. Nach einiger Zeit kann dann ein Vergleich zwischen finanziellem und zeitlichem Aufwand beider Varianten gezogen werden: Anschaffungskosten, Versicherung, Reparatur, Pflege und Wartung und 100% Verfügbarkeit zu monatlichem Beitrag, Nutzungskosten und Buchung bei Bedarf mit evt. nötigen Absprachen und der Möglichkeit, dass gerade kein Fahrzeug verfügbar ist.

Carsharing statt Zweitwagen
Zu zweit im Haushalt mit zwei Autos – Carsharing als Alternative für den Zweitwagen.

Carsharing „verschenken“
Warum nicht Carsharing an die passende Person verschenken und damit Carsharing und die Person fördern?


Carsharing statt Parkplatznot
Der Sohn oder die Tochter ist zum Studieren in eine Wohngemeinschaft gezogen und die Parksituation ist angespannt. Statt dem Nachwuchs ein eigenes Auto zu finanzieren könnten die Eltern z.B. die Aufnahmegebührt und/ oder den monatlichen Beitrag für das Carsharing übernehmen.

Carsharing als günstige Alternative
Meine finanzielle Situation ermöglicht mir kein eigenes Auto, aber für Einkäufe, größere Transporte brauche ich bei Gelegenheit ein Fahrzeug. Vielleicht findet sich ein „Sponsor“ für die Aufnahmegebühr und/ oder den monatlichen Beitrag.

Carsharing für Unternehmen/ Selbstständige
Statt selbst ein Fahrzeug zu leasen oder zu finanzieren, können notwendige Fahrten über Carsharing abgedeckt werden. Je nach Auftragslage und Bedarf kann die Nutzung angepasst werden.

Carsharing – das passende Fahrzeug für verschiedene Gelegenheiten
Meistens stehen verschiedene Modelle zur Verfügung: der Combi für den Familienausflug und den Großeinkauf, der Transporter für den Umzug oder Möbelkauf, der Stadtflitzer für kurze Fahrten zum Geschäftstermin.

 

Sonnenenergie nutzen - Webinar jetzt online

05.06.2020

Webinar zur Sonnenenergie jetzt online verfügbar

Link zur Aufzeichnung des Webinars am 19.05.2020

Regenerative Energien sind klar auf dem Vormarsch. Besonders vielversprechend ist die Nutzung der kostenlos zur Verfügung stehenden Sonnenenergie auf dem eigenen Dach mit Hilfe einer Photovoltaik- oder Solarthermieanlage.

Doch rechnet sich das für mein Haus?

Was muss beachtet werden, wenn ich einen eigenen Speicher anschaffen möchte?

Kann ich mit dem Strom vom Dach auch mein Elektrofahrzeug laden?

Diese und viele weitere Fragen wurden in einenm von der Gemeinschaftsinitiative "Clever wohnen im Kreis Coesfeld" organisierten  Online-Vortrag beantwortet.

André Harbring, Gebäudeenergieberater bei der Kreishandwerkerschaft Coesfeld, ist als Referent auf die Unterschiede zwischen Photovoltaik und Solarthermie eingegangen, hat die Möglichkeit der Eigenstromnutzung durch einen Batteriespeicher erläutert und die Wirtschaftlichkeit von Solaranlagen beleuchtet. Im Anschluss an den Vortrag wurden zahlreiche Fragen beantwortet.

 

 

Reparieren statt Wegwerfen: Repair Cafe in Senden startet 2020 ins zweite Jahr

10.01.2020

In einem Monat ist es wieder soweit:

Nach den großen Erfolgen des Repair Cafes in Senden in 2019 wird am 12.02.2020 dieses Projekt fortgesetzt. Dann stehen wieder von 15:30 bis 18:00 Uhr die Fachkräfte des Vereins für Interkulturelle Begegnungsprojekte e.V. (IBP) für Reparaturen (fast) aller Art zur Verfügung: defekte Gegenstände z.B. aus den Bereichen Elektronik, Holz, Fahrrad können gebracht werden und werden - soweit möglich - sofort repariert.

In den Werkstatträumen der Edith-Stein-Schule (ehemalige Werkstatt Heimann)  sind Schülerinnen und Schüler der Edith-Stein-Schule tatkräftig bei dieser Aktion dabei. So nehmen sie die Besucher in Empfang,  verkürzen ihnen Wartezeiten mit Kaffee und Kuchen und unterstützen - wo möglich - bei den Reparaturarbeiten.

Herzlich eingeladen sind auch alle, die ihr eigenes technisches Fachwissen ehrenamtlich bei Reparaturen für andere einbringen möchten. Ob Handwerker im Ruhestand oder Techniker im Beruf, wer helfen möchte, sollte auch gerne kommen. Das Angebot ist kostenlos – über eine Spende würde sich besonders die Schülerschaft freuen.

Bitte vormerken: weitere Termine in 2020: 06. Mai, 02. September, 09. Dezember

 

 

An dieser Stelle Dank an alle ehrenamtlichen Helfer und die Unterstützer der Aktion:

Rückblick Klimaschutzwoche 2019

Es gibt keinen Plan(et) B! Unter diesem Motto bot die zweite Klimaschutzwoche im Kreis Coesfeld vom 12. bis 22. September 2019 einiges, darunter viele inhaltliche Impulse und ein thematisch breit aufgestelltes Programm.
So spiegeln Aktionen und Veranstaltungen während der Klimaschutzwoche  die Tiefe der  Themen Klimaschutz, Natur, Umwelt und Nachhaltigkeit wieder. 

Neben der gemeinsamen Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 12.09.2019 fanden zahlreiche Angebote auch in Senden und der nahen Umgebung statt.
Technische Themen sowie der Blick in die Umwelt und auf den eigenen Lebensstil standen im Fokus dieser Tage. Von 8 bis 70 Besuchern pro Veranstaltung reichte die Spannbreite des Interesses.

Das ausführliche Programm dieser Tage in Senden finden Sie hier bzw. die Ankündigungen der Veranstaltungen zeitnah im "Archiv Klimaschutz".

Unterlagen zu folgenden Vorträgen haben die Referenten zur Verfügung gestellt:

 

Alternative Heizungssysteme - Wärmepumpe, Photovoltaik, Solarthermie und was noch?

Vortrag von Herrn Sven Kersten, Energieagentur NRW

Vortrag von Herrn André Harbring, Energieberater Kreishandwerkerschaft

 

Mobilität von morgen, Teil I – Ist der Akku die Zukunft?

Vortrag von Prof. Dr. Dirk Uwe Sauer, RWTH Aachen

 

Mobilität von morgen, Teil II – Sind Brennstoffzellen und  Wasserstoff eine Option?

Vortrag von Dr. Frank Koch, Energieagentur NRW

Klimaschutzwoche - ausgewählte Bilder

Dank an alle Teilnehmer, Referenten und Begleiter!

Stadtradeln 2019 - Auswertung und Vortrag

24.06.2019

Wieder sind die drei Wochen Stadtradeln für das Jahr 2019 in unserer Kommune um. Am 24.06.2019 lud die Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg die Teilnehmer zu einer Auswertung und einem interessanten „Radvortrag“ ins Rathaus ein.

Im Kreis Coesfeld fuhren die Aktiven vom 01. bis 21. Mai zusammen 547.124 km. Davon legten 255 Radlerinnen und Radler aus Senden, Ottmarsbocholt, Bösensell und Venne gut 10 %, nämlich 52.807 km, zurück – damit hat diese Gruppe 1,32 mal die Erde umrundet. 24 Teams aus allen Ortsteilen haben rund 7,5 t CO2 vermieden. Ob nun das Rad anstatt des Autos oder des ÖPNV genutzt wurde oder Fahrten aus reiner Freude am Radfahren gemacht wurden, wird hierbei nicht berücksichtigt. Für das Klima ist natürlich ein Umstieg auf das Rad für tägliche Strecken besonders gut. Für die eigene Gesundheit sind beide Beweggründe förderlich.

Dank an alle, die aktiv dabei waren!

Eine Auswertung des diesjährigen Aktionszeitraums finden Sie hier.

Einen ganz anderen Blick auf Radfahren stellte Frederik Kremer in seinem anschließenden lockeren Vortrag vor. Der 30 jährige Radsportler fährt seit seinem neunten Lebensjahr Radrennen und seit einigen Jahren im Team „Embrace the World Cycling“ bei nationalen und internationalen Radrennen und Rundfahrten. 20 bis 30 Stunden bringt er wöchentlich für dieses Hobby auf – fast schon eine Vollzeitbeschäftigung. Trainieren, Rennen fahren aber auch Materialpflege und das Waschen und Aufhängen der vier Waschladungen Radsportbekleidung gehören dazu. 18.000 Jahreskilometer auf dem Rad kommen schnell zusammen.

Kurz vor der Profiliga fährt das Team bei Rennen in Europa, wird aber auch zu Rundfahrten in Afrika, Südamerika und Asien eingeladen. Was dieses Team auszeichnet: es geht um mehr als „nur“ Radsport. Das Team sieht seinen Sport als eine Leidenschaft, die Menschen und Kontinente verbindet.

Im Besonderen ist es die Natur der gastgebenden Länder, die den Raum darstellt, in dem Embrace the World Cycling sich bewegt. Hier möchte das Team etwas zurückgeben, zum einen den dort lebenden Menschen und der Natur, sowie speziell auch den dort aktiven Radsportlern.


Mit einer einzigartigen Spendenaktion, bei der jeder von den einzelnen Fahrern gefahrene Kilometer durch kleine Spendenbeträge vergütet wird, sammeln die Fahrer Geld, womit ausgewählte Umwelt – und Hilfsprojekte unterstützt werden. Dieses Geld kommt direkt an. Als Beispiel nennt Frederik Kremer ein Projekt für Schulspeisung von Straßenkindern im Senegal.

Den Radsport unterstützt das Team, indem einheimische Fahrer mit in Deutschland gesammeltem Fahrradzubehör und Radsportkleidung „beschenkt“ werden. „Hier sehen wir zu, dass wir die Sachen direkt an die Sportler geben und nicht über den jeweiligen Radsportverband. Da versickert nämlich dann so manches.“ Ganz ohne Kritik ist das Engagement des Teams nicht. „In den sozialen Medien wird oft argumentiert, dass wir durch unsere Sachspenden die heimische Wirtschaft schädigen. Aber – dort unten gibt es einfach kein Material. Die Nachfrage ist da, aber kein Angebot.“ Inzwischen sind in einer Lagerhalle so viele Materialien zusammengekommen, dass sie demnächst einen Überseecontainer füllen werden.


Finanziert wird das Team durch Sponsoren für Material wie die Fahrradrahmen, Räder, Bekleidung, Helme und teilweise Zubehör. Die Reisen, besonders die Flüge finanzieren die Fahrer zum großen Teil selbst, mit Hilfe von in Deutschland erfahrenen Preisgeldern und durch private Mittel.


Ein Film des Teams über die Teilnahme bei der Tour of Congo 2016 bringt den Stadtradel - Zuschauern den Radsport in Afrika und das Engagement des Teams nahe: packende Bilder über die Begeisterung im Land, Polizeipräsenz und die Anstrengung des Sportes.


Embrace the World – umarme die Welt!

Mehr zu dem Team und sein Engagement finden Sie hier.

Stadtradeln 2019 - Zwischenstand nach 2 Wochen Radeln

13.05.2019

Die zweite Woche der Aktion Stadtradeln 2019 neigt sich dem Ende zu. Bisher wurden von den aktuell registrierten 31 Teams schon 20.315 km gefahren. Diese Zahl wird sich hoffentlich bis zum 21. Mai noch um ein vielfaches erhöhen.

Zwei der eifrigsten Radlerinnen sind Natalie Mört und Emily Balzer. Die 13jährigen Schülerinnen gehören zum Team Joseph-Haydn-Gymnasium Senden und haben je schon 179 km zurückgelegt. Damit haben sie schon alleine 40% der Kilometer ihres Teams in den letzten Tagen gefahren.

Die Kilometer kommen schnell zusammen: die täglichen Schulwege machen schon ca. 6 km aus, dazu kommen Fahrten zum Sport oder Musikunterricht. Und dann machen die beiden Mädels noch richtige „Spaßtouren“ in die Umgebung, die auch schon mal den ganzen Samstag oder Sonntag dauern können. „ Einmal sind wir über Stift Tilbeck bis Roxel gefahren und haben dort spontan noch ein bisschen in den Läden gestöbert“, erzählt Natalie Mört. „Die Tour war dann gleich 47 km lang.“ An einem Samstag wollten die beiden eigentlich nur nach Lüdinghausen fahren. „ Weil es so schön war, sind wir dann aber über Schloss Nordkirchen und Ottmarsbocholt nach Hause gefahren und hatten dann wieder 47 km auf dem Tacho“, ergänzt Emily Balzer.

Auf die Frage nach ihrer Motivation brauchen die beiden gar nicht lange zu überlegen. Auf der einen Seite ist man unabhängig von Eltern oder ÖPNV. Dann ist es natürlich gut für die Umwelt, macht Spaß und kostet nichts – außer Muskelkraft.

Beim Stadtradeln machen die beiden das zweite Mal mit. Der Wettkampfcharakter lockt sie und bei ihren Touren können sie viel quatschen oder auch Musik hören. Ganz eigenständig sind die beiden unterwegs, die Eltern bekommen während der Fahrten immer mal wieder Bilder und Nachrichten geschickt. „Einen Platten hatten wir zum Glück noch nicht. Wahrscheinlich würden wir dann unsere Eltern anrufen.“

Auf die Frage, wie nachhaltig sich diese Aktion auf ihr Verhalten auswirkt, also ob sie weiterhin mit dem Rad z. B. bis nach Bösensell zum Sport fahren werden, kommen kleine Einschränkungen. „Ja, wir fahren weiter mit dem Rad“, erklärt Natalie, „ aber nicht bei jedem Wetter. Aber Auswirkungen hat es schon. Im letzten Jahr habe ich anschließend mit meinem Vater eine Woche Sommerurlaub mit dem Rad gemacht.“


Die Aktion Stadtradeln läuft im Kreis Coesfeld noch bis zum 21.Mai 2019. Für Senden kann jeder mitfahren, der in der Gemeinde wohnt, arbeitet, zur Schule geht oder in einem Verein aktiv ist.

Weitere Infos unter www.stadtradeln.de/senden oder bei der Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg 02597 699318.

Repair Cafe - am 08. Mai 2019 zum ersten Mal in Senden

30.04.2019

Reparieren statt Wegwerfen

Reparieren statt Wegwerfen: Unter diesem Motto stellte heute Bürgermeister Sebastian Täger das Gemeinschaftsprojekt „Repair Café Senden“ vor. Zusammen mit Vertretern der Wirtschaftsbetriebe Kreis Coesfeld GmbH (WBC), dem Verein für Interkulturelle Begegnungsprojekte e. V. (IBP) und der Edith-Stein-Schule erläuterte er, dass ihm nachhaltiges Handeln am Herzen liegt.

„Ich freue mich, dass ich das erste Sendener Repair Café ankündigen kann“, so Täger. „Wer etwas reparieren möchte oder kostenlose Unterstützung von Experten in Anspruch nehmen möchte, ist herzlich eingeladen“, führte der Bürgermeister aus. Das erste Café wird am 8. Mai (Mittwoch) von 15:30 bis 18 Uhr im Werkraum der Edith-Stein-Schule stattfinden.

Wie läuft so ein Repair Café ab?
Fachkräfte des IBP unterstützen die Besucher dabei, Defekte an mitgebrachten Gebrauchsgegenständen zu untersuchen und wenn möglich gemeinsam zu reparieren. Für verschiedene Reparaturen aus den Bereichen Elektronik, Holz, Fahrrad etc. stehen die notwendigen Materialien und Werkzeuge vor Ort bereit. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt – repariert wird hier in entspannter, gemütlicher Atmosphäre bei kostenlosem Kaffee und Kuchen.

Herzlich eingeladen sind auch alle, die ihr eigenes technisches Fachwissen ehrenamtlich bei Reparaturen für andere einbringen möchten. Ob Handwerker im Ruhestand oder Techniker im Beruf, wer helfen möchte, sollte auch gerne kommen.

Für mehr Nachhaltigkeit
„Im Rahmen unseres Abfallvermeidungsprogrammes wollen wir ein Zeichen gegen eine sorglose Wegwerf-Mentalität setzen und obendrein wertvolle Ressourcen schonen“, erläutert Stefan Bölte für die WBC als Träger des Projektes. „Damit erhalten die wieder instand gesetzten Gegenstände eine neue Wertschätzung – statt auf dem Müll zu landen“. Laien und Experten arbeiten Hand in Hand, Wissen über Reparieren und Technik wird ausgetauscht und es wird zur Selbsthilfe und damit zu einem bewussteren Konsumverhalten angeregt.
Und der Geschäftsführer der WBC ergänzt: „Wir hoffen, dass es an die Erfolge der von uns bereits in Coesfeld, Billerbeck und Nottuln installierten Cafés anknüpfen wird“.

Unterstützt durch technisches Know-how
Begeistert von den Räumlichkeiten zeigten sich Martin Althoff und Karl-Heinz Sommer von IBP, die mit ihren Fachkräften dort defekte Gebrauchsgegenstände untersuchen und reparieren werden. „Solch ideale Bedingungen finden wir selten vor.“
Dessen ist sich auch die Gemeinde bewusst und betont: „Ich möchte mich besonders bei Schulleiter Rainer Leifken und Sozialarbeiter Piet Jütten dafür bedanken, dass wir die Werkstatträume nutzen dürfen“, sagt Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg, die das Projekt seitens der Gemeinde betreut. Sie führt aus: „Die Vermittlung von Grundkompetenzen und Berufsorientierung findet sich im Profil der Edith-Stein-Schule. Und das passt gut zum Gedanken des Repair Cafés.“

In diesem Jahr sind noch zwei weitere Termine geplant; zukünftig soll das Repair Café vier Mal jährlich stattfinden.

Den Flyer zu diesem Angebot finden Sie hier.

Stadtradeln 2019 - Gemeinde Senden setzt wieder ein Zeichen für Klimaschutz und Radverkehrsförderung

Aktionszeitraum 01. bis 21. Mai 2019

Nach der super Beteiligung in 2018 ist die Gemeinde Senden 2019 zum dritten Mal bei der Aktion Stadtradeln dabei. Gemeinsam mit den Nachbarkommunen wird im Kreis Coesfeld ein Zeichen für Klimaschutz gesetzt.

Wie im letzten Jahr können vom 1. bis 21. Mai Radkilometer gesammelt werden. Wer in der Gemeinde Senden wohnt, arbeitet, einem Verein angehört oder hier zur Schule geht, kann sich unter www.stadtradeln.de/senden/registrieren, ein Team gründen oder einem bestehenden Team beitreten. Teilnehmende der letzten beiden Jahre können auf ihre bestehenden Registrierungsdaten zurückgreifen. Dann losradeln und die gefahrenen Kilometer einfach im Online-Radelkalender oder per Stadtradeln-App eintragen.

Wer die Stadtradeln-App nutzt, kann per GPS die gefahrenen Strecken tracken und die gefahrenen Kilometer werden automatisch dem jeweiligen Team und der Kommune gutgeschrieben. In einer Ergebnisübersicht kann auf einen Blick gesehen werden, wo das eigene Team und die eigene Kommune steht. Weiter Infos zu Stadtradeln-App gibt es hier.

Ziel der vom Klima-Bündnis weiterentwickelten Kampagne ist es, ein Zeichen für vermehrte Radförderung in der Kommune und für Klimaschutz zu setzen. In drei Wochen sollen möglichst viele Kilometer - egal ob beruflich oder privat, Hauptsache CO2-frei unterwegs! – geradelt werden. Radeln für ein gutes Klima, mehr Lebensqualität in unseren und an anderen Orten, für die eigene Gesundheit oder einfach aus Spaß - das ist wichtig.

Besonders engagierte Radlerinnen und Radler können sich bei der Gemeinde Senden als STADTRADELN-Star anmelden, müssen in den drei Wochen des Aktionszeitraums dann aber gänzlich auf das Auto verzichten – auch das Mitfahren im Pkw ist nicht erlaubt. Die Verkehrsmittel des ÖPNV können aber genutzt werden.

Alle Infos zur Registrierung, zum Online-Radelkalender und zu Ergebnissen gibt es unter www.stadtradeln.de/senden. Bei Fragen rund um die Aktion steht Frau Volmerg unter 02597 699-318 oder p.volmerg(@)senden-westfalen.de gerne zur Verfügung.

Kreisweite Klimaschutzwoche im Herbst 2019

Bei ihrer Premiere traf sie auf große, kreisweite Resonanz. Und auch in diesem Jahr wird es wieder eine Klimaschutzwoche im Kreis Coesfeld geben – und zwar vom 12. bis zum 22. September 2019. Der Kreis und die Kommunen stellen dafür gemeinsam ein Programm auf die Beine und suchen tatkräftige Unterstützung. Kommunale Klimaschutzmanager und Beauftragte für den Klimaschutz trafen sich im Februar 2019 zur Vorbereitung  – und laden die Bevölkerung herzlich zur Mitwirkung ein.

„Der Klimaschutz und die Anpassung an seine Folgen zählen zu den größten globalen Herausforderungen, denen sich unsere Gesellschaft in den kommenden Jahrzehnten stellen muss“, ruft Sarah Rensner als Klimaschutzmanagerin des Kreises Coesfeld in Erinnerung. Die Klimaschutzwoche soll Interesse am Thema wecken und das Engagement vor Ort stärken. Denn der Klimaschutz beginnt bereits auf lokaler Ebene. „Es geht darum, Bürgerinnen und Bürger, aber auch Unternehmen und Vereine darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig die Reduzierung der Treibhausgase ist – und was in den Städten und Gemeinden dafür getan wird bzw. noch getan werden kann“, betont Rensner. Während der gemeinsamen Klimaschutzwoche sollen dezentral möglichst viele Veranstaltungen zu den Themen Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz, Mobilität sowie Energieeffizienz stattfinden.

Dabei können private Akteure, Institutionen, Unternehmen sowie Verbände und Vereine oder Schulen Aktionen und Veranstaltungen anbieten. „Die geplante Klimaschutzwoche wird von der Vielfältigkeit ihrer Angebote leben – daher bauen wir auf eine breite Unterstützung und möchten dazu aufrufen, die Klimaschutzwoche aktiv mitzugestalten“, erläutert Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr.

Die Klimaschutzwoche ist thematisch sehr breit aufgestellt. Wer sich einbringen möchte, kann daher frei entscheiden, durch welche Veranstaltungen, Aktionen, Aufführungen oder Exkursionen ein konkreter Beitrag geleistet werden soll. Denkbar sind zum Beispiel Veranstaltungen wie „Kochvergnügen mit regionalen und saisonalen Zutaten“, geführte Themen-Radtouren, kulturelle Veranstaltungen („Klima-Kabarett“ etwa), Info-Veranstaltungen zu alternativen Energiequellen oder auch Umweltexkursionen. Ohnehin geplante Aktionen können gern terminlich in die Klimaschutzwoche integriert werden, um ein möglichst vielfältiges Programm anbieten zu können.

Wer sich eine Beteiligung an der Klimaschutzwoche vorstellen kann, erhält nähere Informationen bei den kommunalen Ansprechpartnern oder bei Klimaschutzmanagerin Sarah Rensner vom Kreis Coesfeld (Telefon 02541 / 18-9115, sarah.rensner(@)kreis-coesfeld.de).

Kontakt für Senden:

Petra Volmerg

Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Senden

Telefon: 02597/ 699 318

e-mail: p.volmerg@senden-westfalen.de

Mit Thermographie Energieverlusten auf der Spur

Der Kreis Coesfeld und die Kreishandwerkerschaft Coesfeld bieten 2019 in einem Kooperationsprojekt wieder eine Thermographieaktion ab 165 € pro Gebäude an.

Was ist eine Thermographieaktion und was bringt sie?

Durch eine Gebäudethermographie können energetische Schwachstellen an der Gebäudehülle aufgezeigt und damit Einsparpotenziale deutlich gemacht werden. Mit hochwertigen Kameras werden bei der Thermographie Wärmebilder erstellt, die dokumentieren, an welchen Stellen des Gebäudes Wärme verloren geht. So werden wichtige Entscheidungshilfen zum Umfang von energetischen Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen geliefert. Thermographie-Aufnahmen können dabei eine gute Grundlage für eine anschließende Vor-Ort-Beratung durch einen zugelassenen Energieberater bilden.

Hat auch Ihr Haus Energieeinsparpotentiale?

Nehmen Sie an der Aktion teil, um es herauszufinden.

Anmeldung bis zum 15. Januar 2019, das Anmeldeformular und weitere Infos finden Sie hier, auf der Klimaschutzseite des Kreises Coesfeld oder auch im Rathaus der Gemeinde Senden.

Ansprechpartner:

KreishandwerkerschaftKreis Coesfeld
Herr André HarbringHerr Mathias Raabe
02541/ 9456-3002541/ 18-9110
energieberatung@kh-coesfeld.demathias.raabe@kreis-coesfeld.de

 

 

Vortrag und Diskussion: Raus aus der Routine

Mittwoch, 14.11.2018

Selbsterkenntnisse und neue Standards für ein besseres Klima

Gut besucht war die Veranstaltung im Leohaus in Olfen, was nicht nur den Klimaschutzmanagern der Gemeinden des Kreises Coesfeld als Veranstalter zeigte, dass das Thema „Klimawandel“ auf immer mehr offene Ohren trifft. „Ökoroutine – damit wir tun, was wir für richtig halten“, war der Titel des Abends, dem sich zunächst Umweltwissenschaftler Dr. Michael Kopatz als Referent widmete. 


„Es sind auch die kleinen Dinge, die uns weiterbringen. Und an vielen Stellen tun wir dem Klima etwas Gutes, wenn wir einfach nichts tun“. Kopatz gelang es auf Anhieb, das Publikum mit seiner launischen Darstellung des „Ist-Zustandes“ und der Beschreibung der zukünftigen Herausforderungen in seinen Bann zu ziehen. „Expansion ist eines unserer Problemstellungen. Größere Häuser, mehr Straßen, mehr Flüge – warum das alles? Wenn wir mit dem auskommen, was wir haben und Limits setzen, dann ist für die Zukunft schon viel gewonnen“, beschreibt Kopatz die für ihn gelebte Schizophrenie an vielen Stellen. „Über 90 Prozent der Bürger sprechen sich für den Klimaschutz aus, aber geflogen wird so viel wie nie zuvor. Ein Grill darf gerne mal 800 Euro kosten aber das Fleisch wird zu Dumpingpreisen gekauft.“ Verbesserte, schrittweise eingeführte Standards helfen laut Kopatz allen. Wenn etwa Bio Standard wird, dann müsse sich niemand mehr an der Theke entscheiden und wenn es nur 100 Starts und Landungen am Tag auf einem Flughafen gibt, dann muss man sich danach richten und nicht noch mehr Landebahnen bauen, um noch mehr zu fliegen. 

 
Strukturen ändern – nicht die Menschen
„Das Konzept in der Ökoroutine funktioniert bereits in der Praxis. Es hat nur kaum jemand mitbekommen“, erläutert Kopatz. So seien Elektrogeräte, Häuser und auch Autos heute effizienter. Und dies, weil die gesetzlichen Standards erhöht wurden. Hier sei deshalb vor allem die Politik in der EU gefragt, um gleiche Standards zu schaffen. „Statt nur mit moralischen Appellen von den Bürgern das „richtige“ Verhalten einzufordern, ist es viel effektiver, die Produktion standardisiert zu verbessern und damit gleichzeitig Wettbewerbsdruck für die Unternehmen zu minimieren“. Aber natürlich müsse sich auch jeder an die eigene Nase fassen, versuchen, seine eigenen Routinen zu ändern, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und dafür auch manchmal unbequeme Wahrheiten in Kauf nehmen. „Ich komme viel herum, aber ich habe in unserem Land noch keine Straße erlebt, die man ohne großen Geländewagen nicht bezwingen könnte. Und auch im Sommer den Wäschetrockner laufen zu lassen, weil ein Wäscheständer den Garten unattraktiv macht?"


Wie wäre es mit „Gegenwerbung“
“Wir machen alles mit, dabei müssten wir kollektiv „es reicht“ sagen.“ Kopatz führte dem Publikum vor Augen, dass etwa jährlich 30 Mrd. Euro ausgegeben würden, damit Menschen Dinge kaufen, die sie überhaupt nicht brauchen. „Das funktioniert genauso gut, wie das Sponsoring. Und dann frage ich mich, warum auf der Urkunde meiner kleinen Tochter im Rahmen einer Sportveranstaltung der Schule steht: „Die Schule und McDonalds gratulieren“?? Sport ist also gut, um Fastfood abzutrainieren??“


Beispiele für den Schritt nach vorne
Nach einem spannenden Vortrag hatten auch Besucher und Aussteller in einem kurzen Interview die Gelegenheit, das Thema eingehend zu diskutieren und ihre Beispiele für geänderte Ökoroutine vorzustellen. Ob Elektroautos, Einkauf von Bioware, den Umstieg aufs Fahrrad, Solarstromerzeugung: Viele Beispiele zeigten, dass ein Umdenken in vielen Köpfen im Gange ist.


Der ADFC Lüdinghausen, das Biologische Zentrum Lüdinghausen, der BUND, die Verbraucherzentrale, Carsharing Nottuln und die Caritas boten an diesem Abend zusätzlich zahlreiche Informationen und Gespräche.


„Die Klimamanager der einzelnen Städte wollen mit diesem Abend gemeinsam den Bürgern unseres Kreises Informationen, Kontakte und Gespräche bieten. Dies wird sicherlich nicht die letzte Veranstaltung dieser Art sein, denn das Interesse unserer Bürger/innen ist groß“, resümiert die Sendener Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg.

Die Veranstaltung fand am 14.11.2018 im Leohaus in Olfen statt. Flyer dazu.

Zum Referenten:

Dr. Michael Kopatz, Diplom Sozialwissenschaftler, studierte im Schwerpunkt Umweltpolitik/Umweltplanung und ist seit 1997 Mitarbeiter des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie (wissenschaftlicher Projektleiter in der Forschungsgruppe »Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik«). Gegenwärtige Arbeitsfelder: Kommunaler Klimaschutz, Maßnahmen zur Vermeidung von Energiearmut, Arbeit und Nachhaltigkeit (Arbeit fair teilen), Lebensstilwende. Buchprojekte: »Zukunftsfähiges Deutschland«, »Zukunftsfähiges Hamburg«, »Energiewende. Aber fair!«. Sein aktuelles Buch hat den Titel »Ökoroutine. Damit wir tun, was wir für richtig halten«.

LED - Flutlichtanlage für den Sportplatz in Bösensell

Mittwoch, 30.10.2018

Um 7:30 Uhr starteten die Arbeiten an der Flutlichtanlage beim Sportplatz in Bösensell. Die ursprünglichen 8 Leuchten mit je 2000 Watt werden gegen 8 LED-Strahler mit max. 1500 Watt ausgetauscht, die Kabel in den Masten ersetzt und auch die Vorschaltgeräte unten in den Masten ausgebaut. Durch den Austausch und die Steuerung der Beleuchtung werden bis zu 71 % an Strom und damit auch an CO2-Emissionen gespart.

Mit 30% der Investitionskosten leistet der Bund einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung dieser Maßnahmen. Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Mit dem Wohlstand wächst der Energieverbrauch

Dienstag, 11.09.2018

Zugast beim Stammtisch des Heimatvereins: Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg gibt Infos und diskutiert zu Klimaschutz, Energieeffizienz und erneuerbare Energien

Was haben unser Stromverbrauch und unsere täglichen Autofahrten mit dem Klimawandel zu tun oder mit erneuerbaren Energie? Diesen Themen stellten sich beim letzten Stammtisch am 11.09.2018 die Damen und Herren des Heimatvereins.

Der Klimawandel ist auch hier im Münsterland zu spüren, eigene Erfahrungen mit Starkregenereignissen, Meldungen in den Nachrichten über Deicherhöhungen an der Nordsee stimmen nachdenklich. Ein kurzer Filmbeitrag zur Sektorkupplung durch die Energiewende von Prof. Quaschning machte deutlich, dass es zu schaffen ist, Klimaschutz und Energiebedarf für Wärme, Strom und Verkehr unter einen Hut zu bringen (Link zum Film: Prof. Quaschning zu Sektorkopplung und Energiewende).

Aber was kann der Einzelne tun? Oder muss mehr Druck von der Regierung, der Politik kommen?

Zunächst ist es schon hilfreich, eine Ahnung davon zu haben, wieviel und wo ich z.B. Strom benötige. Ein Blick auf die jährliche Abrechnung zeigt mir, wieviel. Das wo und wofür – kann der Einzelne mit Hilfe eines Rechners im Internet ermitteln. Die Energieagentur NRW bietet einen Stromcheck unter www.energieagentur.nrw/klimaschutz/stromcheck an.

Eine umfassende Auswertung kann zeigen, dass ein großer Teil des Strombedarfs für Heizungspumpen benötigt wird. Zum geförderten Pumpentausch läuft noch bis zum 31.12.2018 eine Aktion des Kreises Coesfeld (Infos: www.coe.de/pumpentausch).

Zum Stand der erneuerbaren Energien in Deutschland und in Senden präsentierte Petra Volmerg einige Zahlen: deutschlandweit liegt der Anteil der erneuerbaren Energie an der Stromproduktion bei ca. 36 %. Laut Energieatlas NRW sind in Senden derzeit 6 Biomasseanlagen in Betrieb und 681 Photovoltaikanlagen (PV) – davon 99 % auf privaten Gebäuden und Flächen.

Auch die Gemeindeverwaltung baut bei PV zu: im letzten Jahr auf dem ehemaligen Polizeigebäude und demnächst auf einem Teildach des Joseph-Hadyn-Gymnasiums. Hier wird der Strom überwiegend direkt in den Gebäuden verbraucht. Für Privatpersonen lohnt sich bei eigenen PV-Anlagen oft die Installation eines Batteriespeichers. Dafür können noch bis 20.11.2018 aus dem Förderprogramm progress.nrw oder bis 31.12.2018 bei der kfw (kfw 275) 10% Förderung beantragt werden kann.

Zum Schluss gab die Klimaschutzmanagerin noch einen Tipp mit auf den Weg: „Eine einfache Methode, den Ausbau der erneuerbaren Energien zu fördern, ist sicherlich, den eigenen Stromanbieter danach auszuwählen, welchen Strom er anbietet. Der Strommix macht es. Ökostrom oder grüner Strom sind inzwischen genauso günstig zu beziehen, wie Strom aus Kohle-, Gas- und Atomkraftwerken.“

BikeNight: Alternativen brauchen Platz! Mit dem Rad durch Coesfeld für eine lebenswerte Zukunft

Bahn frei fürs Fahrrad! Am 06. September 2018 ist es wieder soweit: Die zweite „BikeNight“ startet um 18:30 Uhr am Kreishaus I in Coesfeld. Unter dem Motto „Alternativen brauchen Platz – auch wir sind der Verkehr“ haben die Radfahrerinnen und -fahrer an diesem Abend die Vorfahrt auf den Straßen der Kreisstadt.
 
Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr rufen Sarah Rensner, Klimaschutzmanagerin des Kreises Coesfeld, Petra Volmerg, Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Senden, und Hubertus Brüggemann vom Ordnungsamt der Stadt Coesfeld gemeinsam alle Interessierten und Fahrradbegeisterten zur Teilnahme an der „BikeNight“ in Coesfeld auf: „Für uns ist Radfahren nicht einfach nur zukunftsfähig, preiswert und klimafreundlich.“ Mit der „BikeNight“ wollen sie auch durch ein gemeinsames Erlebnis das Fahrradfahren insgesamt positiv besetzen – als ressourcenschonende Alternative, die eine zentrale Rolle im Alltag spielen kann.
 
Ab 18:00 Uhr werden kostenlose Warnwesten und Trillerpfeifen ausgegeben – solange der Vorrat reicht. Pünktlich um 18:30 Uhr gibt die stellvertretende Landrätin Anneliese Haselkamp dann den Startschuss. „Ich freue mich in diesem Jahr auch selbst mitzuradeln. Die ‚BikeNight‘ ist eine schöne Aktion, um auf das Fahrrad und unser Mobilitätsverhalten im Alltag hinzuweisen“, betont sie vorab. Danach wird gemeinsam auf Haupt- und Nebenstraßen geradelt, bis die Aktion nach etwa einer Stunde ihren Abschluss auf dem Marktplatz in Coesfeld findet. Hier bietet sich an diesem Abend die Gelegenheit, den „Meet & Eat Feierabendmarkt“ zu besuchen und sich bei musikalischer Untermalung zu stärken. Nach dem Eintreffen der Radfahrer werden zudem Preise für die Teilnahme an der Kampagne „Stadtradeln im Kreis Coesfeld“ an die besten Schulen im Kreis verliehen.

„Mit der ‚BikeNight‘ soll das Fahrrad als attraktives und alternatives Verkehrsmittel, das gleichzeitig die Umwelt schont, ins Gespräch gebracht werden“, erläutert Sarah Rensner den Hintergrund der Aktion, die wieder mit „tatkräftiger und unkomplizierter Unterstützung“ der Stadt Coesfeld und der Kreispolizeibehörde stattfinde.
 
Mehr Radfahren im Alltag kann darüber hinaus auch einen Beitrag zur individuellen Gesundheit leistet. Petra Volmerg und Hubertus Brüggemann legen selbst regelmäßig ihren Weg zur Arbeit mit dem Rad zurück – und sprechen so aus eigener Erfahrung: „Das Fahrrad ist kein Verkehrsmittel zweiter Klasse.“

Flyer zu der Aktion finden Sie hier.
 

Impressionen von der ersten BikeNight am 21.09.2017 im Rahmen der kreisweiten Klimaschutzwoche

 

 

Ca. 150 große und kleine Radler beteiligten sich an der Aktion.

 

 

Gut zu sehen waren die Radler durch die Warnwesten - und zu hören durch gelegentliche Trillerpfeifenkonzerte.

 

 

 

 

 

 

 

 

An diesem Tag wurden 10 km rund um die Coesfelder Innenstadt gefahren - begleitet von Polizei und dem Roten Kreuz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als Verband durfte über rote Ampeln gefahren werden - bei der Schranke musste jedoch dem Zugverkehr die Vorfahrt gelassen werden.

Elektromobilität in Senden und NRW

Juli 2018: Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen verfolgt das politische Ziel, Vorreiter in Sachen Elektromobilität zu sein. Ein Viertel der bundesweit zugelassenen Elektrofahrzeuge sollen hierzulande fahren, und ein Großteil der relevanten Systeme und Komponenten soll am Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen produziert werden.

Videoclip zum aktuellen Stand der Elektromobilität in NRW
Seit dem 19.07.18 veranschaulicht ein neuer Videoclip den Status quo der Elektromobilität in NRW. Verschiedene Akteure der Elektromobilität erläutern den Stand hier in NRW. Dabei kommen Bürgerinnen und Bürger ebenso zu Wort wie Vertreter und Vertreterinnen des Wirtschaftsministeriums, aus Unternehmen und Kommunen sowie von ElektroMobilität NRW. Aus unserer Region sind die Stadt Dülmen mit ihrer Flotte und Petra Volmerg, Klimaschutzmanagerin in Senden, mit ihrem privaten E-Fahrzeug vertreten.

Hier gelangen Sie direkt zum Videoclip.
Weitere Infos auf der Seite von ElektroMobilitätNRW


Auch die Gemeinde Senden leistet ihren Beitrag zur Etablierung der Elektromobilität. Mit drei öffentlichen Ladesäulen (Betreiber: Gemeinde Senden, GFC, Innogy) im Gemeindegebiet können E-Mobilisten schon jetzt gut ihre Mobilität sichern. Die Standorte finden Sie hier.

Ladesäule wird gut genutzt: 8.000 kWh und über 550 Ladevorgänge in 30 Monaten

Eine Auswertung der gemeindeeigenen Ladesäule an der Steverstraße in Senden zeigt, dass sowohl die Anzahl der Ladevorgänge als auch die geladene Strommenge mit der Zeit deutlich zugenommen haben.

Seit Februar 2016 kann dort kostenlos mit 2 x 11 kW und einem Typ 2 – Stecker geladen werden. Die Entwicklung der geladenen Kilowattstunden zeigt eine deutliche Zunahme der Nutzung der Ladesäule: von anfänglich im Durchschnitt 34 kWh pro Monat über 232 kWh bis aktuell 616 kWh pro Monat ist ein deutlicher Anstieg zu bemerken. Das zeigen auch die Ladevorgänge. Wurde von März 2016 bis Oktober 2016 im Schnitt nur 7 mal die Säule pro Monat genutzt, so sind es in den letzten Monaten (Dezember 2017 bis Juni 2018) schon durchschnittlich 36 Ladevorgänge.

Wer nutzt die Ladesäule?

Über den Zugang zur Ladesäule kann nachvollzogen werden, dass bisher 42 unterschiedliche Nutzer an der Ladesäule geladen haben – 13 davon kommen regelmäßig und scheinen entweder Sendener zu sein oder hier zu arbeiten. Über die anderen 29 Nutzer kann man spekulieren: Gäste hier im Münsterland, E-Fahrer auf der Durchreise oder …

Auch die Gemeinde Senden fährt schon seit einiger Zeit elektrisch. Mit zwei Renault Zoe Dienstwagen für die Verwaltung und einem Renault Kangoo für den Bauhof fahren die Mitarbeiter nahezu laut- und emissionslos durch das Gemeindegebiet. Die Fahrzeuge wurden 2016 unterstützt durch eine Förderung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur in einem gemeinsamen Vorhaben mit der Stadt Dülmen angeschafft. Infos dazu finden Sie hier.

Stadtradeln 2018: Resümee, Siegerehrung und ein spannender Vortrag

Zum Abschluss der diesjährigen Stadtradelaktion fanden sich am Montag, 18.06.18, gut 50 der aktiven Teilnehmer im Foyer der Steverhalle ein. Eingeladen hatte die Klimaschutzmanagerin der Gemeinde, Petra Volmerg um die Leistung der Teams zu würdigen.

Zum zweiten Mal haben sich die Menschen in Senden, Ottmarsbocholt, Bösensell und Venne an der Aktion des Klimabündnisses beteiligt - mit 541 aktiven Radlernwaren mehr als doppelt so viele wie 2017 dabei. In diesem Jahr wurden vom 01. bis 21. Mai 88.712 Radkilometer gefahren - das ist die 2,21 fache Länge des Äquators und damit praktisch 2,21 mal um die Welt. Und ganz nebenbei wurden 12,6 t CO2 "gespart".

Nach einer kurzen Siegerehrung der Teams aus den Kategorien Team mit den meisten Teilnehmern, Team mit den meisten Kilometern und mit den meisten Kilometern pro Teilnehmer- begann Patrick Pohl von seiner sehr ereignis- und erlebnisreichen Reise um die Welt zu berichten. Mit dem Rad machte sich der Münsteraner im April 2010 auf den Weg Richtung Westen, fuhr durch Amerika, Neuseeland, Australien, China, Kasachstan, Russland, Polen und kam 13 Monate später wieder in Münster an. Meist begleitet nur von seinem Rad, der „Gisela“, fuhr er mehr als 32.000 km, teils durch Schneestürme und große Hitze. Beeindruckende Bilder, authentisch berichtete Erlebnisse und einige technische Details begeisterten die zuhörenden Radfahrer. Von Begegnungen mit Schlangen und Spinnen über Hilfe beim Überqueren eines Geröllhaufens bis hin zu Fahrten durch einsame Landstreifen und nervige Großstädte war alles dabei. Zwei Stunden waren schnell um, Zwischenfragen aus dem Publikum beantwortete Herr Pohl gerne und oft führten diese noch zu der ein oder anderen Anekdote. „Das war wirklich sehr beeindruckend, wie sie das geschafft haben“, so eine Dame aus dem Publikum. Am Ende des Vortrages gab Herr Pohl den Zuhörer noch ein ihm wichtiges Anliegen an die Hand: „Ich habe soviel Gastfreundschaft erfahren. Tun Sie mir einen Gefallen, wenn Sie einen bepackten (Fern-) Radfahrer sehen, dann sein sie so gut, laden ihn oder sie zu einer Tasse Kaffee ein oder geben sie die Hilfe, die er oder sie gerade braucht.“

Im nächsten Jahr ist Senden wieder dabei!

Übersicht der Erfolge 2018

Kategorie Team mit den meisten Teilnehmern:

Edith-Stein-Team79
Josph-Haydn-Gymnasium63
Mariengrundschule56

 

Kategorie Team mit den meisten Kilometern absolut:

Team roterkeil.net12.197 km
Josph-Haydn-Gymnasium11.092 km
Ottmarsbocholter Radlerpool8.952 km

Kategorie Team mit den meisten Kilometern pro Teilnehmer:

Team roterkeil.net813 km/TN
Agenda21-Senden - Die Klimaradler412 km/TN
Unterlenker Bösensell and friends311 km/TN

Auswertung im Vergleich zu 2017:

20182017
Anzahl Teilnehmer541 (572)243 (260)
Teams2818
gefahrene Kilometer88.712 km49.172 km
CO2-Vermeidung12.598 kg6.982 kg
Senden im Kreis4. Stelle3. Stelle

Die Auswertung auf der Stadtradeln-Seite finden Sie hier.

Haus-zu-Haus Aktion 2018 in Senden: Gebäude gut in Schuss

Eine positive Bilanz zogen die Energieberater André Harbring und Klemens Nolte von der Kreishandwerkerschaft bei der abschließenden Besprechung zur Haus-zu-Haus-Beratung in der Gemeinde Senden. Im April 2018 wurde in den Wohngebieten Erlengrund (Senden) und Schmiedekamp (Bösensell) 272 Haus-und Wohnungsbesitzern eine kostenlose und neutrale Vor-Ort- Beratung zu ihrem Gebäude angeboten. Die vom Kreis Coesfeld koordinierte Beratung wurde von den beiden Energieberatern der Kreishandwerkerschaft durchgeführt und finanziell von der Sparkasse Westmünsterland und der Gemeinde Senden unterstützt.

38 % (104) der angeschriebenen Haushalte nahmen dieses Angebot wahr und ließen an ihrem Gebäude einen ersten „Check“ durchführen. Wie fit ist meine Immobilie mit Blick auf Energiebedarf, Barrierefreiheit und Einbruchschutz? „Viele Gebäude in diesen Wohngebieten befinden sich in einem allgemein guten und gepflegten Zustand“, so Klemens Nolte. „Was mich überrascht hat, sind die vielen doch relativ alten Heizungsanlagen.“ Zwischen 20 und 30 Jahre alt seien diese oft und meist ist es noch die erste Heizung nach Bezug der Wohneinheit. „Dies bietet einen guten Ansatz, um auch gerade mit Blick auf Klimaschutz etwas zu tun“ überlegt die Klimaschutzmanagerin der Gemeinde, Petra Volmerg. „Vielleicht ist es möglich, andere Wege zur Wärmebereitstellung zu finden und zu installieren und weg von dem hier oft eingesetzten fossilen Energieträger Gas zu kommen.“


Eine erste Optimierung wäre z.B. der Austausch von alten Heizungspumpen. Durch den Wechsel von alten ungeregelten Pumpen, die nur den Zustand Ein und Aus kennen zu neuen geregelten Effizienzpumpen könne bis zu 85 % der Stromkosten gespart werden, so Mathias Raabe vom Kreis Coesfeld. „ Mit 30 % Förderung durch die BAFA und ein attraktives Gewinnspiel im Rahmen einer Aktionskampagne des Kreises, der Kreishandwerkerschaft und weiterer Unterstützer wird diese einfache Energiesparmaßnahme unterstützt." Weitere Infos unter www.coe.de/pumpentausch.


Die Gebäudehülle ist bei Gebäuden aus den Jahren 1980 bis 1995 meist in einem recht guten Zustand, so dass energetische Verbesserungen nur mit vergleichsweise hohem Aufwand erzielt werden können. Fenster und Türen sind oftmals schon erneuert worden oder in relativ guter Qualität vorhanden.

Den Bereichen Barrierefreiheit und Einbruchschutz haben sich einige Eigentümer schon gestellt und Veränderungen umgesetzt oder planen diese für die nahe Zukunft. Besonders Bäder sollen durch z.B. Änderung der Raumgeometrie barrierefrei und besser nutzbar gemacht werden. Bei sanierten Gebäuden ist teilweise die nächste Generation in eine weitere Wohneinheit mit in das Gebäude gezogen.


Planungen für einen Infoabend im Rahmen des zweiten Klimastammtisches mit Schwerpunkt „Heizungserneuerungen im Bestand“ laufen. Als Termin wird der frühe Herbst 2018 oder Sommer 2019 angestrebt.


Rückblick zum 1. Klimastammtisch in Senden im März 2018

Klimawandel – eine der größten Herausforderungen unserer Zeit

Viele gute Ideen und Vorschläge kristallisierten sich beim ersten Klimastammtisch am 22.03.2018 im Bürgersaal des Sendener Rathauses heraus.

Nach einem Impulsvortrag über Klimawandel mit aktuellen Statistiken und Aufschlüsselung der Energieverbräuche aus den Bereichen Wärme, Verkehr und Strom in Senden stellte Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg heraus, dass der Klimawandel auch in NRW angekommen ist. Dies zeigen die Veränderungen der Durchschnittstemperaturen und Niederschläge in NRW und die damit einhergehenden wahrnehmbaren Verschiebungen bei den Jahreszeiten. In der anschließenden Diskussion wurden viele Punkte genannt, wo in nächster Zeit angesetzt und gearbeitet werden kann. Mobilität, der Einsatz erneuerbarer Energien und die Frage, wie wir in Zukunft Wärme in unsere Häuser und Gebäude bringen, treibt die Anwesenden um.

Eine Dokumentation des abschließenden Brainstormings steht als Download am Ende dieser Seite zur Verfügung.

Weitere Treffen sollen folgen. Termin und Ort werden an dieser Stelle und in der Presse bekanntgeben.

Die Treffen sollen dazu dienen, Ideen zu teilen, Informationen zu bekommen und Veränderungen auf den Weg zu bringen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Rückblick zum ersten Klimastammtisch

Präsentation Klimastammtisch

Pressemitteilung Hr. Hillringhaus

Rückblick Klimaschutzwoche 14.09. bis 24.09.2017

Mit insgesamt 14 Veranstaltungen in und um Senden bzw. der aktiven Beteiligung bei Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen war die Gemeinde Senden sehr gut bei der kreisweiten Klimaschutzwoche vertreten.

Die Bandbreite der Angebote reichte von einer Führung zur Energie- und Wasserversorgung im Schwimmbad über Aktionen rund um Elektromobilität, einem Vortrag zur Energiewende und einer ökumenischen Andacht bis zu Wanderungen im Venner Moor, einer Warentauschbörse und Infos durch das Energieberatungsmobil. Angestoßen wurden die meisten Aktionen von der Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg. Die Durchführung gelang mit Hilfe von Gruppen aus und in der Gemeinde wie z.B. dem Heimatverein, der kfd, den Pfadfindern, der Agenda-Gruppe, der Partei Bündnis 90/die Grünen und den Landfrauen. Ebenso waren Mitarbeiter des Schwimmbades und der Förster Hubert Richter aktiv dabei. Eine Führung des Naturschutzzentrums Kreis Coesfeld mit dem passenden Thema „Von Schwämmen, Edelweiß und Klimawende“ mit Frau Wittjens vom Naturschutzzentrum und Herrn Wertebach von der WWU Münster konnte mit ins Programm aufgenommen werden. Externe Referenten wie Dr. Franz Alt bei der Auftaktveranstaltung in Coesfeld und Prof. Volker Quaschning mit seinem Vortrag zur Energiewende unterstützten mit ihrem Beitrag das Portfolio der Klimaschutzwoche, ebenso der von der wfc und FH-Münster organisierte Workshop zu Wärmenetzen. Mit der Auftaktveranstaltung und der BikeNight – einer Aktion für mehr Radmobilität -  in Coesfeld war die Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg auch bei außerörtlichen kreisweiten Veranstaltung aktiv bei Vorbereitung und Durchführung beteiligt. Das Energieberatungsmobil der EnergieAgentur.NRW stand bei Möbel Hardeck in Bösensell für Besucher und Interessierte bereit. Als nichtöffentliche Aktionen waren einige Grundschulklassen mit Förster Hubert Richter in diesem Zeitraum im Moor unterwegs.

Besucherzahlen von 2 bis mehrmals 150 zeigen das Interesse der Bürger und Bürgerinnen. Nur eine Veranstaltung („Kochen: Schmackhaftes aus regionalen und saisonalen Produkten“) musste wegen mangelnder Beteiligung abgesagt werden.

Vielen Dank an alle, die aktiv dabei waren – als Besucher und als Mitveranstalter. Denn:

Leistungsportfolio

Zum Leistungsportfolio der Sendener Wirtschaftsförderung gehört:

  • Die Information über das gewerbliche Immobilienangebot und Beratung bei Suche nach Gewerbegrundstücken und –immobilien (für Produktions-, Büro-, Laden- und Lagerflächen)
  • Die Information und Beratung bei Neuansiedlungen, Betriebsverlagerungen und Betriebserweiterungen
  • Die Begleitung und Unterstützung bei Genehmigungsverfahren in Zusammenarbeit mit den Kollegen aus dem Fachbereich Bauen und Planen (einschließlich Herstellung von Kontakten zu übergeordneten Fachbehörden und anderen Einrichtungen)
  • Die Unterstützung in der Gründungsphase in Kooperation mit der wfc, der Kreishandwerkerschaft, der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerksammer
  • Die Information über Existenzgründungs- und Fördermittelberatung (> Erstkontakt und Weitervermittlung an die zuständigen Stellen)
  • Die Unterstützung bei der Fach- und Nachwuchskräftegewinnung durch Kooperationen mit Schulen, Unternehmen und Verbänden (Wirtschaft-Schule-Partner)
  • Die Durchführung von regelmäßigen Unternehmensbesuchen und Initiierung von Netzwerktreffen
  • Die Vermittlung zu Technologie-Transferstelle, Hochschulen, Forschungseinrichtungen
  • Die Durchführung von Informationsveranstaltungen in Kooperation mit den örtlichen Gewerbevereinen
  • Die Entwicklung / Koordination von Maßnahmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Infrastruktur (z.B. Förderung des Breitbandausbaues, Ortskern- und Einzelhandelsentwicklung, Fortentwicklung von Gewerbegebieten)
  • Informationsdienst für Wirtschafts- und Strukturdaten, Öffentlichkeitsarbeit und Standortmarketing