Gemeinde Senden

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Vorgarten-Initiative Senden

In der Vorgarten-Initiative Senden hatten sich 2019 engagierte Sendener Bürgerinnen und Bürger sowie örtliche Fachfirmen zusammengeschlossen, die die Natur zurück in die Vorgärten bringen wollen. Die Initiative wollte dem damaligen Trend zu Schottervorgärten begegnen und die Sendener Gartenbesitzer von den Vorteilen naturnaher und pflegeleichter Vorgärten überzeugen.

Vorteile naturnaher Vorgärten

Die Vorteile naturnaher Vorgärten sind vielfältig. Sie sind ein kleines "Naherholungsgebiet" vor der eigenen Haustür. Zugleich sind sie die Visitenkarte des Hauses und bereiten viel Freude, bei entsprechender Pflanzenauswahl das gesamte Jahr über.

Wer einen Garten besitzt, übernimmt damit eine ökologische Verantwortung, indem er Pflanzen und Tieren einen Lebensraum schafft - für eine größere Artenvielfalt und gegen das Insektensterben. Grünflächen sind auch ein Beitrag gegen den Klimawandel. Für Familien mit Kindern ist ein naturnaher Vorgarten auch pädagogisch sehr wertvoll.

Und die Ehrenamtlichen der Initiative versichern, dass es auch bei wenig Zeit und Geld möglich ist, so einen Vorgarten zu gestalen. Denn, bei richtiger Pflanzenauswahl und sachgerechter Anlage eines Vorgartens beschränkt sich der Pflegeaufwand auf ein Minimum. Und die Kosten für die erstmalige Anlage eines solchen Gartens sind niedriger als vielfach vermutet. 

 

Positive Bilanz nach sieben Jahren

Im Juni 2026 wurde bei einem Treffen im Rathaus mit Bürgermeister Sebastian Täger Bilanz gezogen. Und die ist erfreulich positiv: 

Dank umfassender Informations- und Unterstützungsmaßnahmen der Initiative für Hausbesitzer wurde der damalige Trend, den Vorgarten zu schottern, in Senden gebrochen.

Es wurden sogar Schottergärten zurück gebaut. Natürlich hat auch die entsprechende Gesetzgebung auf Landesebene dazu beigetragen. Aber die Informationsveranstaltungen, die Pflanzenlisten und insbesondere die Musterbeete der Initiative waren sicherlich der Schlüssel vor Ort, naturnahen Vorgärten der Vorrang zu geben vor „steinigen“ Alternativen.

Das Erreichte hat die Initiative Mitte 2026 veranlasst, ihre Aktivitäten weitgehend einzustellen. 

Weiter für Sie da: Musterbeete und Pflanzenlisten sowie die Möglichkeit einer Einzelberatung

Die viel beachteten Musterbeete bleiben weiterhin erhalten. Die Beete am Rathaus und an der Steverhalle werden  von Gemeindemitarbeitern gepflegt.

Auch sind die diversen Pflanzenlisten für pflegeleichte Bepflanzungen weiterhin hier am Seitenende abrufbar. Und schließlich stehen Mitglieder der Initiative auch weiterhin Hausbesitzern für Einzelberatungen bei der Anlage pflegeleichter Vorgärten zur Verfügung. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!