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Heimat-Preis NRW für Senden

Unter dem Motto: „Heimat wächst von unten“ – möchte die Landesregierung Nordrhein-Westfalens das lokale Engagement der vielen ehrenamtlich Tätigen in den jeweiligen Heimatgemeinden würdigen. Daher fördert sie durch die Übernahme der Preisgelder die Auslobung und Verleihung eines Heimat-Preises NRW für Ehrenamtliche.

Das Wichtigste zum Heimat-Preis NRW auf einen Blick:

In Senden wird ab 2025 ein weiterer Preis zur Würdigung des Ehrenamtes verliehen: der Heimat-Preis des Landes NRW.
Hier die Antworten auf die wichtigsten Fragen:

Was ist der Heimat-Preis NRW?
Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen fördert mit einem Betrag von 5000 Euro die Auslobung und Verleihung des Heimatpreises durch die Gemeinde. Auch der Kreis Coesfeld verleiht einen Heimat Preis, der dann besonders herausragendes Engagement von Ehrenamtlichen im gesamten Kreisgebiet auszeichnet.

Was ist der Unterschied zum Bürgerpreis?
Lokales Engagement soll gewürdigt werden – dafür stehen beide Preise. Der Unterschied besteht vor allem darin, wer das Preisgeld zur Verfügung stellt. Der Heimat-Preis wird durch die Landesregierung unterstützt, während der Bürgerpreis der Gemeinde Senden von der Sparkasse Westmünsterland als Sponsor getragen werden.  Beide sollen einen Beitrag dazu leisten, das Ehrenamt gebührend anzuerkennen und wertzuschätzen. Mehr zum Bürgerpreis

 

Sie haben noch Fragen?

Ich helfe Ihnen gerne weiter:

E-Mail: j.karrasch(@)senden-westfalen.de

 

Heimat-Preis 2026

Ehrenamtliche von DLRG, Zeltlager und Secondhandmarkt ausgezeichnet

Bürgermeister Sebastian Täger zeichnete in dieser Woche die drei Erstplatzierten des Heimat-Preises NRW aus. Statt sie ins Rathaus einzuladen, besuchte Täger die Gewinner an ihren jeweiligen Wirkungsstätten. Als Zeichen der Anerkennung ihres besonderen Ehrenamtlichen Engagements gratulierte er den Preisträgerinnen und Preisträgern persönlich und übergab je einen Skultpur des Heimatpreises als Andenken und ein Preisgeld.

In einer Jurysitzung waren zuvor aus sechs Bewerbungen drei ausgewählt worden. Die ehrenamtlichen Jurymitglieder legten auch die Platzierung fest: Sie sahen die DLRG-Ortsgruppe Senden vorne, gefolgt vom Team des Zeltlagers der katholischen Kirche St. Laurentius Senden. Den dritten Platz belegte das Team des Secondhandmarkts „Rund ums Kind“.

 

1.    Platz: Die DLRG-Ortsgruppe Senden
Am Donnerstag (25. Juni) wurde die DLRG-Ortsgruppe Senden vor dem Cabrio Bad mit dem ersten Platz und 3000 Euro ausgezeichnet „Langjähriges, zuverlässiges, unverzichtbares Engagement“, bescheinigte der Bürgermeister der DLRG-Ortsgruppe bei der Preisverleihung. „Besonders beeindruckt hat mich - genauso wie die Jury-  wie viele Menschen in Senden von Eurem Einsatz profitieren. Wenn andere frei haben, steht ihr ehrenamtlich am Beckenrand, bildet aus und sorgt für mehr Sicherheit im Wasser. Und dafür danke ich Euch sehr“, brachte es Täger auf den Punkt.

Denn neben den bekannten Schwimmkursen für jede Altersgruppe gibt es viele zusätzliche Angebote, etwa in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Senden oder für Kinder aus Flüchtlingsfamilien. Die Jury begründet die Auszeichnung der DLRG mit dem ersten Platz mit ihrem vielfältigen Angebot an Schwimm-, Freizeit- und Weiterbildungsaktivitäten, die sich an eine breite Zielgruppe innerhalb der Sendener Bürgerschaft richten. Dadurch leistet sie einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe. Mit ehrenamtlicher Schwimm- und Rettungsausbildung, Integrationsangeboten, engagierter Jugendarbeit sowie dem Wasserrettungsdienst stärkt die DLRG die Sicherheit, Gemeinschaft und den Zusammenhalt vor Ort. Darüber hinaus vermittelt sie eine lebenswichtige Fähigkeit: Schwimmen zu können, kann im Ernstfall Leben retten.

 

2.    Platz: Zeltlager der katholischen Kirche St. Laurentius Senden
Bereits zwei Tage zuvor wurde einem Team vom Zeltlager der St. Laurentius Kirche der zweite Platz und 1000 Euro vor der Kirche am Laurentiusplatz überreicht. Die Gruppe fährt jährlich mit rund 55 Kindern und Jugendlichen im Alter von 9 bis 15 Jahren gemeinsam mit ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern für zwei Wochen in den Süden Deutschlands. Besonders beeindruckte die Jury, dass zahlreiche ehemalige Teilnehmende dem Zeltlager bis heute verbunden geblieben sind und inzwischen selbst als ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer Verantwortung übernehmen.

 

3.    Platz: Secondhandmarkt „Rund ums Kind“
Am selben Tag freute sich der Secondhandmarkt „Rund ums Kind“, der am Samstag (27. Juni) sein 30-jähriges Jubiläum feierte, über den dritten Platz und ein Preisgeld von 1000 Euro. Die Jury begründet die Platzierung und Auszeichnung damit, dass der Markt seit 30 Jahren besteht und sich als nachhaltige Alternative zum Wegwerfen etabliert hat. Er steht für die Weitergabe gut erhaltener Gegenstände und fördert damit einen bewussten Umgang mit Ressourcen. Darüber hinaus entwickelt der Kindersecondhandmarkt derzeit ein neues digitales Kassensystem und baut seine Öffentlichkeitsarbeit kontinuierlich aus. Über Instagram, Facebook und die eigene Homepage informiert das ehrenamtliche Team inzwischen tagesaktuell über Neuigkeiten und Wissenswertes rund um den Markt.

Heimat-Preis 2025 NRW für Senden: Bürgermeister verleiht persönlich drei Preise für besonderes Engagement

Bürgermeister Sebastian Täger machte sich persönlich auf den Weg zu den drei Gruppen von Preisträgerinnen und Preisträgern. Er dankte ihnen herzlich für Ihr jeweiliges Engagement und gratulierte zum Erfolg. Und wie in manchen Fernsehsendungen üblich, rollte Täger das Feld von hinten auf und übergab den ersten Preis als letztes:

 1.    Platz: Dorfgemeinschaft der Venne

Ungewöhnlich groß war die Gruppe der Preisträger, die am Freitag (11. Juli) mit dem ersten Platz und 2.500 Euro ausgezeichnet wurden: Die „Dorfgemeinschaft der Venne“ konnte die Jury am stärksten beeindrucken. Denn, so hieß es schon in der Nominierung: „Die Bewohner der Venne regeln sowohl die Beisetzung (Ausheben und Verfüllen der Gräber) als auch die laufende Pflege des kleinen kirchlichen Friedhofes traditionell vollständig in Eigenregie, so dass für die Hinterbliebenen der dort beigesetzten Venner Bürger keine Friedhofsgebühren und Bestattungskosten anfallen“. Stellvertretend nahm Heinz Wessel die Glückwünsche des Bürgermeisters entgegen. Täger sagte: „Ich kann die Entscheidung der Jury nur unterstreichen. Eine wertvolle Tradition. Ich danke allen für ihr selbstloses Engagement.“ Und er schloss sich der Beurteilung der Person an, die die Gruppe ursprünglich vorgeschlagen hatte: „In meinen Augen ist dies in Senden und vermutlich auch über die Grenzen der Gemeinde Senden hinaus ein sehr seltenes und einzigartiges Beispiel für ein gelebtes Miteinander, welches einen sehr greifbaren Mehrwert und eine Entlastung der Dorfgemeinschaft neben den sozialen Aspekten dieses übergreifenden Miteinanders mit sich bringt.“ Daher hat sich die Jury zusätzlich dafür entschieden, die „Dorfgemeinschaft Venne“ auch für den Landesheimat-Preis vorzuschlagen.

2.    Platz: Heimatvereine Senden, Ottmarsbocholt, Bösensell

Bereits einige Tage zuvor gratulierte Täger einigen Mitgliedern der drei Heimatvereine zum zweiten Platz. Sie wurden stellvertretend für die Ausstellung und Informationsveranstaltung zum Ende des Zweiten Weltkriegs in Senden ausgezeichnet. Gemeinsam hatten Mitglieder der Heimatvereine Senden, Ottmarsbocholt und Bösensell bereits im Herbst 2024 mit der umfangreichen Vorbereitung begonnen. Ziel dieser Ausstellung und des Info- Tages war die Dokumentation der Ereignisse von Karfreitag 1945 bis zum 8. Mai 1945 in den drei Ortsteilen. Bilder, Pläne, Zeitzeugenberichte und Exponate aus Familienbesitz wurden gezeigt. „Ein tolles Projekt, bei dem mich auch die Zusammenarbeit über alle drei Ortsteile begeistert“, sagte Täger bei der Preisverleihung. Die Vereine erhielten insgesamt 2.000 Euro Preisgeld.

3.    Platz: Förderverein der Grundschule Bösensell

Direkt vor Ort konnten sich alle Beteiligten ansehen, warum der Förderverein der Grundschule Bösensell sich über den dritten Platz und 500 Euro Preisgeld freuen konnte. „Mit viel Aufwand und Einsatz hat der Förderverein den Schulhof bunter und attraktiver gestaltet. Auf dem Asphalt entstanden verschiedene Spiele mit spezieller Asphaltfarbe. Diese werden von den Schulkindern im Vormittag und Nachmittag kreativ genutzt. Auch für den Unterricht wird es zum Erlernen der Uhr, der Himmelsrichtungen und für die spielerische Vertiefung von Lerninhalten genutzt. Die Mitglieder des Fördervereins kümmerten sich um Planung, Durchführung und die Akquise von Geldern für die Materialien“ so Schulleiterin Susanne Robers, die den Förderverein für den Heimatpreis nominierte. Der Bürgermeister dankte allen, die sich eingebracht haben: „Dies ist eine tolle Gemeinschafts-Aktion gewesen, von der die Kinder lange profitieren.“

Leistungsportfolio

Zum Leistungsportfolio der Sendener Wirtschaftsförderung gehört:

  • Die Information über das gewerbliche Immobilienangebot und Beratung bei Suche nach Gewerbegrundstücken und –immobilien (für Produktions-, Büro-, Laden- und Lagerflächen)
  • Die Information und Beratung bei Neuansiedlungen, Betriebsverlagerungen und Betriebserweiterungen
  • Die Begleitung und Unterstützung bei Genehmigungsverfahren in Zusammenarbeit mit den Kollegen aus dem Fachbereich Bauen und Planen (einschließlich Herstellung von Kontakten zu übergeordneten Fachbehörden und anderen Einrichtungen)
  • Die Unterstützung in der Gründungsphase in Kooperation mit der wfc, der Kreishandwerkerschaft, der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerksammer
  • Die Information über Existenzgründungs- und Fördermittelberatung (> Erstkontakt und Weitervermittlung an die zuständigen Stellen)
  • Die Unterstützung bei der Fach- und Nachwuchskräftegewinnung durch Kooperationen mit Schulen, Unternehmen und Verbänden (Wirtschaft-Schule-Partner)
  • Die Durchführung von regelmäßigen Unternehmensbesuchen und Initiierung von Netzwerktreffen
  • Die Vermittlung zu Technologie-Transferstelle, Hochschulen, Forschungseinrichtungen
  • Die Durchführung von Informationsveranstaltungen in Kooperation mit den örtlichen Gewerbevereinen
  • Die Entwicklung / Koordination von Maßnahmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Infrastruktur (z.B. Förderung des Breitbandausbaues, Ortskern- und Einzelhandelsentwicklung, Fortentwicklung von Gewerbegebieten)
  • Informationsdienst für Wirtschafts- und Strukturdaten, Öffentlichkeitsarbeit und Standortmarketing