Gemeinde Senden

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Bürgerpreis der Gemeinde Senden

Bürgerschaftlicher Einsatz Einzelner oder Gruppen ist ein unverzichtbarer Beitrag zu einem „guten“ Leben in unserer Gemeinde. Viel, was eine Gemeinschaft ausmacht, wird ehrenamtlich bereichert, persönlicher Einsatz für nachhaltiges Leben und die Umwelt tragen zu dem Erhalt einer lebenswerten Welt bei, ebenso wie der Wunsch anderen zu helfen sowie die Freude an der Tätigkeit für andere. Sich für die anderen einzusetzen und das Gefühl, etwas mit der Tätigkeit bewegt zu haben, motiviert viele Menschen. Vor diesem Hintergrund soll dieses Engagement mit dem Bürgerpreis jährlich gewürdigt werden.

Bürgerpreis 2020: Nominierte zeigen Vielfalt des Ehrenamts in Senden

Der Bürgerpreis soll außergewöhnliches Engagement von Ehrenamtlichen würdigen, die sich in verschiedenen Bereichen des öffentlichen Lebens für andere einsetzen. Hierzu gehören zum Beispiel soziale und kulturelle Projekte und Hilfeleistungen, nachbarschaftliche Unterstützung sowie Projekte zum Schutz von Natur und Umwelt. Die Auszeichnung wird am 4. Dezember 2020 nun zum zweiten Mal verliehen, allerdings bei einer Preisverleihung „light“, das bedeutet mit viel Herzblut vorbereitet, aber draußen und ohne Publikum. In diesem Jahr soll insbesondere auch das Engagement im Bereich der Corona-Pandemie gewürdigt werden. Insgesamt steht ein Preisgeld in Höhe von 3000 Euro zur Verfügung, das von der Sparkasse Westmünsterland gestiftet wird.

Die Nominierten, die aufgrund von Vorschlägen aus der Bevölkerung auf der Liste der  Jury standen, stellen wir in zufälliger Reihenfolge kurz vor:

1. Niklas Kalfayan
Gleich zu Beginn der Corona-Pandemie startete Kalfayan eine Initiative, um Hilfsangebote und Hilfsgesuche in Senden zu koordinieren und damit hilfsbedürftige Gemeindemitglieder zu unterstützen. Er gründete eine WhatsApp Gruppe, entwarf einen Info-Flyer und erstellte eine Online-Plattform. Auf dieser konnte Hilfe angeboten oder erfragt werden. Schnell meldeten sich 60-70 Unterstützende, die anfangs etwa 100 Personen versorgt haben. Sie unterstützten z.B. die Sendener Tafel bei der Auslieferung von Lebensmitteln. Laut der Vorschlagenden hat Kalfayan viele Stunden selbstlos für andere gearbeitet.

2. Sven Hoffmann und Karina Mildner
Beide engagieren sich in vielen Bereichen für ein „vorbildliches“, nachhaltiges Leben. Die Vorschlagenden führen einige Beispiele an: Hoffmann hat das öffentliche Bücherregal gebaut und auf dem eigenen Grundstück aufgestellt. Mildner kümmert sich seitdem um die durchaus aufwändige Betreuung, wie die Sortierung der abgegebenen Bücher. Beide sind auch Teil der Gruppe „Agenda21Senden" – Mildner kümmert sich unter anderem um die Öffentlichkeitsarbeit, Hoffmann hat jüngst die Fahrräder für das "Sendener Leihrad" in den original Sendener Farben gespritzt.

3. Daniel Schleese und Janina Korves
Nicht nur in Zeiten von Corona zeichnen sich Daniel Schleese und Janina Korves durch besondere Hilfsbereitschaft aus. Die Vorschlagenden betonen ausdrücklich, dass die beiden für Hilfe zu jeder Zeit für andere da seien und nennen sie ihre „Helden des Alltags“. Egal ob ein Einkauf, die Fahrt zur Apotheke oder andere Dinge, beide unterstützten ihre Mitmenschen gerne und seien immer hilfsbereit und freundlich. Auch um Tiere kümmerten sie sich. So haben sie alte Pferde vor dem Schlachter gerettet, die sie heute täglich betreuen und die Kosten der Pflege, Futter und Tierarzt bezahlen.

4. Das Küchenteam der Realschule
Irena Tissen, Heike Preis, Beate Scheffler, Jana Neumann, Angelina Nowitzki, Jeanette Zobel, Jörg Brockmeider, Helene Renpening, Heike Weßels, Florence Lütke-Lengerich

Das ehrenamtliche Küchenteam der Geschwister- Scholl-Realschule wurde ebenfalls für den Sendener Bürgerpreis vorgeschlagen. Die Arbeit dieses ehrenamtlichen Teams soll so gewürdigt aber auch besser bekannt gemacht werden. Unter räumlich beengten Verhältnissen setzt sich das Team während des Schulbetriebes täglich für die Versorgung der Schüler(innen) ein: In wechselnder Besetzung kaufen sie die Lebensmittel ein, backen Kuchen, belegen Brötchen, richten frischen Salat her und kochen täglich wechselnde, schmackhafte und gesunde Mahlzeiten.

5. Hansjörg Paul
Paul hat gleich zwei anspruchsvolle, sehr zeitaufwändige Ehrenämter. Diese nimmt er laut der Vorschlagenden mit großem Engagement wahr. Erstens ist er Vorsitzender des Vereins der Schlossfreunde e.V.. Dieser unterstützt den Trägerverein Schloss Senden bei der Sanierung des Schlosses. Als Vereinsvorsitzender ist Paul mitten drin beim Spenden sammeln, der Gästebewirtung bei Veranstaltungen, der Parkpflege und vielem mehr. Zweitens ist Paul stellvertretender Vorsitzender des Presbyteriums der Ev. Kirchengemeinde Senden. Dort werden alle Gemeindeangelegenheiten beraten, entschieden und verantwortet wie etwa Kindergartenträgerschaft, Alten- und Jugendarbeit, Flüchtlingshilfe und weitere soziale Aufgaben. Paul ist ständiger Vertreter des Vorsitzenden und mehr als alle anderen 7 Mitglieder der Gemeindeleitung in die Führungsverantwortung eingebunden.

6. Netzwerk Senden, Vorsitzender Gerd Stephany und Gregor Leydag, Organisator der Kinder Uni Senden
Durch die Unterstützung durch das Netzwerk Senden konnte seit 2017 schon dreimal die "Kinder Uni Senden" angeboten werden.
Gregor Leydag organisierte dieses Angebot, bei dem in jedem "Studienjahr" jeweils vier spannende Vorträge aus unterschiedlichen Fachrichtungen angeboten wurden. Darin haben die Dozenten (Professoren der Uni Münster) Kindern und Jugendlichen einzigartige Einblicke in ihre Fachgebiete gegeben. „Wer weiß, welches Forschungsinteresse bei welchem "Studenten" dadurch geweckt wurde?“ Bei den Beteiligten, inklusive der Eltern und Lehrer der Sendener Schulen, fanden diese Veranstaltungen hohe Anerkennung und stellen sicherlich eine Bereicherung für die Gemeinde Senden dar.

7. Gisela und Robert Schneider
Schon viele Jahre engagieren sich die Eheleute Schneider vorbildlich. Frau Schneider backt zahlreiche Torten und Kuchen, die sie sowohl für den Kleingarten- als auch für den Karnevalsverein zum Verkauf spendet, etwa auf dem Mai- oder Herbstfest. In beiden Vereinen ist auch ihr Mann Robert tätig. So organisiert er Ausflüge, fungiert als Schriftführer oder als Gartenfachberater. Besonders erwähnenswert auch ihr Einsatz für die Kinder und Jugendlichen im KubuZ. Rober Schneider legte zusammen mit den Kindern einen Garten an und betreut ihn. Frau Schneider bereitet mit dem dort geernteten Gemüse leckere Mahlzeiten für die Kinder zu. Zusätzlich hilft das Ehepaar bei der Stadtranderholung als „wohl älteste Teamer“ mit. Darüber hinaus engagieren sie sich in der evangelischen Kirche, in der Gruppe „Agenda21Senden“ und organisieren für die Lebenshilfe jedes Jahr ein tolles Sommerfest.

8. Bernd Lieneweg
Es war nach eigener Aussage schon immer selbstverständlich für ihn, sich ehrenamtlich zu engagieren. Schon seit vielen Jahren setzt er sich für die Belange der „Agenda21Senden“ ein, deren Sprecher er ist. In dieser Funktion leistet er eine Menge an Öffentlichkeitsarbeit sowohl in der örtlichen Presse als auch auf dem Agenda-Blog. Aber auch bei allen Agenda-Veranstaltungen, die nicht selten auf seinen Ideen beruhen, ist er der Hauptorganisator und hilft zudem stets vor Ort tatkräftig mit. Es sind laut Vorschlag für die Auszeichnung außergewöhnlich viel Zeit und Kraft, die er in diese Arbeit investiert. Zusätzlich engagiert er sich im Posaunenchor, im Chor St. Laurentius, bei attac Coesfeld, im Freundeskreis Schloss Senden, im Biologischen Zentrum Lüdinghausen oder im Kulturforum Arte e.V.


9. Landfrauenverband Senden und  Bösensell „Rosenfrauen“
Ansprechpartnerin Frau Raestrup
Die Rosenfrauen pflegen seit 2004 ehrenamtlich die Rosenbeete rund um den Landpfarrer in Bösensell mit viel Liebe und Hingabe.

10. Clemens Lütke Aldenhövel
Die trockenen Sommer zwangen einige Landwirte dazu, täglich Wasser per Tankwagen zu ihren Höfen zu bringen, um die Wasserversorgung der Bewohner und des Viehs sicher zu stellen. Abhilfe war nur durch einen Anschluss an die öffentliche Wasserversorgung möglich. Anlieger, Gemeinde und Wasserversorger mussten von dem Projekt überzeugt werden. Aldenhövel, ein pensionierter Landwirt, war zwar selbst nicht von der akuten Wasserknappheit betroffen. Als er jedoch von dem Projekt erfuhr, setzte er sich ehrenamtlich und unermüdlich für die Umsetzung ein.

In zahlreichen Einzelgesprächen überzeugte er alle 24 Anlieger, sich an dem Projekt zu beteiligen. Bei den zu erbringenden Eigenleistungen koordinierte er die Arbeitseinsätze und stimmte die seitens des Wasserversorgers zu erbringenden Materiallieferungen und Anschlussarbeiten exakt darauf ab. Rund um die Uhr und auch an den Wochenenden war er Ansprechpartner für Anlieger, Gemeinde und Wasserversorger. Nur dem unermüdlichen Einsatz von ihm – auch über die Gemeindegrenzen hinweg - ist es zu verdanken, dass die Verlegung von ca. 8 Kilometer Wasserleitung durch die Bauerschaften Gettrup und Aldenhövel in weniger als 6 Monaten abgeschlossen werden konnte.

11. Gertrud Schülting
Seit über 50 Jahren arbeitet Gertrud Schülting ehrenamtlich in der katholischen öffentlichen Bücherei St. Laurentius in Senden. 26 Jahre war sie die Leiterin des Büchereiteams. Auch heute noch kommt sie mindestens einmal wöchentlich in die Bücherei, wenn viel Arbeit anfällt - z.B. Bücher einschlagen und Signaturen schreiben –auch öfter. Soviel ehrenamtliches Engagement sollte mit dem Bürgerpreis gewürdigt werde, so die Vorschlagenden.

12. Frauen der frühen Hilfen
Margret Hülsbusch, Monika Wierling, Evelyn Rave, Karin Logermann, Martina Lange, Nikola Große Kintrup, Nicole Molitor, Ester Schiermann
Die Ehrenamtlichen besuchen schon seit mehreren Jahren Familien der Gemeinde Senden und heißen deren Neugeborene mit Informationen, Geschenken und freundlichen Worten willkommen. Mit großem Engagement machen sie sich regelmäßig auf den Weg zu den Familien und haben das Anliegen dort zu helfen. Allein in 2019 gab es ca. 200 Besuche. Die Vorschlagenden hoffen, mit der Nominierung für den Bürgerpreis zu mehr Wertschätzung beizutragen. Zum einen, um so den persönlichen Einsatz der Frauen zu loben und zum anderen, um die Öffentlichkeit über dieses Angebot zu informieren.  

 

Verleihung des Bürgerpreises 2019

Senioren Treffpunkt Senden mit dem Heimatverein auf dem ersten Platz

Fünfmal wird der Bürgerpreis der Gemeinde Senden verliehen

Passend zum „Internationalen Tag des Ehrenamtes“ wurde im Rahmen einer Premierenfeier der „Bürgerpreis der Gemeinde Senden“ im Rathaus am 05.12.2019 verliehen. Als Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung bürgerschaftlichen Engagements in und für die Gemeinde Senden ist dieser Preis gedacht, der von der Sparkasse Westmünsterland zur Verfügung gestellt wird. In einem festliche Rahmen im feierlich geschmückten Bürgersaal und untermalt von jazzigen Klängen der Band "No limits" fanden sich 100 Bürgerinnen und Bürger zu dieser ersten Preisverleihung ein.

Leicht hat es sich die Jury, die aus vier Sendener Bürgern und Bürgerinnen, den Sozial- und Umweltausschussvorsitzenden, einer ehemaligen (Umwelt-) Preisträgerin und zwei Mitarbeiterinnen der Verwaltung besteht, nicht gemacht – alle eingegangenen Vorschläge wurden intensiv diskutiert und abschließend die Gewinner festgelegt: fünf Preisträger und sechs Anerkennungspreise.

Die fünf Preisträger auf dem Siegertreppchen teilen sich die ersten drei Plätze. So stehen auf dem ersten Platz das Team des Senioren Treffpunkts Senden und der Heimatverein Senden e.V. Die Damen des Teams engagieren sich seit vielen Jahren mit viel Herzblut und meist im Hintergrund für das Wohl von Seniorinnen und Senioren und der Heimatverein wird besonders für seinen außerordentlichen Einsatz im Bereich des „Alten Zollhauses“ gewürdigt. Auf dem zweiten Platz folgt mit Rita Besselmann eine Einzelperson, die für ihr jahrelanges Engagement ausgezeichnet wurde. Sie sammelt Pfandflaschen und stiftet die Erlöse an gemeinnützige Organisationen. Der dritte Platz wurde wieder aufgeteilt: Die ehrenamtliche langjährige Tätigkeit von Veronika Skuplik in der Sprach- und Integrationsarbeit wurde gewürdigt. Außerdem stellte Täger den Einsatz einer Gruppe von Ehrenamtlichen der Sendener Tafel heraus, die sich speziell um die Aufbereitung von Lebensmitteln kümmert.

Der Bürgermeister betonte zusammen mit Herrn Tenholt von der Sparkasse Münsterland,  wie wertvoll der Einsatz der Menschen für die Gemeinschaft sei: „Durch den uneigennützigen Einsatz vieler Menschen für die Gemeinde wird diese für alle ein besonders lebens- und liebenswürdiger Ort. Allen Engagierten in der Gemeinde Senden, nicht nur den Nominierten für den Bürgerpreis 2019, möchte ich an dieser Stelle meinen allerherzlichsten Dank aussprechen“ schloss Täger. Auch 2020 wird es wieder eine Bürgerpreisverleihung geben.

Die Preisträger im Einzelnen:

1. Platz: Team des Seniorentreffpunktes in Senden

Seit vielen Jahren engagiert sich das Team für Seniorinnen und Senioren in der Gemeinde Senden. Mit viel Herzblut organisiert die Gruppe um Frau Maria Gaszek  attraktive Angebote, jahreszeitliche Feste und kulturelle Veranstaltungen mit dem Anspruch, dass jeder sich willkommen und wohl fühlt.

1. Platz: Heimatverein Senden e. V.

Der Heimatverein hat sich – gerade im letzten Jahr – außerordentlich für das Gemeinwohl eingesetzt, insbesondere mit Blick auf das Engagement für das „Alte Zollhaus“. Neben tatkräftiger Unterstützung durch seine Mitglieder konnte der Verein zusätzlich viele Menschen aktivieren, mit anzupacken und durch ehrenamtlich geleistete Stunden zum Gelingen des Projektes beizutragen.

 

2. Platz: Frau Rita Besselmann

Seit nunmehr 6 Jahren sammelt Frau Besselmann auf ihren täglichen Spaziergängen durch Senden Pfandbehälter. Sie spendet die Erlöse für einen guten Zweck und unterstützt damit Aktionen weltweit, aber auch in Senden und Umgebung. Dieser langjährige hohe Einsatz verdient Anerkennung.

 

3. Platz: Aufbereitungsgruppe für Obst und Gemüse der Tafel Senden

Die Arbeit dieser Gruppe innerhalb der Tafel Senden geschieht eher im Hintergrund: von Geschäften gespendetes Obst und Gemüse sortieren die Damen und Herren und bereiten es für die Abgabe vor. Diese oft nicht angenehme Arbeit leistet das Team an bis zu 6 Tagen die Woche.

 

3. Platz: Frau Veronika Skuplik

Durch ihr langjähriges Engagement im Bereich der Sprach- und Integrationsarbeit leistet Frau Skuplik einen großen und wichtigen Beitrag, um Menschen durch Erlernen der deutschen Sprache eine neue Heimat und Perspektiven zu bieten.

 

Anerkennungspreise:

Frau Sabine Goschke und Frau Anita Styler

Frau Sabine Goschke und Frau Anita Styler bieten bereits im zweiten Jahr hintereinander ein aus eigener Initiative geborenes, ehrenamtliches und kostenloses Lauftraining an. Mit diesem Angebot tragen die Damen aktiv zur Gesundheitsförderung bei und bieten gleichzeitig eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung an, bei der auch die vielleicht neuen sozialen Kontakte eine große Rolle spielen.

 

Flüchtlingshilfe Senden, Herr Dr. Hans Meckling

Mit der großen Zahl an zu uns kommenden geflüchteten Menschen in 2015 ist Herr Dr. Meckling in die volle Verantwortung für eine gelungene Integration der ankommenden Migrantinnen und Migranten gegangen. Nicht nur die Sorge um die Schutzbefohlenen, auch die Suche nach ehrenamtlich Tätigen aus der Kommune waren mit Gründung des Vereins der Flüchtlingshilfe sein Hauptaugenmerk . Dank an den persönlichen Einsatz von Herrn Dr. Meckling und auch besonders an das große Team der Flüchtlingshilfe Senden.

 

Frau Gaby Stukenbrock, Bücherei Senden

Durch das große, langjährige, zuverlässige und fachkompetente Engagement von Frau Stukenbrock auch hinter den Kulissen sorgt sie für ein attraktives Bücherei – Angebot in Senden. Dabei achtet sie nicht nur auf ihre großen und kleinen „Kunden“ – die Leser und Leserinnen, sondern hat auch das Team im Blick, ob es um Fortbildung oder auch die Wertschätzung deren ehrenamtlicher Arbeit geht.

 

Bürgerbus Senden e.V.

Seit August 2017 hat der Bürgerbusverein mit dem Bürgerbus schon rund 35.000 Fahrgäste befördert. Mit ihrem Engagement leistet die Gruppe einen wichtigen Beitrag für eine andere Form von Mobilität und Teilhabe: Wege zur Arbeit, zur Schule oder auch zum Arzt sind wieder einfacher und flexibler geworden. Hilfsbereitschaft, Solidarität und Verbundenheit zeichnet das Team aus - untereinander und im Einsatz für die Bürger. 

 

Landfrauenverband Senden und Bösensell: die "Rosenfrauen"

Seit 15 Jahren pflegt die Damentruppe in regelmäßigen Abständen die Rosenbeete rund um den Landpfarrer in Bösensell. Damit sorgen die Damen für einen wunderschönen Hingucker und natürlichen Blickfang.

 

Multiplikatoren des TGAS e.V. (Teilnehmergemeinschaft Glasfaser Außenbereich Senden e. V.)

Dank des hohen ehrenamtlichen Engagements der Teilnehmergemeinschaft Glasfaser Außenbereich Senden e.V. (TGAS e.V.) verfügt die Gemeinde Senden inzwischen auch in den Außenbereichen über ein flächendeckendes Glasfasernetz und über eine bessere Breitbandversorgung als manche Großstadt. Durch die Organisation, Koordination und tatkräftige Unterstützung bei Buddel- und Ausbauarbeiten für den Glasfaserausbau hat diese Solidargemeinschaft dazu beigetragen, dass der Außenbereich von Senden als Lebens- und Arbeitsraum auch für junge Menschen und Familien attraktiv bleibt.

Hintergrund: Umweltpreis - Bürgerpreis

Aus Umweltpreis wird Bürgerpreis

Seit vielen Jahren würdigt die Gemeinde Senden mit der Vergabe des Umweltpreises Engagement und Aktivitäten, die einen Beitrag zur Erhaltung oder Wiedergewinnung einer natürlichen Umwelt im Gemeindegebiet von Senden darstellen und/oder das Umweltbewusstsein stärken. Unterstützt wird diese Würdigung durch einen finanziellen Beitrag der Sparkasse Westmünsterland.

Im Herbst 2018 wurde eine Erweiterung auf den gesamten Bereich des Ehrenamtes bzw. des bürgerschaftlichen Engagements angeregt. Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern aller Fraktionen und der Verwaltung erarbeitete die Richtlinien zur Vergabe des nun neuen Bürgerpreises.

Nach Vorberatungen im Umwelt-, Sozial- sowie Haupt- und Finanzausschuss hat der Rat der Gemeinde Senden in der seiner Sitzung am 11. Juli 2019 beschlossen, einen Bürgerpreis der Gemeinde Senden zu vergeben und den vorgeschlagenen Richtlinien zugestimmt.


Nun löst der Bürgerpreis den bisherigen Umweltpreis der Gemeinde Senden ab. Der Preis soll in diesem Jahr (2019) erstmalig vergeben werden. Als Datum der Preisverleihung wurde der 5. Dezember 2019 ausgewählt, dies ist der offizielle „Tag des Ehrenamtes“.

Der neue Bürgerpreis - Was wird gewürdigt?

Mit dem Bürgerpreis sollen vielfältige Aktivitäten des bürgerschaftlichen Engagements gewürdigt werden.

Hierzu gehören zum Beispiel soziales Engagement, besonders zu würdigende Hilfeleistungen, nachbarschaftliche Hilfe, Natur und Umwelt, kulturelles Engagement, „stilles“ Engagement und besonders zu würdigende Gemeinschaftsprojekte.


Das Preisgeld wird von der Sparkasse Westmünsterland gesponsert. Es kann auf mehrere Vorschläge verteilt werden. Über die Vorschläge wird eine vom Gemeinderat gewählte Jury entscheiden.

Jury

Über alle eingegangenen Vorschläge, die Auswahl der Preisträger/innen und Staffelung der Preisgelder entscheidet eine Jury. Die Jury wird vom Gemeinderat für zwei Jahre gewählt. Alle Ortsteile sollen dort möglichst vertreten sein.

Sie besteht aus zwei Personen (bis ca. 30 Jahre), zwei Personen (ab 30 Jahre), Vorsitzende/r des Sozial- und Umweltausschusses, zwei VerwaltungsmitarbeiterInnen und einem/r ehemaligen/m Preisträger/in, der/die jedoch im aktuellen Auszeichnungsjahr nicht in irgendeiner Form von der Preisvergabe betroffen sein darf.

Für die vier zu besetzenden Plätze aus dem Bereich der Bürgerschaft fand bis zum 12.09.2019 ein öffentlicher Aufruf statt. Aus der Bevölkerung fanden sich einige interessierte Damen und Herren, die bereit sind, in der Jury über die Preisträger 2019 und 2020 mitzuentscheiden.

Am 08.10.2019 beschloss der Rat der Gemeinde Senden, die Jury "Bürgerpreis der Gemeinde Senden" entsprechend den Vorschlägen der Verwaltung zu besetzen.