Gemeinde Senden

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Klimaschutz: Konzept , Resolution und Fortschreibung des Konzeptes

Der Klimawandel betrifft uns alle - jetzige wie zukünftige Generationen. Die daraus wachsende Verantwortung gegenüber den Mitmenschen und der Umwelt ist größer denn je. Den Grundstein für ein neues klimapolitisches Denken hat die Bundesregierung mit den Klimaschutzzielen gelegt, die besagen, dass die Erderwärmung die 2 Grad Celsius Grenze nicht überschreiten darf. Ausgehend vom Jahr 1990 ist die Reduktion der Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent und bis zum Jahr 2050 um 80 bis 95 Prozent zu senken. Diese Anstrengungen sind nur zu schaffen, wenn der Klimaschutz auch auf kommunaler Ebene stringent umgesetzt wird, ganz nach dem Motto "Global denken, Lokal handeln".

In der Gemeinde Senden wird diese Verantwortung sehr ernst genommen. Die Basis für zahlreiche Projekte, Maßnahmen und Aktivitäten zum Klimaschutz und die Sensibilisierung für Klimaschutz bilden

Klimaschutzkonzept 2021

Die Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes der Gemeinde Senden wurde Anfang Januar 2020 beauftragt. In einem breit angelegten Beteiligungsprozess von Bürgerschaft, Politik, Verwaltung und Experten wurden Maßnahmen entwickelt und ausgearbeitet. Am 16.12.2021 wurde das fortgeschriebene Klimaschutzkonzept 2021 unter Berücksichtigung einiger Ergänzungen und Änderungen beschlossen. Das Konzept finden Sie hier.

Zu Aktivitäten und zum Stand der Umsetzung von Maßnahmen aus dem fortgeschriebenen Klimaschutzkonzept 2021 wird an dieser Stelle berichtet.

Blick zurück

Im Jahr 2011/ 2012 wurde ein Klimaschutzkonzept für die Gemeinde Senden erstellt, im März 2013 fasste der Gemeinderat einen Grundsatzbeschluss zur Umsetzung des Konzeptes. Die Umsetzung wurde seit 2014 von einem Klimaschutzmanager, einer Klimaschutzmanagerin begleitet. Weitere Infos zum Klimaschutzkonzept 2011/2012 finden Sie im weiteren Verlauf der Seite.

Als ein klares Zeichen, das über eine reine Symbolpolitik hinaus geht, hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 08.10.2019 eine Resolution zum Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel beschlossen. Die Resolution soll zu weiteren konkreten Maßnahmen und Umsetzungen für Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel führen. Z.B. sieht die Resolution inhaltlich die Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes vor. Den gesamten Text der Resolution finden Sie als Datei hier.

Zum Nachlesen: Das Klimaschutzkonzept 2012

Das Klimaschutzkonzept der Gemeinde Senden wurde im Jahr 2011/ 2012 erstellt,  im März 2013 fasste der Gemeinderat einen Grundsatzbeschluss zur Umsetzung des Konzeptes. Es bildet die Grundlage und das Herzstück unserer Arbeit für nachhaltige Energie- und Klimapolitik vor Ort.

Die Erstellung des Intergrierten Klimaschutzkonzeptes wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages unter dem Förderkennzeichen 03KS119 gefördert.

Ziel ist es, aufgrund der nach Erstellung des Klimaschutzkonzeptes vorliegenden Daten die Energiearbeit zu optimieren, die Bürger über ihren Beitrag zum Klimaschutz aufzuklären und als Gemeinde die politischen Rahmenbedingungen zu setzen.

Energie- und Klimaschutzkonzept für die Gemeinde Senden:

Zusammenfassung Endbericht:
Zusammenfassung

Gebäudetypologie und bauliche Sanierung:
Gebäudetypologie und bauliche Sanierung

Wärmeversorgung:
Wärmeversorgung

Stromverbrauch:
Stromverbrauch

Mobilität:
Mobilität

Solarenergie:
Sonnenenergie
Potenziale der Solarenergienutzung (Bösensell)
Potenziale der Solarenergienutzung (Ottmarsbocholt)
Potenziale der Solarenergienutzung (Senden)

Windenergie:
Windkraft
Windeigungsbereiche mit Mindestabstand von 450 m zu Wohngebäuden im Außenbereich
Windeigungsbereiche mit Mindestabstand von 555 m zu Wohngebäuden im Außenbereich

Biomasse:
Biomasse

Weitere Informationen bekommen Sie bei der bmu klimaschutzinitiative und dem Projektträger Jülich.
www.bmu-klimaschutzinitiative.de
www.fz-juelich.de/ptj/klimaschutzinitiative.de

Im Klimaschutzkonzept werden CO2-Minderungspotentiale durch die effizientere Nutzung der eingesetzten Energie  und den Ersatz fossiler Energieträger durch regenerative Energieträger besonders in nachfolgenden Bereichen identifiziert:

 

EffizienzpotentialeSubstitutionspotentiale
bauliche SanierungWindkraft
Ersatz HeizungsanlagenPhotovoltaik
Senkung StromverbrauchBiomasse
MobilitätWasserkraft
Geothermie
Ersatz Stromheizungen
Mobilität

Konkretisiert werden diese Themenbereiche mit ursprünglich 33 Einzelmaßnahmen und ergänzt durch weitere Maßnahmen bzw. Projekte, die auf Grund entsprechender Ausgangssituationen initiiert bzw. umgesetzt wurden und werden.

Die kontinuierliche Prüfung, Umsetzung und Ergänzung der vorgeschlagenen Maßnahmen wird seit Mai 2014 durch einen KlimaschutzmanagerIn unterstützt. Diese vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit geförderte fachliche Begleitung (Förderkennzeichen 03KS5105 und 03KS5105-1) kann nur in Kooperation mit den lokalen Akteuren (Bürger, Unternehmen, Forst- und Landwirtschaft, Energieerzeuger und -versorger)  Projekte realisieren, um auch in Zukunft in einem aktiven & attraktiven Senden zu leben.

Die Tabellen „Maßnahmen- und Umsetzungsüberblick Klimaschutzkonzept Gemeinde Senden“ zeigen den Arbeits- und Umsetzungsstand der einzelnen Maßnahmen aus dem Energie- und Klimaschutzkonzept.

Maßnahmen- und Umsetzungsüberblick Klimaschutzkonzept Gemeinde Senden, Stand Juni 2019

Maßnahmen- und Umsetzungsüberblick Klimaschutzkonzept Gemeinde Senden, Stand November 2018

Maßnahmen- und Umsetzungsüberblick Klimaschutzkonzept Gemeinde Senden, Stand April 2018

Maßnahmen- und Umsetzungsüberblick Klimaschutzkonzept Gemeinde Senden, Stand Juni 2016

Maßnahmen- und Umsetzungsüberblick Klimaschutzkonzept Gemeinde Senden, Stand März 2016

Zwischenbilanz in der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes (Stand November 2014, Jonas Deuter)

Ansprechpartnerin

Bei Fragen zu Klimaschutz und Energie steht Ihnen Frau Volmerg gerne zur Verfügung.

Kontakt:

Petra Volmerg

Klimaschutzmanagerin

Tel. 02597 699-318
p.volmerg(@)senden-westfalen.de

 

Förderhinweis
Die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes und die Personalstelle Klimaschutzmanagement wird durch Mittel des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit gefördert  (Förderkennzeichen: 03KS119, 03KS5105 und 03KS5105-1; Förderzeitraum Klimaschutzmanagement: 01.05.2014 - 30.04.2017 und 01.05.02017 - 30.04.2019).

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

 

Leistungsportfolio

Zum Leistungsportfolio der Sendener Wirtschaftsförderung gehört:

  • Die Information über das gewerbliche Immobilienangebot und Beratung bei Suche nach Gewerbegrundstücken und –immobilien (für Produktions-, Büro-, Laden- und Lagerflächen)
  • Die Information und Beratung bei Neuansiedlungen, Betriebsverlagerungen und Betriebserweiterungen
  • Die Begleitung und Unterstützung bei Genehmigungsverfahren in Zusammenarbeit mit den Kollegen aus dem Fachbereich Bauen und Planen (einschließlich Herstellung von Kontakten zu übergeordneten Fachbehörden und anderen Einrichtungen)
  • Die Unterstützung in der Gründungsphase in Kooperation mit der wfc, der Kreishandwerkerschaft, der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerksammer
  • Die Information über Existenzgründungs- und Fördermittelberatung (> Erstkontakt und Weitervermittlung an die zuständigen Stellen)
  • Die Unterstützung bei der Fach- und Nachwuchskräftegewinnung durch Kooperationen mit Schulen, Unternehmen und Verbänden (Wirtschaft-Schule-Partner)
  • Die Durchführung von regelmäßigen Unternehmensbesuchen und Initiierung von Netzwerktreffen
  • Die Vermittlung zu Technologie-Transferstelle, Hochschulen, Forschungseinrichtungen
  • Die Durchführung von Informationsveranstaltungen in Kooperation mit den örtlichen Gewerbevereinen
  • Die Entwicklung / Koordination von Maßnahmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Infrastruktur (z.B. Förderung des Breitbandausbaues, Ortskern- und Einzelhandelsentwicklung, Fortentwicklung von Gewerbegebieten)
  • Informationsdienst für Wirtschafts- und Strukturdaten, Öffentlichkeitsarbeit und Standortmarketing