Gemeinde Senden

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Unterkünfte für Flüchtlinge

In Ottmarsbocholt ist 2025 eine neue Unterkunft für Flüchtlinge geschaffen worden. Auch im Gewerbegebiet Senden Süd sind nun zwei neue Unterkünfte entstanden. Seit Ende Februar 2026 werden dort erste Menschen untergebracht. Die Verantwortlichen in der Gemeindeverwaltung legen großen Wert darauf, die Menschen über diese Unterkünfte zu informieren. Zusätzlich zu verschiedenen Informationsveranstaltungen gibt es daher diese Seite mit den wichtigsten Fakten.  

Warum braucht Senden neue Unterkünfte?

Menschen, die nach Deutschland geflohen und in Senden angekommen sind, konnten bisher stets in dezentralen Wohnungen und Häusern untergebracht werden. Doch mittlerweile sind alle verfügbaren Unterkünfte besetzt.

Auch ein Aufruf des Bürgermeisters, weiteren Wohnraum zur Anmietung oder zum Kauf zu melden, brachte keine wesentliche Änderung der Situation. 

Da weitere Zuweisungen des Landes Nordrhein-Westfalen auch nach Senden erfolgen werden, müssen stetig neue Flüchtlingsunterkünfte eingerichtet werden. 

Wie viele geflüchtete Personen leben in Senden?

Insgesamt wohnen 2026 (Stand Anfang März)  etwa 1.060 Personen mit Fluchthintergrund in Senden. In den 49 gemeindlichen Unterkünften sind davon 389 Personen untergebracht.
Die Verteilung auf die Ortsteile stellt sich so dar: 

  • in Bösensell: 63 Menschen
  • in Ottmarsbocholt: 77 Menschen
  • in Senden: 249 Menschen 

Gewerbegebiet Senden-Süd

Im Gewerbegebiet Senden-Süd wurden zwei Standorte so vorbereitet, dass dort Geflüchtete aufgenommen werden können.

Auf der einen Fläche, an der Industriestraße, war bereits ein Gewerbeobjekt vorhanden. Dort wurde der bestehende Bürokomplex in eine Unterkunft für etwa 45 Personen umgebaut. Auf dem zweiten Grundstück, am Messingweg, sollen perspektivisch etwa 35 Personen untergebracht werden.

Ein Bezug mit Menschen, die sich bereits länger in Senden aufhalten, aber aus den bisherigen Unterkünften ausziehen müssen, soll ab Ende Februar 2026 sukzessive beginnen.
Die Betreuung wird wie immer in enger Abstimmung auch mit den erfahrenen Ehrenamtlichen der Flüchtlingshilfe Senden e.V. erfolgen.

Flüchtlingsunterkunft in Ottmarsbocholt

In der Dorfbauerschaft 48 in Ottmarsbocholt hat die Verwaltung eine Fläche von knapp 4.000 Quadratmetern gekauft und eine Anlage in Modulbauweise errichtet. Die Unterkunft ist für zunächst etwa 60 Personen ausgelegt. Bei dringendem Unterbringungsbedarf könnte zu einem späteren Zeitpunkt eine Erweiterung auf insgesamt bis zu 90 Personen erfolgen. In Abstimmung mit der Flüchtlingshilfe Senden e.V. sollen dort sowohl Familien als auch Alleinreisende aus verschiedenen Nationen untergebracht werden.

Der Umgang mit dem Bestandsgebäude wurde ausführlich geprüft. Im Zuge der Instandsetzungsarbeiten des Bestandsgebäudes wurden weitere gravierende Mängel festgestellt. Eine Nutzbarmachung wäre mit immensen Kosten und großem Aufwand verbunden. Nach einer intensiven Kosten-Nutzen-Rechnung hat die Verwaltung deshalb entschieden, das Gebäude zurzeit nicht weiter Instand zu setzen. Der weitere Verfall wird zunächst gestoppt, das Gebäude gesichert und ein Betretungsverbot verhängt.

Der bereits vorhandene, umgebende Wall samt Bewuchs wird erhalten, da er als Lärm und Sichtschutzelement gute Dienste leisten kann. Auch ein kleiner Spielplatz ist errichtet worden.

Es wurde auch ein regelmäßiges Beratungsangebot, mit einem separaten Raum für die gemeindlichen Hausmeister sowie ein kleines Raumangebot für Sprachkurse direkt vor Ort geschaffen.

 

 

Leistungsportfolio

Zum Leistungsportfolio der Sendener Wirtschaftsförderung gehört:

  • Die Information über das gewerbliche Immobilienangebot und Beratung bei Suche nach Gewerbegrundstücken und –immobilien (für Produktions-, Büro-, Laden- und Lagerflächen)
  • Die Information und Beratung bei Neuansiedlungen, Betriebsverlagerungen und Betriebserweiterungen
  • Die Begleitung und Unterstützung bei Genehmigungsverfahren in Zusammenarbeit mit den Kollegen aus dem Fachbereich Bauen und Planen (einschließlich Herstellung von Kontakten zu übergeordneten Fachbehörden und anderen Einrichtungen)
  • Die Unterstützung in der Gründungsphase in Kooperation mit der wfc, der Kreishandwerkerschaft, der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerksammer
  • Die Information über Existenzgründungs- und Fördermittelberatung (> Erstkontakt und Weitervermittlung an die zuständigen Stellen)
  • Die Unterstützung bei der Fach- und Nachwuchskräftegewinnung durch Kooperationen mit Schulen, Unternehmen und Verbänden (Wirtschaft-Schule-Partner)
  • Die Durchführung von regelmäßigen Unternehmensbesuchen und Initiierung von Netzwerktreffen
  • Die Vermittlung zu Technologie-Transferstelle, Hochschulen, Forschungseinrichtungen
  • Die Durchführung von Informationsveranstaltungen in Kooperation mit den örtlichen Gewerbevereinen
  • Die Entwicklung / Koordination von Maßnahmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Infrastruktur (z.B. Förderung des Breitbandausbaues, Ortskern- und Einzelhandelsentwicklung, Fortentwicklung von Gewerbegebieten)
  • Informationsdienst für Wirtschafts- und Strukturdaten, Öffentlichkeitsarbeit und Standortmarketing