Gemeinde Senden

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Förderungen im Bereich Energieeffizienz

Ein wichtiger Baustein im Klimaschutz und bei der Energiewende ist die effizientere Nutzung von Energie. Unterstützt durch unterschiedliche Förderprogramme von Bund und Ländern werden auch in der Gemeinde Senden zahlreiche Maßnahmen in diesem Bereich umgesetzt.

Wärme für Schulpark - Senden erhält Wärmegutschein für Machbarkeitsstudie

(v. l.): Christian Holterhues (wfc). Prof. Dr. Christof Wetter (Projektleitung WiEfm), Bürgermeister Sebastian Täger, Petra Volmerg (Gemeinde Senden), Jan Ortmann und Felix Kunert (BODE Planungsgesellschaft mbh in Münster) Foto: Anna Eckart (wfc)
(v. l.): Christian Holterhues (wfc). Prof. Dr. Christof Wetter (Projektleitung WiEfm), Bürgermeister Sebastian Täger, Petra Volmerg (Gemeinde Senden), Jan Ortmann und Felix Kunert (BODE Planungsgesellschaft mbh in Münster) Foto: Anna Eckart (wfc)

Senden nimmt Energiewende selbst in die Hand

 

Gemeinde Senden erhält Förderung für Machbarkeitsstudie zur nachhaltigen Wärmeversorgung von vier Schulen / wfc Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld GmbH und FH Münster übergeben „Wärmegutschein“

Dülmen/Senden, 17.04.2018. Während vielerorts in Deutschland über die gescheiterte Energie- und Klimawende lamentiert wird, ergreift die Gemeinde Senden die Initiative und sucht nach Wegen zu einer zukunftsweisenden Wärmeversorgung. Nach dem Motto global denken – lokal handeln verfolgt die Kommune ein konkretes Ziel: den Wärmbedarf der örtlichen Schulen nachhaltig und klimafreundlich zu optimieren. Diesem Ziel ist Senden heute (am Dienstag, den 17.04.2018) ein Stück nähergekommen. Durch die Unterstützung der wfc Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld GmbH, der FH Münster und dem geförderten INTERREG-VA-Projekt WIEfm („Wärme in der EUREGIO – fokussieren und modernisieren“) hat Senden eine Förderung für eine Studie zu einer zukunftsweisenden Wärmeversorgung der Schulkomplexe erhalten. Im Fokus stehen die Geschwister-Scholl-Realschule, die Edith-Stein-Gemeinschaftshauptschule, die Mariengrundschule und das Joseph-Haydn-Gymnasium. „Da die vorhandene Heiztechnologie aller vier Einrichtungen am Ende ihrer Lebensdauer und die räumliche Nähe gegeben ist, ist es sinnvoll nach einer gemeinsamen und nachhaltigen Wärmelösung zu suchen“, erklärte Bürgermeister Sebastian Täger und nahm gemeinsam mit Petra Volmerg, Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Senden, die Förderung dankend entgegen. „Hier bietet sich z.B. ein Nahwärmnetz mit einer gemeinsamen Heizzentrale an.“ Ebenfalls nahe gelegene weitere Liegenschaften der Gemeinde (ein Kindergarten) und der katholischen Kirchengemeinde St. Laurentius (ein Kindergarten, ein Pfarrheim und die Kirche) sowie ein Altenheim (St. Johannes Senden gGmbH) wären potentielle weitere Wärmepartner, sollte ein Nahwärmenetz realisiert werden. Die Machbarkeitsstudie soll nach derzeitigem Stand unmittelbar mit der heutigen Förderübergabe beginnen. Insgesamt sind für die Untersuchung maximal fünf Monate eingeplant.

„Für das optimale Ergebnis soll nun eine Machbarkeitsstudie durchgeführt“, ergänzte WIEfm-Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Christof Wetter vom Fachbereich Energie – Gebäude – Umwelt an der FH Münster bei der Übergabe des Gutscheins. „Klimafreundliche Lösungen und CO2-Einsparungen stehen dabei im Mittelpunkt. Und genau an dieser Stelle setzt das Projekt „WIEfm“ an und bewertet die regionale Wärmeversorgung auf ihre Nachhaltigkeit und konkrete Umsetzbarkeit.“

Der Wärmebedarf der Sendener Schulkomplexe liegt bei 1.600 MWh/a. Die mit Gas betriebenen Heizungsanlagen der vier kommunalen Liegenschaften sind zwischen 16 und 37 Jahre alt, so Wetter. „Daher macht es Sinn, die eigenen Gebäude mit nachhaltig erzeugter Wärme zu versorgen.“

Wie hoch die künftig gewonnenen Energie- und CO2-Einsparungen sein werden und welche verschiedenen Szenarien für ein zukunftsweisende Wärmeversorgung in Frage kommen, soll die Machbarkeitsstudie ermitteln, die von der BODE Planungsgesellschaft mbh in Münster durchgeführt wird. Und auch der wirtschaftliche Mehrwert sei beachtlich, betonte Christian Holterhues, Projektverantwortlicher bei der wfc Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld GmbH. „Den Klimawandel kann niemand mehr wegdiskutieren. Die Gemeinde Senden hat dabei eine Vorbildfunktion für ihre Bürger. Ein Nahwärmenetz erhöht die Flexibilität beim Einsatz von verschiedenen und kostengünstigeren Techniken.“ Ob Wirtschaftlichkeit oder Nachhaltigkeit: In jedem Falle setze die Gemeinde Senden damit ein Zeichen hin zu einer nachhaltigen Wärmversorgung.

Zusatzinformation zu „WiEfm“:

Weitere Informationen zum INTERREG-Projekt „WiEfm – Wärme in der Euregio fokussieren und modernisieren“ und zu den Wärmegutscheinen für eine Machbarkeitsstudie bei Christian Holterhues (wfc) unter Tel.: 02594/78240 -26, per E-Mail an christian.holterhues@wfc-kreis-coesfeld.de oder im Internet unter www.wiefm.eu. Die Stadtwerke Coesfeld unterstützen die wfc Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld GmbH bei der Umsetzung des Projektes.

LED- Beleuchtung

LED – Beleuchtung in Kindergärten, Schulen, Turnhallen, im Cabrio-Bad, im Rathaus Nebengebäude und bei Sportplätzen

Unterstützt durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundes

In einigen Gebäuden und Anlagen der Gemeinde Senden sind und werden in der nächsten Zeit die Beleuchtungssysteme ganz oder teilweise auf LED umgestellt. Dadurch werden Energieeinsparungen von 63 bis 86 % pro Jahr erwartet.
Zur Unterstützung der Maßnahmen wurden Fördermittel aus der nationalen Klimaschutzinitiative beantragt und bewilligt. Mit 30 oder 40 % der Investitionskosten leistet der Bund einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung dieser Maßnahmen. Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Bereits umgesetzte Umstellungen:
2016:
Kindergarten Steverspatzen: beim Umbau der ehemaligen Musikschule wurden alle neuen Beleuchtungskörper in LED-Ausführungen mit Präsenzmeldern installiert.
Erwartete Energieeinsparung: 84% pro Jahr und 262 t CO2 in 20 Jahren.

Unterwasserscheinwerfer im Cabrio – Bad: durch die Umstellung von Halogen – Scheinwerfern auf LED wird eine 77% ige Energie- und 271 t CO2 -Einsparung erwartet. Außerdem sinken die Wiederbeschaffungskosten für die Leuchten – LED – Leuchten haben eine deutlich höhere Lebensdauer als Halogenscheinwerfer.

2017:
Turnhalle Edith-Stein-Gemeinschaftshauptschule: LED - Beleuchtung in der Halle, den WCs, Umkleiden und Geräteräumen. Erwartete Energieeinsparung: 63% pro Jahr und 74 t CO2 in 20 Jahren.

Davert Grundschule in Ottmarsbocholt: LED - Beleuchtung in Fluren und Treppenhäusern. Erwartete Energieeinsparung: 80% pro Jahr und 220 t CO2 in 20 Jahren.

Nebengebäude Rathaus (Ex-Polizei): kompletter Austausch der Beleuchtungskörper. Erwartete Energieeinsparung: 86 % pro Jahr und 196 t CO2 in 20 Jahren.

Initiiert bzw. in der Umsetzung:

Bonhoeffer Grundschule: LED – Beleuchtung in Treppenhäusern, Fluren und in der Turnhalle. Erwartete Energieeinsparung: 63% pro Jahr und 195 t CO2 in 20 Jahren.

Sportplatz Bösensell: LED- Flutlicht für den Sportplatz Bösensell, Austausch der vorhandenen Halogen-Metalldampflampen gegen LED Fluter. Energieeinsparung 71% pro Jahr und 88 t CO2 in 20 Jahren.

Heizungssyssteme: Hocheffizienzpumpen und hydraulischer Abgleich

Klimaschutz durch Energieeinsparungen und Steigerung der Effizienz: Hocheffizienzpumpen und hydraulischer Abgleich beim Heizungssystem der Edith-Stein-Gemeinschaftshauptschule

Unterstützt durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundes

Im Herbst 2017 wurde die Wärmeverteilung in der Edith-Stein-Gemeinschaftshauptschule optimiert. Durch den Austausch der alten Heizungspumpen gegen neue Hocheffizienzpumpen, den Einbau von neuen Thermostatventilen an den Heizkörpern und einem abschließendem hydraulischem Abgleich wird in den nächsten Jahren Strom gespart und die bereitgestellte Wärme effizienter genutzt. Allein durch den Austausch der Heizungspumpen wird der dafür benötigte Strom um 72 % pro Jahr reduziert. Dies spart pro Jahr den Stromverbrauch eines durchschnittlichen 5 Personenhaushalts. Auf 20 Jahre hochgerechnet entspricht das einer CO2-Vermeidung von 54 t.

Zur Unterstützung der Maßnahmen wurden Fördermittel aus der nationalen Klimaschutzinitiative beantragt und bewilligt. Mit 40 % der Investitionskosten leistet der Bund einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung dieser Maßnahmen. Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Elektrofahrzeuge für Senden und Dülmen

Stellten die neuen Elektroautos und Ladesäulen vor (v. re.): Dülmens Bürgermeisterin Lisa Stremlau (re.), Petra Volmerg (Klimaschutzmanagerin Senden), Günter Thomas (Klimaschutzmanager Dülmen), Sendens Bürgermeister Sebastian Täger, Dülmens Stadtb
Stellten die neuen Elektroautos und Ladesäulen vor (v. re.): Dülmens Bürgermeisterin Lisa Stremlau (re.), Petra Volmerg (Klimaschutzmanagerin Senden), Günter Thomas (Klimaschutzmanager Dülmen), Sendens Bürgermeister Sebastian Täger, Dülmens Stadtbaurat Clemens A. Leushacke und Reinhild Kluthe, Stabstelle Umwelt und Klimaschutz der Stadt Dülmen.

aus der Pressemitteilung

Kommunen setzen auf klimafreundliche Mobilität
 
Bund fördert fünf E-Autos und vier Ladestationen in Dülmen und Senden


Die Gemeinde Senden und die Stadt Dülmen setzen auf klimafreundliche Mobilität: gefördert vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur haben sie insgesamt fünf Elektro-Autos und vier Ladesäulen angeschafft. Bei einem Pressetermin am Montag, 12. Dezember 2016, im Dülmener Rathaus stellten Sendens Bürgermeister Sebastian Täger und Dülmens Bürgermeisterin Lisa Stremlau sowie Stadtbaurat Clemens A. Leushacke gemeinsam mit den Klimaschutz-Experten ihrer Kommunen die neuen Dienstfahrzeuge und die öffentlichen Ladesäulen vor.
„Wir freuen uns sehr, dass unser gemeinsamer Förderantrag erfolgreich war“, betont Dülmens Bürgermeisterin Lisa Stremlau. „Als Kommunen möchten wir in Sachen Umwelt- und Klimaschutz mit gutem Beispiel voran gehen und aufzeigen, wie wir im Alltag CO2 einsparen können. Hierbei müssen wir uns immer neue Ziele setzen.“


Sendens Bürgermeister Sebastian Täger ergänzt: „Für Senden sind dies die ersten Dienstfahrzeuge überhaupt. Indem wir uns bei der Anschaffung für E-Autos entschieden haben, möchten wir als Kommune mit Vorbild-Charakter ein deutliches Signal setzen.“


Zwei Elektro-Kleinwagen und vier Ladesäulen für Dülmen



Zwei neue Kleinwagen der Marke Renault Zoe werden ab sofort den Fahrzeugpool der Stadt Dülmen erweitern. „Bei einer jährlichen Fahrleistung von 10.000 Kilometern können wir damit pro Fahrzeug 1,5 Tonnen CO2 einsparen“, erläutert Dülmens Klimaschutzmanager Günter Thomas. Außerdem konnten dank der Unterstützung durch das Bundesministerium vier Ladesäulen für E-Mobile im Stadtgebiet aufgestellt werden, und zwar auf dem neuen Parkplatz an der Münsterstraße, am Lohwall (vor dem Bastelgeschäft), am Bahnhof und am düb, nahe der Einmündung zur Nordlandwehr. Die kostenlosen Transponder-Chips zur Nutzung der Ladestationen sind bei Günter Thomas (Telefon 02594 12-879) erhältlich.
Kostenlos können Bürgerinnen und Bürger in Dülmen ab dem 16. Dezember 2016 an den Ladestationen jeweils zwei Fahrzeuge gleichzeitig mit zertifiziertem Ökostrom „betanken“. Die Energiekosten übernimmt die Stadt Dülmen. „Die Säulen verfügen über eine Schnell-Lade-Funktion mit einer Leistung von zweimal 22 kW“, erklärt Reinhild Kluthe von der städtischen Stabsstelle Umwelt- und Klimaschutz. „Bis zu zwei Stunden können Nutzerinnen und Nutzer ihre Fahrzeuge kostenlos parken und aufladen.“ Eine fünfte Ladestation für Dülmen stellt außerdem die Gesellschaft zur Förderung Regenerativer Energien im Kreis Coesfeld (GFC) im Rahmen eines kreisweiten Projektes für einheitliche Infrastruktur zur Verfügung. Sie wird im Januar am Bahnhof in Buldern installiert. „Die Reichweiten von Elektroautos haben sich in den vergangenen Jahren stark verbessert“, weiß Dülmens Stadtbaurat Clemens A. Leushacke. „Die neuen Fahrzeuge können problemlos auch für Fahrten über Dülmen hinaus, z.B. nach Münster und zurück, eingesetzt werden.“


Drei Elektro-Autos für die Gemeinde Senden



Drei Elektro-Fahrzeuge hat die Gemeinde Senden für ihren Dienstwagen-Pool angeschafft – zwei Renault Zoe und den größeren Renault Kangoo. „Mit einer ‚Tankfüllung‘ schaffen die Fahrzeuge eine Strecke von rund 130 Kilometern“, erläutert Sendens Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg. „Die Fahrzeuge stehen der gesamten Verwaltung zur Verfügung – vom Ordnungsamt über das Bauamt und natürlich auch für den Bürgermeister. Zum einen können damit bequem Dienstfahrten bis nach Coesfeld, Münster oder Düsseldorf gemacht werden. Optimal sind sie jedoch für die kurzen Fahrten in und zwischen den Orten: Baustellenbesuche, Besprechungs- und Außendiensttermine können gut damit abgedeckt werden. Das Bauhoffahrzeug wird überwiegend zur Pflege der Spielplätze eingesetzt“.


Gemeinsamer Förderantrag war erfolgreich



Die Gemeinde Senden und die Stadt Dülmen haben den Förderantrag gemeinsam gestellt, weil eine Förderung erst ab einer Größenordnung von fünf Fahrzeugen möglich war. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur übernimmt mit seiner Förderung 50 Prozent der Investitionsmehrkosten, die beim Kauf eines E-Mobils im Vergleich zu einem „normalen“ Fahrzeug entstehen, sowie 50 Prozent der Investitionskosten für die Ladesäulen.
Die Stadt Dülmen investiert für Fahrzeuge und Ladesäulen somit insgesamt rund 61.600 Euro und erhält einen Zuschuss vom Ministerium in Höhe von rund 18.000 Euro.
Die Gemeinde Senden investiert für ihre Fahrzeuge 55.300 Euro und erhält eine Förderung in Höhe von 7.500 Euro.

E-Mobilität - Förderbescheide für Senden und Dülmen

Freuen sich über den Förderbescheid: (v.l.n.r.): Bundestagsabgeordneter Karl Schiewerling, Stadtbaurat Clemens A. Leushacke, Beigeordneter Klaus Stephan und die Klimaschutzbeauftragte Petra Volmerg. Foto: Nina Wischeloh / Stadt Dülmen
Freuen sich über den Förderbescheid: (v.l.n.r.): Bundestagsabgeordneter Karl Schiewerling, Stadtbaurat Clemens A. Leushacke, Beigeordneter Klaus Stephan und die Klimaschutzbeauftragte Petra Volmerg. Foto: Nina Wischeloh / Stadt Dülmen

(aus der Pressemitteilung)

Einen besonderen Umschlag hatte der Sendener Beigeordnete Klaus Stephan im Gepäck, als er am Dienstag (17.05.2016) den Dülmener Stadtbaurat Clemens A. Leushacke im Rathaus traf. Er überbrachte einen Förderbescheid aus dem Bundesprogramm Energie- und Klimafond für das Vorhaben „Anschaffung von geförderten Elektrofahrzeugen für den Aufbau / Erweiterung der kommunalen Flotte. Senden und Dülmen gehören zu den ersten Antragsstellern, die sich über diese Förderung freuen dürfen. Stellvertretend hatte Stephan die beiden Bescheide aus den Händen von Bundesminister Alexander Dobrindt entgegengenommen.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Karl Schiewerling freute sich sehr darüber, dass zwei Städte aus dem Kreis Coesfeld gemeinsam an diesem zukunftsweisenden Programm teilnehmen. „Die Fördergelder sehe ich als einen guten Impuls“, sagte Schiewerling. Sie sollen vor allem in den Ausbau von Infrastrukturmaßnahmen fließen. So ist in Dülmen geplant, die rund 18.000 Euro in die Finanzierung von vier neuen Ladesäulen und die Anschaffung von zwei Fahrzeugen für den städtischen Fahrzeugpool einfließen zu lassen. Die Gemeinde Senden wird drei Fahrzeuge erwerben und hat hierfür Fördergelder in Höhe von rund 8.000 Euro erhalten.

Bereits im Herbst 2015 waren die Klimaschutzbeauftragten der Stadt Dülmen und der Gemeinde Senden dem ersten Aufruf zur Antragseinreichung gefolgt und sind hierfür nun mit dem „grünen Licht“ aus Berlin belohnt worden. Das Förderprogramm wird koordiniert durch die Organisation NOW (Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie).

 

(aus der Pressemitteilung des Bundesministeriums) 10.05.16:

Bundesminister übergibt Förderbescheide für 96 Projekte: Senden und Dülmen sind auch vertreten

Grünes Licht für 96 Projekte: Bundesminister Alexander Dobrindt überreicht die ersten Förderbescheide aus dem Förderprogramm zur batterieelektrischen Elektromobilität. Die Kommunen Senden und Dülmen, vertreten durch den Sendener Beigeordneten Klaus Stephan, sind unter den 96 Projekten, die die ersten Förderbescheide entgegen nehmen.

Im Herbst 2015 waren die Klimaschutzmanager von Dülmen und Senden dem ersten Aufruf zur Antragseinreichung gefolgt und hatten gemeinsam einen Antrag für 5 Fahrzeuge und 4 Ladesäulen gestellt. Städte, Gemeinden, Landkreise und andere kommunale Akteure erhalten Gelder für den Aufbau der Elektromobilität vor Ort. Die Projekte haben eine große Bandbreite: von der Beschaffung von Elektro-Gelenkbussen über die Etablierung eines Car-sharing-Services mit E-Autos und eines Elektro-Taxi-Aktionsplans bis zu E-Mobilitätskonzepten für ganze Landkreise. Das Gesamtvolumen der Förderbescheide beträgt 7,1 Millionen Euro. Damit werden Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 17 Millionen Euro ermöglicht.

Sanierung der Bürobeleuchtung im Rathaus (2012/2013)

Die Gemeinde Senden beteiligte sich mit der Sanierung der Beleuchtung in Rathaus am Projekt KSI: Klimaschutztechnologien bei der Stromnutzung der Stadt/Gemeinde/Landkreis für den Bereich Innenbeleuchtung. Diese Maßnahme wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit mit dem Förderkennzeichen 03KS3157 gefördert. Die Umsetzung erfolgte im Zeitraum vom 01.6.2012 – 31.05.2013 und wurde von einem Ingenieurbüro für Elektrotechnik begleitet.
Durch den Austausch der Bürobeleuchtung wird ein Reduktion des Stromverbrauchs in diesem Bereich um rund 53 % erreicht. Dies entspricht einer Minderung der CO2-Emmisionen von 226 t in 20 Jahren.