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Einfach mal reden am "Silbertelefon"

Gemeinsam zumindest übers Telefon lachen, kann einem Tag die Schwere nehmen. 
Foto: Silbernetz e.V.
Gemeinsam zumindest übers Telefon lachen, kann einem Tag die Schwere nehmen.
Foto: Silbernetz e.V.

Viele ältere Menschen sind durch Corona noch einsamer geworden, haben keine Kontakte mehr. Sie sehen zum Teil weder Nachbarn, noch Freunde oder Familie. Das Hilfetelefon des Vereins „Silbernetz e.V.“ kann da ein Lichtblick für viele Menschen sein. Unter der kostenfreien Nummer 0800-4708090 sind täglich von 8 bis 22 Uhr viele ehren- und hauptamtliche Mitarbeitende in der Hotline von Silbernetz erreichbar. Sie nehmen Anrufe entgegen, versuchen die Gesprächspartner aufzuheitern und haben im wahrsten Sinne des Wortes ein offenes Ohr.
 
Angebot in Senden bekannt machen
Elke Schilling, Gründerin von Silbernetz e.V. mit Sitz in Berlin, sitzt mit 76 Jahren auch selbst mit Headset am Computer und hört aufmerksam zu. Susanne Espenhahn aus der Gemeindeverwaltung hat Kontakt zu Schilling aufgenommen, da sie das Angebot auch in Senden bekannt machen möchte. "Überall gibt es Menschen, die allein sind und gerne mal mit jemandem sprechen möchten, da ist das Silbertelefon für Menschen 60+ genau richtig", erklärt Espenhahn den Hintergrund.
 
Drei Stufen des Angebots:
Die Silbernetz-Angebote sind vertraulich, anonym und kostenfrei. Silbernetz hilft Menschen über 60 Jahren, die niemanden zum Reden haben, mit einem dreistufigen Angebot: Zum einen gibt es das gerade beschriebene Silbertelefon. Darüber hinaus gibt es die sogenannten „Silbernetz-Freund*innen“. Für regelmäßige persönliche Telefongespräche werden interessierte Senior*innen mit Ehrenamtlichen vernetzt, die dann einmal pro Woche anrufen. Drittens bietet der Verein unter dem Stichwort „Silberinfo“ auch den Service, deutschlandweit Kontakte zu professioneller Hilfe zu vermitteln.
 
Engagement für Freiwillige möglich
"Vielleicht gibt es auch in Senden Menschen, die gerne am andere Ende der Leitung sitzen und Gespräche führen wollen“, so Espenhahn weiter. Gesucht werden Menschen, die sich ehrenamtlich beim Silbertelefon engagieren möchten. Interessierte sollten über 60 Jahre alt sein, Gespräche am Telefon mögen und einen Internetzugang zuhause haben. Sie sollten im Internet recherchieren können, pro Woche mindestens vier Stunden freie Zeit am Stück haben und zuhören können. Wer darüber hinaus eine Ausbildung im Gebiet soziale Arbeit, Altenpflege, Supervision, Kommunikation o.ä. hat, ist besonders für die Tätigkeit am Silbertelefon geeignet. Den Freiwilligen wird die nötige technische Ausstattung (Telefon, ggf. Headset) von Silbernetz zur Verfügung gestellt; Telefonkosten entstehen den Ehrenamtlichen nicht.
 
Die Arbeit von Silbernetz wird durch die Förderung vom Land Berlin, dem Jobcenter und durch Stiftungen, Unternehmen und Spender*innen ermöglicht (Spendenkonto Silbernetz e.V.: IBAN DE20430609671218658600).
 
Weitere Informationen unter:
www.silbernetz.de und auf der Seite für Senior(inn)en der Gemeinde Senden