Gemeinde Senden

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Ökologische Umgestaltung des Dümmers

Links der Spielplatz im Wienkamp, oben der Dümmer-Abschnitt.
Links der Spielplatz im Wienkamp, oben der Dümmer-Abschnitt.

Im Zuge des Gesamtprojektes „Lebendige Stever“ wurde der Fluss mitsamt seiner Zu-flüsse und Seitenarme umgestaltet und renaturiert. Auch ein Teil des Dümmers wurde in einem Bauabschnitt bereits verändert. Ein weiterer Abschnitt war zwar während der Projektentwicklung auch im Blick der Planer, ließ sich aber ursprünglich nicht umsetzen. „Das hat sich nun geändert“, teilt Erwin Oberhaus aus der Gemeindeverwaltung mit. Demnach ergab sich im Zuge der Entwicklung des Wohngebietes „Wienkamp II“ für die Gemeinde die Möglichkeit, die dazu notwendige Fläche südlich des Dümmers zu erwerben.

Arbeiten beginnen: Bewuchs wird entfernt
Oberhaus erklärt die nächsten Schritte: „Ab Montag können wir mit einer ökologischen Entwicklung des Gewässers beginnen. Betroffen ist der Teil des Dümmers von der von der Ortslage Senden bis zur Unterquerung des Dortmund-Ems-Kanals. Es ist geplant in einem Teilbereich die südliche Uferbefestigung inklusive des Bewuchses zu entfernen. So soll eine sogenannte Sekundäraue auf einer Fläche von ca. 700 Quadratmetern und einer variierenden Breite bis ca. 10  Meter angelegt werden. Dieses Gebiet dient dann in Hochwasser-Zeiten als möglicher zusätzlicher Überschwemmungsraum. Im Bereich der geplanten Sekundäraue bleibt eine kleine Insel mit dem vorhandenen Bewuchs erhalten.“

Die Maßnahme konnte noch als Folgemaßnahme zum Projekt „Lebendige Stever“ beantragt werden und wird zu 80 Prozent vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert. In der nächsten Woche soll mit der Beseitigung des Bewuchses begonnen werden. Die reinen Aushubarbeiten erfolgen dann je nach Witterung.

Hintergrund:
Alles zum Projekt: „Lebendige Stever“ auf der Website der Gemeinde unter: www.senden-westfalen.de/lebendige-stever