Gemeinde Senden

Seitenbereiche

Volltextsuche

Seiteninhalt

Digitalisierungsideen stoßen auf positive Resonanz

Thimo Eckel, Geschäftsführer der Lozuka GmbH, stellte das Geschäftsmodell eines digitalen Marktplatzes mit Logistik vor.
Thimo Eckel, Geschäftsführer der Lozuka GmbH, stellte das Geschäftsmodell eines digitalen Marktplatzes mit Logistik vor.

„Das waren gute und praxisnahe Impulse, die auch unsere Gemeinde voranbringen können“, ziehen die Wirtschaftsförderer Niklas Esser und Melanie Baßenhoff eine positive Bilanz hinsichtlich der Digitalisierungsoffensive, die am Dienstagabend im Restaurant Niemeyers stattgefunden hat. Gemeinsam mit den Gewerbevereinen Senden und Bösensell hatte die gemeindliche Wirtschaftsförderung die Veranstaltung konzipiert, um den örtlichen Gewerbetreibenden anhand von zwei ausgewählten Beispielen neue digitale Anwendungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Vorhandene Infrastruktur bietet gute Ausgangsposition
„Wir haben in der Gemeinde Senden ein flächendeckendes Glasfasernetz und im Ortskern gibt es ein durchgängiges City W-LAN – damit können wir auf eine sehr gute Infrastruktur aufbauen“, hob Wirtschaftsförderin Melanie Baßenhoff einleitend hervor. Manfred Tiemann, Vorsitzender der Gewerbevereine Senden und Bösensell, machte in seinem Grußwort deutlich, wie wichtig es ist, offen für den digitalen Fortschritt zu sein und sich Neuerungen nicht zu verschließen.

Digitaler Stadtgutschein überzeugt Unternehmerschaft
Und dann wurde es ganz konkret: Alexander Arend, CEO der zmyle GmbH aus Coesfeld, stellte das Konzept „seines“ digitalen Stadtgutscheines vor. Gutscheine können dabei kinderleicht online per Handy, Tablet oder PC erworben und verschickt werden – zugleich wird aber auch ein traditioneller „Papiergutschein“ angeboten. Diese Kombination von „online“ und „offline“- Welt stieß bei der anwesenden Unternehmerschaft auf breite Zustimmung.
„Für uns wäre dieses System auch eine erhebliche Verwaltungserleichterung, die Abwicklung des bisherigen Senden Gutscheines ist sehr aufwändig", sprach sich eine Händlerin in der anschließenden Diskussionsrunde für das digitale Modell aus.

Lieferdienst als interkommunales Projekt
Als zweites Beispiel stellte Thimo Eckel, Geschäftsführer der Lozuka GmbH aus Siegen, das Geschäftsmodell eines digitalen Marktplatzes mit Logistik vor. Einkäufe können hier ganz bequem online bei verschiedenen regionalen Anbietern getätigt werden. Die damit verbundene Logistikkette wird über die Plattform abgewickelt, an der Haustür kommt dann innerhalb weniger Stunden ein Paket mit allen bestellten Waren an. „Um das Modell realisieren zu können, werden mindestens 20 Händler benötigt. Daher macht es Sinn, dieses System interkommunal, also auch mit Händlern aus benachbarten Orten, umzusetzen“, warb Eckel für eine regionale Lösung.

Beide Ideen sollen weiterverfolgt werden
„Aufgrund der positiven Resonanz werden wir nun gemeinsam mit den Gewerbevereinen beide Ideen weiterverfolgen. Auch eine gemeindliche Anschubfinanzierung ist durchaus denkbar“, so der abschließende Ausblick von Wirtschaftsförderer Niklas Esser.

Zum Unternehmensportal WIR(tschaft) in Senden