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Förderbescheid für Münsterland Express

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst, Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr, Bürgermeister Sebastian Täger und Kreisdirektor Dr. Linus Tepe (v.l.n.r.; Aufnahme: VM NRW / M. Keppler)
NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst, Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr, Bürgermeister Sebastian Täger und Kreisdirektor Dr. Linus Tepe (v.l.n.r.; Aufnahme: VM NRW / M. Keppler)
Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr (2.v.l.) freut sich mit Bürgermeister Sebastian Täger über den offiziellen Förderbescheid für das Projekt
Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr (2.v.l.) freut sich mit Bürgermeister Sebastian Täger über den offiziellen Förderbescheid für das Projekt "Münsterland Express".

Projekt MX90 wird mit mehr als 4 Millionen vom Land NRW gefördert

Im Rahmen des Landeswettbewerbs "Mobil. NRW- Modellvorhaben innovativer ÖPNV im ländlichen Raum" soll  herausgefunden und erprobt werden, was Menschen im ländlichen Raum brauchen, um eine echte Alternative zum Auto zu haben und dennoch mobil zu sein. Die besten Projekte aus dem Wettbewerb, zu dem das Verkehrsministerium aufgerufen hatte, sind ausgewählt: so wie der „Münsterland Express“.

 

Zwei Förderbescheide in Höhe von insgesamt 4.812.518 Euro hat Verkehrsminister Hendrik Wüst deshalb dem Landrat des Kreises Coesfeld, Dr. Christian Schulze Pellengahr, für das ausgezeichnete Projekt „Münsterland Express“ überreicht. Bürgermeister Sebastian Täger nahm - auch stellvertretend für die am Projekt beteiligten weiteren Kommunen - an der Übergabe des Förderbescheids in Düsseldorf teil.

 

Ziel im Kreis Coesfeld: Ein besseres ÖPNV-Angebot, mit dem die Menschen häufiger und schneller unterwegs sein können. Die bereits existierende Schnellbuslinie S90 soll durch den Expressbus X90 ergänzt werden, so dass künftig pro Stunde zwei bis vier Fahrten angeboten werden können, statt bislang ein bis drei. Jede Fahrt wird dank eines begradigten Linienweges um etwa 15 Minuten kürzer (58 statt 75 Minuten).  „Damit realisieren wir die S-Bahn auf der Straße. Die sonst nur aus Großstädten bekannte dichte Taktung bietet den Kundinnen und Kunden eine ganz neue Flexibilität – mit einem Expressbus im Viertelstundentakt. So stellen wir uns die Mobilität der Zukunft im Münsterland vor: schnell, komfortabel und vernetzt von A nach B kommen. Wer vom Auto umsteigt, tut gleichzeitig etwas für die Umwelt“, sagte der Landrat des Kreises Coesfeld, Dr. Christian Schulze Pellengahr.

 

Und: Die Menschen in der Gemeinde Senden sollen von mehreren innovativen Mobilitätsangeboten profitieren, um den „Münsterland Express“ schnell und komfortabel zu erreichen. On-Demand-Shuttledienste und Mobilstationen, an denen Angebote wie Car-, Bike- und E-Scooter-Sharing miteinander vernetzt werden, sollen in Senden eingerichtet und erprobt werden, um es den Menschen zu erleichtern, mit dem ÖPNV mobil zu sein. Die Tickets für diese Angebote sollen einfach und bequem über eine barrierefreie digitale Plattform oder App gebucht werden können.

Hintergrund:
Das Verkehrsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen hat in dem Landeswettbewerb „Mobil.NRW – Modellvorhaben innovativer ÖPNV im ländlichen Raum“ Kommunen, kommunale Zweckverbände und SPNV-Aufgabenträger aufgefordert, innovative Konzepte für einen besseren Öffentlichen Personennahverkehr auf dem Land zu entwickeln. In Modellprojekten soll gezeigt werden, wie in ländlich geprägten oder suburbanen Räumen der ÖPNV besser werden kann. Bis zum Jahr 2023 stellt das Land dafür insgesamt 30 Millionen Euro bereit. 75 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten können gefördert werden. Die maximale Höhe der Zuwendung beträgt fünf Millionen Euro für ein Projekt.  Insgesamt wurden 38 Projektvorschläge eingereicht und in einer Jurysitzung im Februar 2020 bewertet. Dabei wurden 15 Projekte für eine Landesförderung ausgewählt. Der „Münsterland Express“ ist ein ausgezeichnetes Projekt aus diesem Wettbewerb.

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