Gemeinde Senden

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Dachsanierung am Gymnasium

Zum 9. April konnte der erste Bauabschnitt der energetischen Dachsanierung des Joseph-Haydn-Gymnasiums abgeschlossen werden. Kurz vor den Sommerferien geht es weiter.
Was passiert da eigentlich und wer bezahlt das?

Bis Dezember 2018 war ein Teil des Gymnasiums für die Modernisierung eingerüstet. Im Rahmen der Arbeiten wurde unter anderem die ursprüngliche Flachdachdämmung gegen eine neue Dämmschicht zur Verbesserung des Wärmeschutzes ausgetauscht. Weiterhin wurde auf das bestehende Dach ein leicht geneigtes System-Blechdach in Kalzip-Bauweise aufgesattelt. Für den ersten Abschnitt der Dachsanierung werden förderfähige Kosten von etwa 318.000 Euro ausgewiesen, zehn Prozent davon trägt die Gemeinde selbst. Die gesamte Maßnahme wird aus Mitteln des sogenannten Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes (KInvFG Bund) gefördert.

Die Förderung im Detail:
Mit diesem Gesetz stellt der Bund insgesamt 7 Milliarden Euro zur Stärkung der Investitionstätigkeit finanzschwacher Kommunen zur Verfügung. Diese verteilen sich zu gleichen Teilen auf zwei Förderprogramme: Kapitel 1 ist ein Infrastrukturprogramm; Kapitel 2 ist ein Schulsanierungsprogramm. Der Gemeinde Senden stehen insgesamt rund 1,05 Millionen. Euro aus diesen beiden Kapiteln zur Verfügung. Bei allen Maßnahmen ist ein kommunaler Eigenanteil an den förderfähigen Kosten von mindestens 10 Prozent einzuhalten.

Philip Geißler, stellvertretender Kämmerer, erläutert: „Vor Ort wurde entschieden, dass die Mittel aus diesem Gesetz für größere Bauvorhaben verwendet werden sollen, nämlich für die Dachsanierung des Joseph-Haydn-Gymnasiums sowie die Sanierung des Toilettengebäudes der Geschwister-Scholl-Schule.“

Photovoltaik Anlage bringt viele Vorteile
Darüber hinaus wurde im Zuge dieser Baumaßnahme eine neue Photovoltaik-Anlage installiert. Der dort produzierte Strom wird praktisch direkt vor Ort durch das Gymnasium sowie die Marienschule genutzt. Neben finanziellen Einsparungen ergeben sich auch durch die Nutzung regenerativer Energien weitere positive ökologische Effekte, wie z. B. die Einsparung von CO2, zeigt sich Petra Volmerg, Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Senden, erfreut.

Christoph Hölling, der bauausführende Architekt, zeigt sich zufrieden: „Durch diese Maßnahme konnten wir insgesamt eine energetische und bautechnische Verbesserung für das Gebäude erzielen. Das neue Dach ist viel langlebiger als ein herkömmliches Bitumen-Dach und damit nachhaltiger.“

Hölling erklärt „Wir erhoffen uns zudem positive Effekte durch die Verschattung für die naturwissenschaftlichen Räume im Obergeschoss des Gymnasiums. Nun setzen wir die angefangene Baumaßnahme auch für die weiteren Dachabschnitte fort. Dabei werden wir wie bisher darauf achten, die Einschränkungen für die Nutzer so gering wie möglich zu halten.“

Ausblick:
Weitere Bauabschnitte zur Dachsanierung sind geplant. Ab dem 8 Juli werden weitere Teile des Gymnasiums eingerüstet, sodass die Dachsanierung in den Sommerferien fortgesetzt werden kann. Für das kommende Jahr sind dann die beiden letzten Abschnitte zur Umsetzung vorgesehen. Der Baubeginn für die Toilettensanierung an der Realschule wird voraussichtlich im 3./4. Quartal 2019 liegen.