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LoReNa: Online lokal einkaufen

Elena Geuking (links) und Jana Friedrich sind die Projektmangerinnen.
Elena Geuking (links) und Jana Friedrich sind die Projektmangerinnen.

15. September 2021

Projektteam mit voller Besetzung und ersten Fortschritten
LoReNa steht für den lokalen Vertrieb regional erzeugter Produkte zur nachhaltigen Stärkung ländlicher Versorgungsstrukturen. Insgesamt neun Kommunen haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam einen digitalen Marktplatz zu entwickeln.
 
Projektteam komplett
Dieser Auftrag wird von zwei Projektmanagerinnen umgesetzt. Elena Geuking hat Anfang Juli begonnen, seit August ist nun auch Jana Friedrich dabei: „Ich freue mich sehr, nun auch aktiv im Projekt mitwirken zu dürfen und meine bisherige Projektmanagementerfahrungen aus dem Bereich E-Commerce und Digitalisierung einbringen zu können.“
 
Erste Arbeitspakete erfolgreich gepackt
Geuking hatte nach dem Start zunächst mit einer umfassenden Analyse begonnen. Das Ziel: Herauszufinden, welche vergleichbaren Lösungen bereits bestehen und welche Herausforderungen vielleicht anders gelöst werden sollten. Diese Lösungen verglich sie anschließend mit den innovativen theoretischen Ansätzen mehrerer Studentengruppen aus dem Fachbereich Logistik der Fachhochschule Münster.
 
Innovative Logistiklösung
Geuking erklärt die Herausforderung, die im Rahmen des Projekts besteht in einfachen Worten: „Kundinnen und Kunden sollen komfortabel online einkaufen können, so wie sie es von großen Anbietern gewohnt sind. Ob Bücher aus der lokalen Buchhandlung, Freilandeier oder ein selbstgenähter Baby-Body - alles wird dem Kunden online vorgestellt, über ein Benutzerkonto abgerechnet und auf Wunsch geliefert.“ Und Friedrich ergänzt: „Dass es schwierig ist, ein solches Angebot auch im ländlichen Raum kostendeckend anzubieten, hat sich bestätigt. Trotzdem haben wir Ideen zur Umsetzung entwickelt. Diese möchten wir jetzt in einer Art „Praxischeck“ testen.“
 
Praxischeck
Nun folgt also auf die theoretische Auseinandersetzung ein Praxischeck: Die Ideen zur Umsetzung werden den tatsächlichen Bedürfnissen von möglichen Anbietern und Konsumenten gegenübergestellt. Auch bei diesem Projektabschnitt wird das Team wieder mit den Studenten der Fachhochschule Münster nach Lösungen suchen. Interessierte Nutzer*innen können sich sehr gerne bei den beiden Projektmanagerinnen melden, wie auch Direktvermarkter und Einzelhändler, welche Lust haben an neuen Lösungen für die bevorstehende Digitalisierung des Handels mitzuarbeiten.
 
Hintergrund
Lokale Einzelhändler und Direktvermarkter aus den Kommunen Ascheberg, Billerbeck, Coesfeld, Drensteinfurt, Havixbeck, Nottuln, Rosendahl, Senden und Sendenhorst sollen künftig gemeinsam auf einem Online-Marktplatz anzutreffen sein – und die bestellten Waren gebündelt ausliefern.  Mit dieser Projektidee hatten die neun Städte und Gemeinden aus den Kreisen Coesfeld und Warendorf unter Federführung der Gemeinde Senden jetzt beim Förderaufruf „Heimat 2.0” des Bundesinnenministeriums Erfolg.
 
Das Angebot dient nicht nur der Stärkung des lokalen Handels. Es ist gleichzeitig eine innovative Versorgungsmöglichkeit für ältere Menschen, die Anwohner in Streusiedlungen und Familien – genau genommen für jeden, der bewusst, vor Ort oder bei Direktvermarktern einkaufen möchte, dies aber aufgrund des Zeitaufwands oder der Entfernungen nicht tut.
 
Geplant ist, dass die Händler ihre Waren auf eine gemeinsame Online-Plattform stellen. Die Kunden können so über eine Plattform gleichzeitig in mehreren Geschäften einkaufen und zahlen nur einen Gesamtbetrag. Das System verbucht die Zahlung automatisch auf die einzelnen Geschäfte. Die Lieferung an die Kunden erfolgt innerhalb eines vorher festgelegten Zeitfensters. Auch eine Abholung an Pick-Up-Stationen soll möglich sein.
 
Alles zum Projekt unter: www.senden-westfalen.de/lorena

Leistungsportfolio

Zum Leistungsportfolio der Sendener Wirtschaftsförderung gehört:

  • Die Information über das gewerbliche Immobilienangebot und Beratung bei Suche nach Gewerbegrundstücken und –immobilien (für Produktions-, Büro-, Laden- und Lagerflächen)
  • Die Information und Beratung bei Neuansiedlungen, Betriebsverlagerungen und Betriebserweiterungen
  • Die Begleitung und Unterstützung bei Genehmigungsverfahren in Zusammenarbeit mit den Kollegen aus dem Fachbereich Bauen und Planen (einschließlich Herstellung von Kontakten zu übergeordneten Fachbehörden und anderen Einrichtungen)
  • Die Unterstützung in der Gründungsphase in Kooperation mit der wfc, der Kreishandwerkerschaft, der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerksammer
  • Die Information über Existenzgründungs- und Fördermittelberatung (> Erstkontakt und Weitervermittlung an die zuständigen Stellen)
  • Die Unterstützung bei der Fach- und Nachwuchskräftegewinnung durch Kooperationen mit Schulen, Unternehmen und Verbänden (Wirtschaft-Schule-Partner)
  • Die Durchführung von regelmäßigen Unternehmensbesuchen und Initiierung von Netzwerktreffen
  • Die Vermittlung zu Technologie-Transferstelle, Hochschulen, Forschungseinrichtungen
  • Die Durchführung von Informationsveranstaltungen in Kooperation mit den örtlichen Gewerbevereinen
  • Die Entwicklung / Koordination von Maßnahmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Infrastruktur (z.B. Förderung des Breitbandausbaues, Ortskern- und Einzelhandelsentwicklung, Fortentwicklung von Gewerbegebieten)
  • Informationsdienst für Wirtschafts- und Strukturdaten, Öffentlichkeitsarbeit und Standortmarketing