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Dachsanierung des Joseph-Haydn-Gymnasiums

Das Dach des Joseph-Haydn-Gymnasiums wird bis zum Herbst vollständig saniert.
Das Dach des Joseph-Haydn-Gymnasiums wird bis zum Herbst vollständig saniert.

Dritter und letzter Bauabschnitt startet in den Sommerferien

In dieser Woche beginnt die Bauausführung des dritten und letzten Bauabschnittes der energetischen Dachsanierung am Joseph-Haydn-Gymnasium. In diesem Abschnitt wird das Dach im Mensabereich des Gymnasiums in Richtung Marienschule erneuert.
 
Hierfür sind im Haushaltsplan 450.000 Euro veranschlagt, bei einer Förderung in Höhe von 400.000 Euro. „Bereits in dieser Woche beginnen wir mit dem Einrüsten des entsprechenden Gebäudetraktes, woraufhin Anfang Juli die Dachdecker mit ihren Arbeiten beginnen“, so der bauausführende Architekt Christoph Hölling aus dem Fachbereich IV – Planen, Bauen und Umwelt. Die Bauzeit wird ungefähr zweieinhalb Monate betragen.
 
Zweiter Bauabschnitt schon im März beendet
Zum 10. März konnte bereits der zweite Bauabschnitt mit Begleichung der letzten Rechnung abgeschlossen werden. Im Rahmen der Maßnahme wurde das alte Dach in Bitumenbauweise schrittweise abgetragen und ein neues, langlebigeres Dach in Kalzip-Bauweise mit leichtem Gefälle aufgesattelt. Dieses trägt unter anderem zur Verbesserung des Wärmeschutzes bei. „Diese Bauweise ist zwar sehr aufwendig gewesen, mit dem Ergebnis bin ich aber sehr zufrieden“, so Hölling.
 
Der zweite Bauabschnitt wurde aus Mitteln des sog. Kommunalinvestitionsförderungs-gesetzes (KInvFG Bund) gefördert, sowohl aus dem Kapitel 1 als auch dem Kapitel 2.
 
Die Förderung im Detail:
Mit diesem Gesetz stellt der Bund insgesamt 7 Milliarden Euro zur Stärkung der Investitionstätigkeit finanzschwacher Kommunen zur Verfügung. Diese verteilen sich zu gleichen Teilen auf zwei Förderprogramme: Kapitel 1 ist ein Infrastrukturprogramm; Kapitel 2 ist ein Schulsanierungsprogramm. Der Gemeinde Senden stehen insgesamt rund 1,05 Millionen. Euro aus diesen beiden Kapiteln zur Verfügung. Bei allen Maßnahmen ist ein kommunaler Eigenanteil an den förderfähigen Kosten von mindestens 10 Prozent einzuhalten.
 
Philip Geißler, stellvertretender Kämmerer, erläutert: „Vor Ort wurde entschieden, dass die Mittel aus diesem Gesetz für größere Bauvorhaben verwendet werden sollen, nämlich für die Dachsanierung des Joseph-Haydn-Gymnasiums sowie die Sanierung des Toilettengebäudes der Geschwister-Scholl-Schule.“
 
Mit dem Abschluss des zweiten Bauabschnittes (Bautrakt B) der Dachsanierung des Joseph-Haydn-Gymnasiums sind die Mittel aus dem Kapitel 1 des KInvFG vollständig eingesetzt worden. Für die Maßnahme sind förderfähige Kosten von etwa 380.000 Euro angefallen, welche zu rd. 68 Prozent aus dem KInvFG (rd. 106.000 Euro aus Kapitel 1 & 153.000 Euro aus Kapitel 2 = rd. 259.000 Euro insgesamt) gegenfinanziert werden konnten.

 

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