Gemeinde Senden

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„kommit – Neuland erfahren“

So heißt ein Projekt, das neue Formen der umweltfreundlichen Mobilität erprobt und von vielen Partnern gemeinsam getragen wird.

Ziele des Projekts

Das Projekt will ein ganzheitliches und übertragbares Mobilitätskonzept schaffen, das starke Achsen (SchnellBus und ExpressBus) mit flexiblen On-Demand-Lösungen (auf Abruf) und Sharing-Angeboten kombiniert und diese in neuartigen Haltestellen – sogenannten Mobilstationen – bündelt.

Projektgebiet des kommit Bürgerlabors ist seit 2020 die Gemeinde Senden. Dort wurden und werden innerhalb des Projektes neue Mobilitätsangebote entwickelt, getestet, mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert und ständig optimiert. Haben diese Angebote Erfolg und stoßen auf breite Akzeptanz bei den Nutzerinnen und Nutzern, können sie im gesamten Münsterland zum Einsatz kommen.

Projektbausteine

ExpressBus X90
In Verbindung mit dem lange etablierten und beliebten SchnellBus S90/91 wurde das Fahrplanangebot auf der Achse Olfen – Lüdinghausen – Senden – Münster erheblich ausgeweitet. So sind jetzt an Werktagen tagsüber alle 15 Minuten Busse zwischen Senden und Münster unterwegs, samstags mindestens ale 30 Minuten und sonntags stündlich. Damit wurde das Fahrtenangebot zum Start des neuen X90 im Jahr 2020 fast verdoppelt. Während der S90 weiterhin den Ortskern mit den Haltestellen Wilhelm-Haverkamp-Straße, Busbahnhof, Erlengrund und Siebenstücken bedient, ist der X90 auf der B235 unterwegs und verbessert damit die Erschließung der Baugebiete Mönkingheide/Langeland und künftig Huxburg erheblich. 


Kommit-Shuttle
Der kommit-Shuttle ermöglicht eine neue Art der Mobilität. Per App oder auch telefonisch können barrierefreie Fahrzeuge bequem nach Hause oder an eine Haltestelle bestellt werden. Es gibt keinen festen Fahrplan oder feste Routen. Der Fahrgast wird zum regulären Busfahrpreis an sein Wunschziel gebracht. Wer im Besitz einer Fahrkarte ist, kann den kommit-Shuttle sogar gratis nutzen. Start oder Ziel der Fahrt ist eine der über 70 Haltestellen. Ab dem 22. August 2022 wird das Angebot auf das gesamte Gemeindegebiet – also auch die Ortsteile Bösensell (mit Bahnhof), Ottmarsbocholt und Venne - ausgeweitet. Weitere Informationen gibt es hier: https://www.muensterland.com/muensterland-kommit/mobilitaetsangebot/kommit-shuttle/


Günstige Fahrpreise
Ein häufig genanntes Argument gegen die Nutzung des Nahverkehrs sind zu teure Fahrpreise. Deswegen wurden auch der gesamten Achse Olfen – Lüdinghausen – Senden – Münster die Fahrpreise erheblich gesenkt – sowohl für Dauerkunden als auch für diejenigen, die nur gelegentlich mit dem Bus fahren. Das kommit-Abo kostet jetzt beispielsweise für die Verbindung Senden – Münster 61,20 Euro pro Monat – statt bislang 109,30 Euro. Es kann hier bestellt werden: www.rvm-online.de/fahrgast/abo/abo-bestellung/kommit-abo
Für Gelegenheitskunden wurden auch die Preise für die TagesTickets und die 4er-Tickets erheblich gesenkt. Diese sind direkt im Bus beim Fahrer, bei der Vorverkaufsstelle „das kleine ich“ oder in der Bubim-App erhältlich.


Mobilstationen
Um den Aufenthalt an den besonders stark genutzten Haltestellen angenehmer zu machen, aber auch um für Fahrräder sichere Abstellmöglichkeiten zu schaffen, sind an einigen ausgewählten Haltepunkten in Zukunft besondere Mobilstationen in Planung. Eine Muster-Mobilstation befindet sich derzeit an der Haltestelle Mönkingheide. Mit einer breiten Bürgerbeteiligung wurden bereits Wünsche nach der Ausstattung der Mobilstationen abgefragt. Diese sollen nach Möglichkeit in die Umsetzung mit einfließen.


Sharing-Angebote
In Zukunft soll das Teilen in Senden noch attraktiver werden. Autos teilen, (Lasten)Räder teilen oder E-Scooter: Wer viel mit Bus und Bahn unterwegs ist, weiß zu schätzten, dass für die eigenen Mobilitätsbedürfnisse Alternativen zum ÖPNV als Ergänzung sinnvoll sind. Deswegen sollen die Sharing-Angebote in Senden künftig erheblich ausgeweitet werden – teilweise direkt an den neuen Mobilstationen.

Leistungsportfolio

Zum Leistungsportfolio der Sendener Wirtschaftsförderung gehört:

  • Die Information über das gewerbliche Immobilienangebot und Beratung bei Suche nach Gewerbegrundstücken und –immobilien (für Produktions-, Büro-, Laden- und Lagerflächen)
  • Die Information und Beratung bei Neuansiedlungen, Betriebsverlagerungen und Betriebserweiterungen
  • Die Begleitung und Unterstützung bei Genehmigungsverfahren in Zusammenarbeit mit den Kollegen aus dem Fachbereich Bauen und Planen (einschließlich Herstellung von Kontakten zu übergeordneten Fachbehörden und anderen Einrichtungen)
  • Die Unterstützung in der Gründungsphase in Kooperation mit der wfc, der Kreishandwerkerschaft, der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerksammer
  • Die Information über Existenzgründungs- und Fördermittelberatung (> Erstkontakt und Weitervermittlung an die zuständigen Stellen)
  • Die Unterstützung bei der Fach- und Nachwuchskräftegewinnung durch Kooperationen mit Schulen, Unternehmen und Verbänden (Wirtschaft-Schule-Partner)
  • Die Durchführung von regelmäßigen Unternehmensbesuchen und Initiierung von Netzwerktreffen
  • Die Vermittlung zu Technologie-Transferstelle, Hochschulen, Forschungseinrichtungen
  • Die Durchführung von Informationsveranstaltungen in Kooperation mit den örtlichen Gewerbevereinen
  • Die Entwicklung / Koordination von Maßnahmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Infrastruktur (z.B. Förderung des Breitbandausbaues, Ortskern- und Einzelhandelsentwicklung, Fortentwicklung von Gewerbegebieten)
  • Informationsdienst für Wirtschafts- und Strukturdaten, Öffentlichkeitsarbeit und Standortmarketing