Gemeinde Senden

Seitenbereiche

Volltextsuche

Seiteninhalt

Förderung Photovoltaik und Speicher

Die Nutzung der Sonnenenergie mit Hilfe von Photovoltaikanlagen und (Batterie-) Speichern  ist ein wichtiger Baustein für die Energiewende und zum Klimaschutz. Große Potentiale sind auch in der Gemeinde Senden noch ungenutzt vorhanden.

Deshalb wurde im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität am 01.12.2020 eine Förderung von Photovoltaikanlagen und/ oder (Batterie-) Speichern auf oder an privaten Wohngebäuden mit einer gesamten Fördersumme von zunächst 50.000 € beschlossen und am 15.01.2021 trat die Förderrichtlinie zu diesem Projekt in Kraft. Aufgrund der großen Nachfrage wurde im Ausschuss am 19.05.2021 eine Aufstockung des Förderprogramms um 30.000 € beschlossen.

Wer in nächster Zeit eine Photovoltaikanlage auf sein Dach setzen  und/ oder einen Batteriespeicher installieren möchte, der kann eine Förderung der Gemeinde Senden beantragen.

Photovoltaik und Speicher: Förderprogramm der Gemeinde Senden wird fortgesetzt

20.05.2021

Mit dem im Dezember 2020 beschlossenen und ab Januar 2021 aktivierten Förderprogramm für Photovoltaikanlagen und Speicher auf privaten Wohnhäusern wurde bis März 2021 der Anstoß für 52 PV- Anlagen und 51 Speicher gegeben. Diese positive Resonanz nahm der Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität in seiner Sitzung am 19.05.2021 zum Anlass, eine Fortsetzung des Förderprogramms zu beschließen. 30.000 Euro stehen nun für einen weiteren Aufschlag eines Förderprogramms zur Verfügung.

Veränderte Förderbedingungen

Um mehr Bürgern eine Anschubfinanzierung zu ermöglichen, wird der Förderbetrag um 25 % pro Anlage gesenkt. Für Anträge, die ab dem 20.05.21 bei der Gemeinde eingehen, wird eine neue installierte Photovoltaikanlage mit je 75 Euro pro kWp, maximal jedoch 375 Euro gefördert. Ein (Batterie-) Speicher wird ebenfalls mit 75 Euro pro kW, höchstens jedoch mit 375 Euro gefördert. Gefördert wird maximal eine Anlage pro Grundstück.

Anträge, die bis zum 19.05.2021 gestellt wurden und die Förderbedingungen erfüllen, werden noch mit den höheren Beträgen gefördert. Dazu werden in den nächsten Tagen die Förderzusagen verschickt.

Mit insgesamt 80.000 Euro setzt die Gemeinde Senden ein deutliches Zeichen, um die Energiewende auch vor Ort mit zu gestalten. Denn die Nutzung der Sonnenenergie mit Hilfe von Photovoltaikanlagen und Speichern ist ein wichtiger Baustein: für die Energiewende und den Klimaschutz. Große Potentiale gerade bei privaten Wohnhäusern sind auch in der Gemeinde Senden bisher noch ungenutzt.

BIs zum 31.03.2021 wurden 57 Anträge für Zuschüsse zu einer Photovoltaikanlage und/ oder einem Speicher gestellt und damit war das Fördervolumen von 50.000 € zunächst ausgeschöpft. In nur 75 Tagen waren seit dem 15.01.2021 aus der Bürgerschaft der Gemeinde Senden die Anträge gestellt worden und konnten bewilligt werden. Damit werden 52 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 537 kWp und 51 Speicher mit einer Gesamtkapazität von 467 kWh gefördert. Die Fördersumme von 50.000 € teilt sich dabei ziemlich genau hälftig auf die PV – Anlagen und auf die Speicher auf.

Bis zum 31.12.2020 waren im Marktstammdatenregister für Senden 824 Anlagen mit 21.045 kWp gemeldet. Damit entspricht der geplante Zubau von 537 kWp einem Zubau von 2,6%.

Details zum Förderprogramm für 2021 - geändert am 20.05.2021

Für im Gemeindegebiet Senden liegende Wohngebäude kann eine Förderung für

  • die Installation einer neuen Photovoltaikanlage auf dem Wohngebäude
  • die Installation einer neuen Photovoltaikanlage mit Speicher auf dem Wohngebäude

oder

  • die Installation eines neuen (Batterie-) Speichers zu einer bestehende Photovoltaikanlage auf dem Wohngebäude

beantragt werden.

Dabei wird eine in der Gemeinde Senden neue installierte Photovoltaikanlage mit je 75 € pro kWp, maximal jedoch 375 € gefördert. Ein (Batterie-) Speicher wird ebenfalls mit 75 € pro kW, höchstens jedoch mit 375 € gefördert. Gefördert wird maximal eine Anlage pro Grundstück.

Wichtig:

Mit dem Vorhaben darf noch nicht begonnen worden sein. Eine Auftragserteilung gilt als Maßnahmenbeginn. Weitere Informationen sind der Förderrichtlinie und den Antragsunterlagen zu entnehmen.

 

Anträge können schriftlich unter Verwendung des Antragsformulars (s.unten) an folgende Anschrift gerichtet werden:

Gemeinde Senden

FB IV Planen, Bauen, Umwelt

Münsterstr. 30

48308 Senden

 

oder per e-mail:

 

pv-senden(@)senden-westfalen.de

Die Bearbeitung der Anträge erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs der vollständigen Antragsunterlagen. Sind die für das Förderjahr zur Verfügung gestellten Fördermittel erschöpft, werden keine Anträge mehr angenommen und keine Fördermittel mehr ausgezahlt. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.

Hier finden Sie die entsprechenden Unterlagen:

 

Auskunft geben:

Kristin Sulc

02597/ 699-302

Petra Volmerg

02597 699-318

Erster Check: Passt PV auf mein Gebäude?

Eine erste Einschätzung, ob Photovoltaik auf einem Gebäude eine sinnvolle Installation ist, kann mit dem Solarkataster des Landes NRW selbst gemacht werden.

https://www.energieatlas.nrw.de/site/karte_solarkataster

Im Solarkataster NRW können Sie eine Photovoltaikanlage auf einer Dach- oder Freifläche bzw. eine Solarthermieanlage auf einer Dachfläche planen. Für alle drei Varianten stehen Ihnen Solarrechner zur Verfügung, die Ihnen erste Planungshinweise für die Konfiguration der Anlage geben.

Weitere Informationen und die Dokumentation von online-Vorträgen zu Photovoltaikthemen finden Sie hier auf der Klimaschutzseite des Kreises Coesfeld.

 

Leistungsportfolio

Zum Leistungsportfolio der Sendener Wirtschaftsförderung gehört:

  • Die Information über das gewerbliche Immobilienangebot und Beratung bei Suche nach Gewerbegrundstücken und –immobilien (für Produktions-, Büro-, Laden- und Lagerflächen)
  • Die Information und Beratung bei Neuansiedlungen, Betriebsverlagerungen und Betriebserweiterungen
  • Die Begleitung und Unterstützung bei Genehmigungsverfahren in Zusammenarbeit mit den Kollegen aus dem Fachbereich Bauen und Planen (einschließlich Herstellung von Kontakten zu übergeordneten Fachbehörden und anderen Einrichtungen)
  • Die Unterstützung in der Gründungsphase in Kooperation mit der wfc, der Kreishandwerkerschaft, der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerksammer
  • Die Information über Existenzgründungs- und Fördermittelberatung (> Erstkontakt und Weitervermittlung an die zuständigen Stellen)
  • Die Unterstützung bei der Fach- und Nachwuchskräftegewinnung durch Kooperationen mit Schulen, Unternehmen und Verbänden (Wirtschaft-Schule-Partner)
  • Die Durchführung von regelmäßigen Unternehmensbesuchen und Initiierung von Netzwerktreffen
  • Die Vermittlung zu Technologie-Transferstelle, Hochschulen, Forschungseinrichtungen
  • Die Durchführung von Informationsveranstaltungen in Kooperation mit den örtlichen Gewerbevereinen
  • Die Entwicklung / Koordination von Maßnahmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Infrastruktur (z.B. Förderung des Breitbandausbaues, Ortskern- und Einzelhandelsentwicklung, Fortentwicklung von Gewerbegebieten)
  • Informationsdienst für Wirtschafts- und Strukturdaten, Öffentlichkeitsarbeit und Standortmarketing