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Bürgerworkshop Klimaschutz

Jetzt die Zukunft mitgestalten: beim Bürgerworkshop Klimaschutz am 24. September konnten sich alle Bürgerinnen und Bürger an der weiteren Gestaltung des Klimaschutzkonzepts beteiligen.

Bürgerworkshop Klimaschutz am 24.09.2020: Von „man müsste mal“ zu konkreten Ideen fürs Sendener Klimaschutzkonzept

Bürgermeister Sebastian Täger begrüßte die knapp 30 Teilnehmer des Bürger-workshops am Donnerstagabend mit eindringlichen Worten: „Wir müssen uns mit aller Kraft für den Klimaschutz einsetzen, denn es ist schon kurz vor 12!“. Und er bat die Anwesenden mitzuhelfen. Wie? Neben den bestehenden Klimazielen, die bereits politisch vorgegeben sind, sollten sie weitere konkrete Maßnahmen für Senden vorschlagen, die bei der Zielerreichung helfen. Zum Aufnehmen und ersten Diskutieren solcher Ideen diente der Workshop, der ab 18 Uhr in der Zweifach-Turnhalle im Sportpark stattfand.

Ideen sprudelten
„Dieser Workshop lebt davon, dass Sie mitmachen!“ So brachte es Andreas Hübner, Geschäftsführer der Gertec GmbH auf den Punkt, der durch den Abend führte. Und zwar mit ganz konkreten Ideen. "Die Beiträge dürfen erst mal Wünsche und grobe Vorstellungen enthalten, gerne jedoch sammle ich auch die kleinen, aber umsetzbaren Dinge", so Hübner. Wichtig sei, „man müsste mal“ oder „es sollte doch“ zu vermeiden und an die tatsächliche Umsetzung zu gehen.

Und diese Aufforderung wirkte: Nach einer zahlenbasierten Einführung ins Thema meldeten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausdauernd und so lange, bis die Veranstaltung aus Zeitgründen beendet werden musste. Neben vielen Vorschlägen zur Förderung erneuerbarer Energien und dem weiteren Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, gab es auch überraschende Ideen wie die Direktvermarktung von Produkten der Sendener Hofläden im Ortskern, ein Pfandsystem für To-go-Produkte, Baumpatenschaften für Bürgerinnen und Bürger, oder ein Wasserstoffkraftwerk in Senden. Auch ein Unverpacktladen, Lastenfahrräder zum Mieten oder eine verbesserte Ladeinfrastruktur für E-Autos und E-Bikes landeten auf den Ideenkarten an den Stellwänden.
Auch mehr Beratung der Menschen, die etwa auf moderne Heizungen umstellen oder Photovoltaik einsetzen möchten, war ein Wunsch der geäußert wurde und viel Beifall fand. Interessant für viele der Anwesenden auch die Idee, die in Münster und anderen Orten schon umgesetzt wird: Menschen ansprechen, die für einen begrenzten Zeitraum alternative, klimafreundliche Lösungen ausprobieren – sei es Carsharing statt Zweitwagen, E-Bike statt Auto auf dem Weg zur Arbeit nutzen. So könnten Änderungen im Verhalten der Verbraucher eventuell erleichtert werden, ordnete Hübner den Vorschlag ein.

„Wir sind begeistert und bedanken uns für die Ausdauer und den Einsatz der Workshop-Teilnehmer! Auch wenn nicht alles direkt umgesetzt werden kann oder tatsächlich in der Zuständigkeit der Gemeindeverwaltung liegt, war die Veranstaltung ein voller Erfolg“, freuen sich Täger und die Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg über die tollen Diskussionen und den umfangreichen Beitrag zur Fortschreibung des Sendener Klimaschutzkonzepts. Dieses bündelt die verschiedenen Maßnahmen aus verschiedenen Bereichen wie Mobilität, Energie-Erzeugung, -Einsparung und –Effizienz, aber auch privater Konsum und Bauen&Wohnen.

Die Präsentation zur Einführung in den Workshop finden Sie hier.

Gesammelte und geordnete Ideen aus dem Plenum

Leistungsportfolio

Zum Leistungsportfolio der Sendener Wirtschaftsförderung gehört:

  • Die Information über das gewerbliche Immobilienangebot und Beratung bei Suche nach Gewerbegrundstücken und –immobilien (für Produktions-, Büro-, Laden- und Lagerflächen)
  • Die Information und Beratung bei Neuansiedlungen, Betriebsverlagerungen und Betriebserweiterungen
  • Die Begleitung und Unterstützung bei Genehmigungsverfahren in Zusammenarbeit mit den Kollegen aus dem Fachbereich Bauen und Planen (einschließlich Herstellung von Kontakten zu übergeordneten Fachbehörden und anderen Einrichtungen)
  • Die Unterstützung in der Gründungsphase in Kooperation mit der wfc, der Kreishandwerkerschaft, der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerksammer
  • Die Information über Existenzgründungs- und Fördermittelberatung (> Erstkontakt und Weitervermittlung an die zuständigen Stellen)
  • Die Unterstützung bei der Fach- und Nachwuchskräftegewinnung durch Kooperationen mit Schulen, Unternehmen und Verbänden (Wirtschaft-Schule-Partner)
  • Die Durchführung von regelmäßigen Unternehmensbesuchen und Initiierung von Netzwerktreffen
  • Die Vermittlung zu Technologie-Transferstelle, Hochschulen, Forschungseinrichtungen
  • Die Durchführung von Informationsveranstaltungen in Kooperation mit den örtlichen Gewerbevereinen
  • Die Entwicklung / Koordination von Maßnahmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Infrastruktur (z.B. Förderung des Breitbandausbaues, Ortskern- und Einzelhandelsentwicklung, Fortentwicklung von Gewerbegebieten)
  • Informationsdienst für Wirtschafts- und Strukturdaten, Öffentlichkeitsarbeit und Standortmarketing