Gemeinde Senden

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Kleeblatt-Touren

Diese vier Touren führen in der Form eines vierblättrigen Kleeblattes in die Naturschutzgebiete der Region. Das Biologische Zentrum des Kreises Coesfeld in Lüdinghausen hat sie so konzipiert, dass sie alle von Lüdinghausen aus gedacht sind. Ein Einstieg von Senden aus ist aber ebenfalls gut möglich. 

Geführte Touren können im Biologischen Zentrum unter der Tel.-Nr. 02591 4129 gebucht werden (http://www.biologisches-zentrum.de ).

Tour 1: Zum Venner Moor und in die Davert

Flyer zur Kleeblatt-Tour 1
Flyer zur Kleeblatt-Tour 1

Gerade diese Nord-Ost-Route in das Venner Moor und in die Davert ist ideal für Radfahrer, die in Senden starten möchten. Diese ca. 40 Kilometer lange Tour verbindet zwei Naturschutzgebiete und führt durch die Gemeinden Senden, Ascheberg und Lüdinghausen.

Über die Naturschutzgebiete:

Das Venner Moor gehört zu den besonderen naturnahen Resten des historischen Münsterlandes. Unverwechselbar und bezaubernd ist die Eigenart der Moorlandschaft mit ihren Gewässern, Heiden und Moorwäldern, Heimat vieler seltener Libellenarten und auch der selten gewordenen Kreuzotter.

Die Davert ist das größte alte Waldgebiet im Kernmünsterland. Vor allem ihre feuchten Eichenwälder sind unersetzbar für den Naturschutz – nicht nur für die Region, sondern europaweit. Sie bilden den Lebensraum für unseren heimlichsten Specht, den Mittelspecht, der hier eines der größten Vorkommen in Nordrhein-Westfalen hat.

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Tour 2: Zu den Wäldern bei Nordkirchen

Flyer zur Kleeblatt-Tour 2
Flyer zur Kleeblatt-Tour 2

57 Kilometer Radelvergnügen verspricht diese Routedurch die Gemeinden Nordkirchen, Ascheberg und Lüdinghausen, vorbei an Burg Kakesbeck und Schloß Westerwinkel.

Über die Natur:

Die ehemaligen Arenbergschen Wälder gehören heute dem Land Nordrhein-Westfalen. Die im Frühjahr wunderschön mit Sternmieren und Schlüsselblumen blühenden Eichen-Hainbuchen-Wälder um den Hirschpark und die nicht weniger beeindruckenden großflächigen Bärlauchbestände um Haus Ichterloh gehören zu den schönsten Waldbildern überhaupt, die sich jeder Naturliebhaber vorstellen kann!

Beide Wälder gehören zu den Fauna-Flora-Habitat-(FFH) Gebieten der EU. Weitere Flächen um Schloss Nordkirchen und in Ermen wurden vom Kreis Coesfeld als Naturschutzgebiete ausgewiesen. Der hohe Anteil alter Buchen und Eichen ist die Grundlage für eine reiche Vogelfauna. Allein fünf Spechtarten – Mittel-, Schwarz-, Grün-, Kleinund Buntspecht – gehören dazu.

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Tour 3: In die Olfener Stever- und Lippeauen

Flyer zur Kleeblatt-Tour 3
Flyer zur Kleeblatt-Tour 3

Sie haben die Wahl, ob Sie 26 oder 38 Kilometer radeln möchten: Die kleinere Route - nur in die Steveraue - ist rund 26 km, die längere - mit der südlich liegenden Lippeaue - rund 38 km lang. Die Touren führen durch die Gemeinden Olfen und Lüdinghausen.

Über die Stever- und Lippe-Auen:

Die Stever zwischen der alten Kanalbrücke bis wenig unterhalb der Füchtelner Mühle wurde mit ihrem Vorkommen des Steinbeißers als europäisches Schutzgebiet bestimmt. Das FFH-Gebiet „Stever“ ist überwiegend eingebettet in das Naturschutzgebiet „Steveraue“, das sich im Osten von der malerischen alten Kanalbrücke bis zum Hullerner Stausee erstreckt.

Die Lippe und ihre Aue sind die zentrale Ost-West-Verbindungsachse für Lebensräume und Arten im nordrhein-westfälischen Flachland. Sie ist auf einer Länge von rund 150 km zwischen Dorsten und Lippstadt fast vollständig als FFH- und Naturschutzgebiet ausgewiesen worden. Trotz der (noch) vorhandenen Uferbefestigungen bietet sie besondere Lebensräume für viele seltene Tier- und Pflanzenarten der Fließgewässer und Auen.

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Tour 4: Zu den Borkenbergen

Flyer zur Kleeblatt-Tour 4
Flyer zur Kleeblatt-Tour 4

Diese Tour ist 51 Kilometer lang und führt durch Lüdinghausen, Haltern am See und Dülmen.

 Über die Borkenberge:

Die Borkenberge wurden mit der Heubachniederung und dem Lavesumer Bruch als europäisches Vogelschutzgebiet ausgewiesen. Grund dafür sind die Vogelarten wie Heidelerche, Blaukehlchen, Ziegenmelker oder Neuntöter. Zusätzlich sind die Borkenberge mir ihren Heide-, Sand-, Moor- und Waldlebensbäumen als FFH-Gebiet von europäischer Bedeutung festgesetzt worden.

Im Kreis Coesfeld wurden der Kern des Gebietes der "Gagelbruch Borkenberge" und das "Süsenbrocks Moor" auch als deutsches Naturschutzgebiet ausgewiesen. Nach 140 Jahren militärischer Nutzung wird das Gebiet ab 2016 voraussichtlich in das Eigentum der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) übergehen, bleibt aber wegen gefährlichen Altlasten weitgehend für die Öffentlichkeit gesperrt.


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