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Steverhalle wird saniert

Wird in neuem Glanz erstrahlen: die Steverhalle am Sportpark.
Wird in neuem Glanz erstrahlen: die Steverhalle am Sportpark.

Anfang Februar beginnen die Sanierungsarbeiten an der Steverhalle. Dann wird das Gebäude nicht mehr wie gewohnt für Veranstaltungen, Vereins- und Schulsport zur Verfügung stehen. Es können nach Rücksprache mit der Gemeinde zunächst noch vereinzelte Veranstaltungen in der Halle stattfinden. Ab dem 25. Februar 2019 ist die Steverhalle dann komplett geschlossen.


Die Baumaßnahme gliedert sich in zwei Bauabschnitte. Der erste dauert etwa neun Monate. In dieser Zeit werden hauptsächlich Arbeiten an der äußeren Gebäudehülle vorgenommen. Der zweite Abschnitt, in dem zum größten Teil Arbeiten im Inneren der Halle stattfinden werden, wird derzeit noch geplant. „Wir sind froh, dass wir nun mit den Arbeiten beginnen können. Wir gehen davon aus, die Halle Mitte 2020 wieder nutzen zu können und zwar in einer völlig neuen Qualität, “ erläutert Beate Malsch aus dem Fachbereich ‚Planen Bauen und Umwelt‘. Sie koordiniert die umfangreichen Arbeiten an der Halle.


Das Ziel: Eine moderne, nachhaltige Mehrzweckhalle
„Ursprünglich wollten wir nur das Hallendach abdichten“, berichtet Malsch, „dann haben wir das ganze Gebäude systematisch auf den Prüfstand gestellt“. Heraus kam ein Bündel von Modernisierungsmaßnahmen: Die Erneuerung von Tragwerk und Decke, die energetische Sanierung der Halle, welche unter anderem neue Lüftungsanlagen und Heizkörper umfasst. Darüber hinaus erhält die Halle eine Wärmepumpe und Photovoltaik zur Verbesserung der Nachhaltigkeit.


Auch die Anwohner profitieren laut Malsch von der Modernisierung, da der Schallschutz der Steverhalle verbessert wird. „Und im Innenraum haben wir ebenfalls Maßnahmen vorgesehen, die Akustik zu verbessern“, erklärt die Expertin weiter. „Das ist eine besondere Herausforderung, da die Halle zu so unterschiedlichen Dingen genutzt wird, wie Kabarett und Kinderturnen.“ Für Menschen mit eingeschränktem Hörvermögen wird im Laufe der Bauarbeiten eine Hörschleife eingerichtet, der Inklusionsbeirat der Gemeinde steht beratend zur Seite.
 
Die Herausforderung: Lösungen für die Vereine, Schulen und Veranstaltungen
Für das Team der Stabsstelle ‚Kultur & Sport‘, Günter Melchers und Volker Sowade , ist die Sanierung der Halle nun endlich Realität geworden. „Die Halle ist die größte Veranstaltungshalle im Kreis Coesfeld und wird nach der Modernisierung deutlich an Anziehungskraft gewinnen“ , freut sich Melchers. Gleichzeitig bedeutet die Schließung der Halle während der Bauzeit auch eine große Herausforderung:


„Sowohl der Schul- als auch der Vereinssport muss enger zusammenrücken und sich auf die verbleibenden Sportstätten verteilen. Es müssen jetzt Lösungen für all die Vereine, Organisationen und Schulen gefunden werden, die die Halle nutzen. Deren Ansprechpartner werden wir umgehend über den Sachstand informieren, führt Sowade aus. Zunächst werden die Schulen genauso wie die Vereine nach Lösungen suchen und diese dann mit der Verwaltung besprechen. Natürlich müssen auch die Nutzer der anderen Sporthallen zusammenrücken, um den Kapazitäten frei zu machen.  


Im Kulturprogramm wurde der voraussichtliche Ausfall der Halle als Veranstaltungsort bereits weitgehend berücksichtigt, so Sowade. „Nicht zuletzt mit der Reihe „Sendener Feierabend“ machen wir aus der Not eine Tugend und feiern ‚Open Air‘“. Auch das Rathaus wird vermehrt als Veranstaltungsort einbezogen oder auch das Cabrio, in dem zum Beispiel „Bademeister Schaluppke“ am 7. Juli gastiert.