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Eichenprozessionsspinner: Arbeitseinsatz verstärkt

Die Gemeinde arbeitet mit Hochdruck daran, die Nester des Eichenprozessionsspinners von den befallenen Bäumen zu entfernen. Die Vielzahl der Nester führt dazu, dass es nach einer Information über den Fund einige Tage dauern kann, bis alles erledigt ist. Gerade die Nester in großen Höhen und Baumkronen machen den Einsatz eines Hubwagens erforderlich, der jeweils gemietet werden muss. Um schneller gegen die Raupen vorgehen zu können, hat die Verwaltung zusätzlich eine Spezialfirma aus Ascheberg beauftragt.


Inzwischen wurden im gesamten Gemeindegebiet bereits über 250 Nester des Eichenprozessionsspinners beseitigt. Hinweise über weitere Vorkommen können im Rathaus bei Herrn Oberhaus Telefon 02597 / 699-328 oder per E-Mail an e.oberhaus(at)senden-westfalen.de gemeldet werden.


Für Bäume auf Privatgrundstücken sind die jeweiligen Grundstückseigentümer selbst verantwortlich. Unterstützung bei der Entfernung der Nester bieten zum Beispiel folgende Unternehmen an:


Hintergrundinformationen zum Eichenprozessionsspinner
Es ist besondere Vorsicht geboten, da es bei Berührung zu allergischen Reaktionen kommen kann.  Die stark behaarten Raupen bilden besondere Haare aus, an denen sich kleine Widerhaken befinden. Diese enthalten das Nesselgift Thaumetoporin. Neben Hautreaktionen können sich auch Atemwegsreizungen, Schwindelgefühl, Fieber oder eine Bindehautentzündung einstellen. Bitte meiden Sie befallene Bäume. Akute Gefahr herrscht insbesondere von Mai bis September.