Gemeinde Senden

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Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept

Seit September 2014 hat die Gemeinde Senden ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK). Das ISEK stellt eine „Handlungsanleitung“ für eine zukünftige städtebauliche Entwicklung des Ortsteiles Senden - vor allem für den Ortskern - dar.

Ortskern Senden

Das Konzept umfasst insgesamt 53 Einzelmaßnahmen. Einige werden durch die Städtebauförderung unterstützt. Andere Maßnahmen an den gemeindlichen Gewässern Stever und Dümmer waren Bestandteil der Regionale 2016, einem Strukturförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen.

Das Konzept wurde aufgestellt, um vor allem den Ortskern und seine angrenzende Umgebung zukunftsfähig zu gestalten. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Funktion, die Aufenthaltsqualität und das Erscheinungsbild gelegt. Die Bürgerschaft wurde in zwei Planungswerkstätten an der Erstellung beteiligt.

Der Geltungsbereich des ISEK umfasst nicht nur den Ortskern Sendens, sondern erstreckt sich gen Westen über den Bürgerpark bis zum Schloss Senden und gen Osten bis zum Hofgut Grothues-Potthoff. Ein wichtiger Baustein ist dabei der Dortmund-Ems-Kanal. Ziel ist es, Bürger und Besucher, die am Kanal oder an den anderen Gewässern Sendens ihre Freizeit verbringen, auch in den Ortskern zu locken.

Förderung
Die Gemeinde Senden hat für das ISEK (bzw. einzelne Maßnahmen) in den Jahren 2015 bis 2017 entsprechende Zuwendungsbescheide erhalten. Im letzten Jahr hat die Gemeinde Senden aus dem Städtebauförderungstopf 1.300.000 Euro für die Umgestaltung des Laurentiuskirchplatzes und den Neubau der Steverbrücke an der Realschule erhalten.

Schrittweise Umsetzung
Die Umsetzung des ISEK ist ein dauerhafter Prozess. In den letzten Jahren wurde einzelne Maßnahmen wie der Neubau zweier Steverbrücken am Gymnasium und an der Realschule im Schulzentrum Senden oder die Umgestaltung des Schulhofes der Edith-Stein-Hauptschule bereits umgesetzt.

Manche Maßnahmen befinden sich aktuell in der Umsetzung, wie z. B. die Platzgestaltung am Kanal oder die Ortskerngestaltung und manche Maßnahmen sollen in den kommenden Jahren beantragt und dann umgesetzt werden.