Gemeinde Senden

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Sanierung der Steverhalle

Die 1989 in Senden erbaute Mehrzweckhalle „Steverhalle“ ist die größte Veranstaltungshalle im Kreis Coesfeld. Durch ihre Struktur bietet sie viele Nutzungsmöglichkeiten – Sport-, Schul-, Kultur-, Freizeit-, und Wirtschaftsveranstaltungen können dort stattfinden. Umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen werden ab 2019 zur Gebäudeerhaltung und energetischen Effizienzsteigerung beitragen. Die gesamte Maßnahme ist auf zwei Jahre angelegt.


4,8 Millionen Euro wird das gesamte Sanierungs- und Modernisierungspaket kosten. Zur Finanzierung wurden für einen Teil der Maßnahmen Städtebaufördermittel beantragt und zugesagt (Förderquote 50 Prozent). Eine geplante Photovoltaikanlage, die nicht in diese Förderung fällt, wird ca. 90.000 Euro kosten. Bei der ganzheitlichen Planung wurde intensiv mit dem Inklusionsbeirat zusammengearbeitet.

Ende Februar 2019 haben die Sanierungsarbeiten an der Steverhalle begonnen. Für die Zeit der Bauarbeiten steht das Gebäude nicht für Veranstaltungen, Vereins- und Schulsport zur Verfügung. Deshalb wurde ein Konzept entwickelt, andere Sporthallen und Räumlichkeiten im Gemeindegebiet zu nutzen.

Die Baumaßnahme gliedert sich in zwei Bauabschnitte:

  • Im ersten Abschnitt werden hauptsächlich Arbeiten an der äußeren Gebäudehülle vorgenommen und zwei Technikanbauten für zwei neue Lüftungsanlagen erstellt.
  • Im zweiten Abschnitt der Sanierung werden zum größten Teil Arbeiten im Inneren der Halle stattfinden.

Was wird gemacht?
Ein Bündel an Modernisierungsmaßnahmen soll den Komfort der Hallennutzung merklich erhöhen. Folgende Arbeiten sind geplant:

  • Erneuerung von Tragwerk und Dacheindeckung der Haupthalle
  • Erneuerung des Flachdachs im Foyer samt Lichtband mit verbessertem Wärme- und Schallschutz
  • Energetische Sanierung der Halle (u. a. neue Lüftungsanlagen und Deckenstrahlheizkörper, LED-Beleuchtung, neue Heizungsanlage)
  • Wärmepumpe und Photovoltaik zur Verbesserung der Nachhaltigkeit
  • Verbesserung von Schallschutz und Akustik (z. B. Einbau von Hörschleifen in der Halle, Montage von Akustikelementen im Foyer)
  • Erneuerung der Hallendecke
  • Einbau eines gelenkschonenden Schwingbodens (als Holzparkettboden für die multifunktionale Nutzung der Halle)

Bautagebuch

20.11.2019

Es werden gerade die restlichen Dachdeckerarbeiten auf dem Tonnendach abgeschlossen und sechs große Hallenfenster mit einer Verdunklungsanlage montiert. Nachdem dann auch die Photovoltaikanlage und der Blitzschutz auf dem Dach angebracht wurden, kann das Gerüst voraussichtlich in der 48. Kalenderwoche abgebaut werden. Parallel wird im Keller die neue Heizungsanlage aufgestellt, in den Technikanbauten die Lüftungsgeräte aufgebaut und angeschlossen.

In den nächsten Wochen steht der weitere Innenausbau in der Halle im Mittelpunkt: So wird unter anderem die Hallendecke, der Sportfußboden und die Beleuchtung in der Halle und auf der Bühne erneuert. Das Foyer erhält neue Fenster und das Lichtband im Deckenbereich des Foyers wird ebenfalls ausgetauscht.

Innenausbau Technikanbauten
Innenausbau Technikanbauten
Montage der großen Hallenfenster
Montage der großen Hallenfenster

21.08.2019

Aktuell wird die Dachhaut aus Alu-Profil-Blech auf die Unterkonstruktion montiert.

Für die Montage der neuen Lüftungsanlage in die neuen Anbauten laufen die Vorbereitungen. Die Anlagenteile (500 – 2000 kg schwer) werden mit Hilfe eines Autokrans in die Nähe der Gebäude gehoben und anschließend mit Hubwagen in die Gebäude geschoben.

Auch für die nächsten 6 Wochen ist die Montage der Photovoltaikanlage vorgesehen.

Einblick in den Dachaufbau: ehemaliges Dach, Stahltragwerk und Trapezbleche als Unterkonstruktion.
Einblick in den Dachaufbau: ehemaliges Dach, Stahltragwerk und Trapezbleche als Unterkonstruktion.

19.07.2019

Die Dachkonstruktion aus Stahl über dem alten Tonnendach ist fertiggestellt. Diese Konstruktion wurde so angebracht, dass die ursprüngliche Form und das architektonische Bild der Steverhalle erhalten bleibt. Auf das Stahltragwerk werden Trapezbleche aus statischen Gründen angebracht. Sie dienen der demnächst montierten Dachhaut aus Alu-Profilen als Unterkonstruktion.

Die alte Dämmung des Flachdachs auf dem Bereich der Umkleideräume und des Seiteneingangs ist entfernt worden, eine neue Abdichtung wurde aufgebracht.

Im Anschluss an die Entfernung des Gerüstes, das aktuell noch auf diesem Flachdach für Arbeiten an dem Tonnendach steht, wird eine neue Dämmung das Dach wieder komplettieren.

Die alte Lüftungsanlage ist demontiert. Eine neue wird künftig in dafür gebauten Technikanbauten platziert. Diese sind soweit fertiggestellt, dass die neuen Lüftungsanlagen eingebracht werden können.