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Aktiv fürs Klima

Aktivitäten rund um das  Thema Klimaschutz, Energie und Umwelt sind vielfältig, vielschichtig und vielgesichtig.

Was dazu in Senden, Ottmarsbocholt, Bösensell und Venne passiert und getan wird, finden Sie hier ebenso, wie gemeinsame Aktionen im Kreis Coesfeld und der weiteren Umgebung.

Rückblick Klimaschutzwoche 2019

Es gibt keinen Plan(et) B! Unter diesem Motto bot die zweite Klimaschutzwoche im Kreis Coesfeld vom 12. bis 22. September 2019 einiges, darunter viele inhaltliche Impulse und ein thematisch breit aufgestelltes Programm.
So spiegeln Aktionen und Veranstaltungen während der Klimaschutzwoche  die Tiefe der  Themen Klimaschutz, Natur, Umwelt und Nachhaltigkeit wieder. 

Neben der gemeinsamen Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 12.09.2019 fanden zahlreiche Angebote auch in Senden und der nahen Umgebung statt.
Technische Themen sowie der Blick in die Umwelt und auf den eigenen Lebensstil standen im Fokus dieser Tage. Von 8 bis 70 Besuchern pro Veranstaltung reichte die Spannbreite des Interesses.

Das ausführliche Programm dieser Tage in Senden finden Sie hier bzw. die Ankündigungen der Veranstaltungen zeitnah im "Archiv Klimaschutz".

Unterlagen zu folgenden Vorträgen haben die Referenten zur Verfügung gestellt:

 

Alternative Heizungssysteme - Wärmepumpe, Photovoltaik, Solarthermie und was noch?

Vortrag von Herrn Sven Kersten, Energieagentur NRW

Vortrag von Herrn André Harbring, Energieberater Kreishandwerkerschaft

 

Mobilität von morgen, Teil I – Ist der Akku die Zukunft?

Vortrag von Prof. Dr. Dirk Uwe Sauer, RWTH Aachen

 

Mobilität von morgen, Teil II – Sind Brennstoffzellen und  Wasserstoff eine Option?

Vortrag von Dr. Frank Koch, Energieagentur NRW

Klimaschutzwoche - ausgewählte Bilder

Dank an alle Teilnehmer, Referenten und Begleiter!

Plakat Klimaschutzwoche 2019
Plakat Klimaschutzwoche 2019
Auftaktveranstaltung: Dr. Michael Kopatz zu "Schluss mit der Ökomoral..."
Auftaktveranstaltung: Dr. Michael Kopatz zu "Schluss mit der Ökomoral..."
Auftaktveranstaltung: Dr. Michael Kopatz zu "Schluss mit der Ökomoral..."2
Auftaktveranstaltung: Dr. Michael Kopatz zu "Schluss mit der Ökomoral..."2
Olga Witt mit  "Zero Waste-Vortrag" bei Bücher Schwalbe
Olga Witt mit "Zero Waste-Vortrag" bei Bücher Schwalbe
Alternative Heizungssysteme und Betrachtung des Gebäudes, Andre Harbring
Alternative Heizungssysteme und Betrachtung des Gebäudes, Andre Harbring
Alternative Heizungssysteme und Betrachtung des Gebäudes, Sven Kersten
Alternative Heizungssysteme und Betrachtung des Gebäudes, Sven Kersten
Akku-betriebene E-Mobilität, Prof. Dr. Sauer
Akku-betriebene E-Mobilität, Prof. Dr. Sauer
Roadshow Elektromobilität zum Anfassen
Roadshow Elektromobilität zum Anfassen
Radtour entlang der renaturierten Stever und Seitenbäche
Radtour entlang der renaturierten Stever und Seitenbäche
Dr. Frank Koch: Mobilität mit Wasserstoff2
Dr. Frank Koch: Mobilität mit Wasserstoff2
Dr. Frank Koch: Mobilität mit Wasserstoff
Dr. Frank Koch: Mobilität mit Wasserstoff
Venner Moor - Fit für den Klimawandel?
Venner Moor - Fit für den Klimawandel?

Stadtradeln 2019 - Auswertung und Vortrag

24.06.2019

Wieder sind die drei Wochen Stadtradeln für das Jahr 2019 in unserer Kommune um. Am 24.06.2019 lud die Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg die Teilnehmer zu einer Auswertung und einem interessanten „Radvortrag“ ins Rathaus ein.

Im Kreis Coesfeld fuhren die Aktiven vom 01. bis 21. Mai zusammen 547.124 km. Davon legten 255 Radlerinnen und Radler aus Senden, Ottmarsbocholt, Bösensell und Venne gut 10 %, nämlich 52.807 km, zurück – damit hat diese Gruppe 1,32 mal die Erde umrundet. 24 Teams aus allen Ortsteilen haben rund 7,5 t CO2 vermieden. Ob nun das Rad anstatt des Autos oder des ÖPNV genutzt wurde oder Fahrten aus reiner Freude am Radfahren gemacht wurden, wird hierbei nicht berücksichtigt. Für das Klima ist natürlich ein Umstieg auf das Rad für tägliche Strecken besonders gut. Für die eigene Gesundheit sind beide Beweggründe förderlich.

Dank an alle, die aktiv dabei waren!

Eine Auswertung des diesjährigen Aktionszeitraums finden Sie hier.

Einen ganz anderen Blick auf Radfahren stellte Frederik Kremer in seinem anschließenden lockeren Vortrag vor. Der 30 jährige Radsportler fährt seit seinem neunten Lebensjahr Radrennen und seit einigen Jahren im Team „Embrace the World Cycling“ bei nationalen und internationalen Radrennen und Rundfahrten. 20 bis 30 Stunden bringt er wöchentlich für dieses Hobby auf – fast schon eine Vollzeitbeschäftigung. Trainieren, Rennen fahren aber auch Materialpflege und das Waschen und Aufhängen der vier Waschladungen Radsportbekleidung gehören dazu. 18.000 Jahreskilometer auf dem Rad kommen schnell zusammen.

Kurz vor der Profiliga fährt das Team bei Rennen in Europa, wird aber auch zu Rundfahrten in Afrika, Südamerika und Asien eingeladen. Was dieses Team auszeichnet: es geht um mehr als „nur“ Radsport. Das Team sieht seinen Sport als eine Leidenschaft, die Menschen und Kontinente verbindet.

Im Besonderen ist es die Natur der gastgebenden Länder, die den Raum darstellt, in dem Embrace the World Cycling sich bewegt. Hier möchte das Team etwas zurückgeben, zum einen den dort lebenden Menschen und der Natur, sowie speziell auch den dort aktiven Radsportlern.


Mit einer einzigartigen Spendenaktion, bei der jeder von den einzelnen Fahrern gefahrene Kilometer durch kleine Spendenbeträge vergütet wird, sammeln die Fahrer Geld, womit ausgewählte Umwelt – und Hilfsprojekte unterstützt werden. Dieses Geld kommt direkt an. Als Beispiel nennt Frederik Kremer ein Projekt für Schulspeisung von Straßenkindern im Senegal.

Den Radsport unterstützt das Team, indem einheimische Fahrer mit in Deutschland gesammeltem Fahrradzubehör und Radsportkleidung „beschenkt“ werden. „Hier sehen wir zu, dass wir die Sachen direkt an die Sportler geben und nicht über den jeweiligen Radsportverband. Da versickert nämlich dann so manches.“ Ganz ohne Kritik ist das Engagement des Teams nicht. „In den sozialen Medien wird oft argumentiert, dass wir durch unsere Sachspenden die heimische Wirtschaft schädigen. Aber – dort unten gibt es einfach kein Material. Die Nachfrage ist da, aber kein Angebot.“ Inzwischen sind in einer Lagerhalle so viele Materialien zusammengekommen, dass sie demnächst einen Überseecontainer füllen werden.


Finanziert wird das Team durch Sponsoren für Material wie die Fahrradrahmen, Räder, Bekleidung, Helme und teilweise Zubehör. Die Reisen, besonders die Flüge finanzieren die Fahrer zum großen Teil selbst, mit Hilfe von in Deutschland erfahrenen Preisgeldern und durch private Mittel.


Ein Film des Teams über die Teilnahme bei der Tour of Congo 2016 bringt den Stadtradel - Zuschauern den Radsport in Afrika und das Engagement des Teams nahe: packende Bilder über die Begeisterung im Land, Polizeipräsenz und die Anstrengung des Sportes.


Embrace the World – umarme die Welt!

Mehr zu dem Team und sein Engagement finden Sie hier.

Frederik Kremer berichtet über sein Engagement im Team "Embrace the World Cycling".
Frederik Kremer berichtet über sein Engagement im Team "Embrace the World Cycling".
Im Hintergrund: das Team beim Teamtreffen.
Im Hintergrund: das Team beim Teamtreffen.

Stadtradeln 2019 - Zwischenstand nach 2 Wochen Radeln

20.315 km wurden bis zum 13.05.2019 online eingetragen. Das sind umgerechnet fast 3 t vermiedenes CO2.
20.315 km wurden bis zum 13.05.2019 online eingetragen. Das sind umgerechnet fast 3 t vermiedenes CO2.

13.05.2019

Die zweite Woche der Aktion Stadtradeln 2019 neigt sich dem Ende zu. Bisher wurden von den aktuell registrierten 31 Teams schon 20.315 km gefahren. Diese Zahl wird sich hoffentlich bis zum 21. Mai noch um ein vielfaches erhöhen.

Zwei der eifrigsten Radlerinnen sind Natalie Mört und Emily Balzer. Die 13jährigen Schülerinnen gehören zum Team Joseph-Haydn-Gymnasium Senden und haben je schon 179 km zurückgelegt. Damit haben sie schon alleine 40% der Kilometer ihres Teams in den letzten Tagen gefahren.

Die Kilometer kommen schnell zusammen: die täglichen Schulwege machen schon ca. 6 km aus, dazu kommen Fahrten zum Sport oder Musikunterricht. Und dann machen die beiden Mädels noch richtige „Spaßtouren“ in die Umgebung, die auch schon mal den ganzen Samstag oder Sonntag dauern können. „ Einmal sind wir über Stift Tilbeck bis Roxel gefahren und haben dort spontan noch ein bisschen in den Läden gestöbert“, erzählt Natalie Mört. „Die Tour war dann gleich 47 km lang.“ An einem Samstag wollten die beiden eigentlich nur nach Lüdinghausen fahren. „ Weil es so schön war, sind wir dann aber über Schloss Nordkirchen und Ottmarsbocholt nach Hause gefahren und hatten dann wieder 47 km auf dem Tacho“, ergänzt Emily Balzer.

Natalie Mört und Emily Balzer fahren für das Team des Joseph-Haydn-Gymnasiums.
Natalie Mört und Emily Balzer fahren für das Team des Joseph-Haydn-Gymnasiums.

Auf die Frage nach ihrer Motivation brauchen die beiden gar nicht lange zu überlegen. Auf der einen Seite ist man unabhängig von Eltern oder ÖPNV. Dann ist es natürlich gut für die Umwelt, macht Spaß und kostet nichts – außer Muskelkraft.

Beim Stadtradeln machen die beiden das zweite Mal mit. Der Wettkampfcharakter lockt sie und bei ihren Touren können sie viel quatschen oder auch Musik hören. Ganz eigenständig sind die beiden unterwegs, die Eltern bekommen während der Fahrten immer mal wieder Bilder und Nachrichten geschickt. „Einen Platten hatten wir zum Glück noch nicht. Wahrscheinlich würden wir dann unsere Eltern anrufen.“

Auf die Frage, wie nachhaltig sich diese Aktion auf ihr Verhalten auswirkt, also ob sie weiterhin mit dem Rad z. B. bis nach Bösensell zum Sport fahren werden, kommen kleine Einschränkungen. „Ja, wir fahren weiter mit dem Rad“, erklärt Natalie, „ aber nicht bei jedem Wetter. Aber Auswirkungen hat es schon. Im letzten Jahr habe ich anschließend mit meinem Vater eine Woche Sommerurlaub mit dem Rad gemacht.“


Die Aktion Stadtradeln läuft im Kreis Coesfeld noch bis zum 21.Mai 2019. Für Senden kann jeder mitfahren, der in der Gemeinde wohnt, arbeitet, zur Schule geht oder in einem Verein aktiv ist.

Weitere Infos unter www.stadtradeln.de/senden oder bei der Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg 02597 699318.

Repair Cafe - am 08. Mai 2019 zum ersten Mal in Senden

Unterstützen das Repair Cafe in Senden: Gemeinde, WBC, IBP, Schulleitung und Schüler der Edith-Stein-Schule. (Bild: Andreas Krüskemper)
Unterstützen das Repair Cafe in Senden: Gemeinde, WBC, IBP, Schulleitung und Schüler der Edith-Stein-Schule. (Bild: Andreas Krüskemper)

30.04.2019

Reparieren statt Wegwerfen

Reparieren statt Wegwerfen: Unter diesem Motto stellte heute Bürgermeister Sebastian Täger das Gemeinschaftsprojekt „Repair Café Senden“ vor. Zusammen mit Vertretern der Wirtschaftsbetriebe Kreis Coesfeld GmbH (WBC), dem Verein für Interkulturelle Begegnungsprojekte e. V. (IBP) und der Edith-Stein-Schule erläuterte er, dass ihm nachhaltiges Handeln am Herzen liegt.

„Ich freue mich, dass ich das erste Sendener Repair Café ankündigen kann“, so Täger. „Wer etwas reparieren möchte oder kostenlose Unterstützung von Experten in Anspruch nehmen möchte, ist herzlich eingeladen“, führte der Bürgermeister aus. Das erste Café wird am 8. Mai (Mittwoch) von 15:30 bis 18 Uhr im Werkraum der Edith-Stein-Schule stattfinden.

Wie läuft so ein Repair Café ab?
Fachkräfte des IBP unterstützen die Besucher dabei, Defekte an mitgebrachten Gebrauchsgegenständen zu untersuchen und wenn möglich gemeinsam zu reparieren. Für verschiedene Reparaturen aus den Bereichen Elektronik, Holz, Fahrrad etc. stehen die notwendigen Materialien und Werkzeuge vor Ort bereit. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt – repariert wird hier in entspannter, gemütlicher Atmosphäre bei kostenlosem Kaffee und Kuchen.

Herzlich eingeladen sind auch alle, die ihr eigenes technisches Fachwissen ehrenamtlich bei Reparaturen für andere einbringen möchten. Ob Handwerker im Ruhestand oder Techniker im Beruf, wer helfen möchte, sollte auch gerne kommen.

Für mehr Nachhaltigkeit
„Im Rahmen unseres Abfallvermeidungsprogrammes wollen wir ein Zeichen gegen eine sorglose Wegwerf-Mentalität setzen und obendrein wertvolle Ressourcen schonen“, erläutert Stefan Bölte für die WBC als Träger des Projektes. „Damit erhalten die wieder instand gesetzten Gegenstände eine neue Wertschätzung – statt auf dem Müll zu landen“. Laien und Experten arbeiten Hand in Hand, Wissen über Reparieren und Technik wird ausgetauscht und es wird zur Selbsthilfe und damit zu einem bewussteren Konsumverhalten angeregt.
Und der Geschäftsführer der WBC ergänzt: „Wir hoffen, dass es an die Erfolge der von uns bereits in Coesfeld, Billerbeck und Nottuln installierten Cafés anknüpfen wird“.

Unterstützt durch technisches Know-how
Begeistert von den Räumlichkeiten zeigten sich Martin Althoff und Karl-Heinz Sommer von IBP, die mit ihren Fachkräften dort defekte Gebrauchsgegenstände untersuchen und reparieren werden. „Solch ideale Bedingungen finden wir selten vor.“
Dessen ist sich auch die Gemeinde bewusst und betont: „Ich möchte mich besonders bei Schul-leiter Rainer Leifken und Sozialarbeiter Piet Jütten dafür bedanken, dass wir die Werkstatträume nutzen dürfen“, sagt Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg, die das Projekt seitens der Ge-meinde betreut. Sie führt aus: „Die Vermittlung von Grundkompetenzen und Berufsorientierung findet sich im Profil der Edith-Stein-Schule. Und das passt gut zum Gedanken des Repair Cafés.“

In diesem Jahr sind noch zwei weitere Termine geplant; zukünftig soll das Repair Café vier Mal jährlich stattfinden.

Den Flyer zu diesem Angebot finden Sie hier.

Stadtradeln 2019 - Gemeinde Senden setzt wieder ein Zeichen für Klimaschutz und Radverkehrsförderung

Begleiten die Aktion: Klimaschutzmanager und Radbeauftragte der Kommunen im Kreis Coesfeld
Begleiten die Aktion: Klimaschutzmanager und Radbeauftragte der Kommunen im Kreis Coesfeld

Aktionszeitraum 01. bis 21. Mai 2019

Nach der super Beteiligung in 2018 ist die Gemeinde Senden 2019 zum dritten Mal bei der Aktion Stadtradeln dabei. Gemeinsam mit den Nachbarkommunen wird im Kreis Coesfeld ein Zeichen für Klimaschutz gesetzt.

Wie im letzten Jahr können vom 1. bis 21. Mai Radkilometer gesammelt werden. Wer in der Gemeinde Senden wohnt, arbeitet, einem Verein angehört oder hier zur Schule geht, kann sich unter www.stadtradeln.de/senden/ registrieren, ein Team gründen oder einem bestehenden Team beitreten. Teilnehmende der letzten beiden Jahre können auf ihre bestehenden Registrierungsdaten zurückgreifen. Dann losradeln und die gefahrenen Kilometer einfach im Online-Radelkalender oder per Stadtradeln-App eintragen.

Wer die Stadtradeln-App nutzt, kann per GPS die gefahrenen Strecken tracken und die gefahrenen Kilometer werden automatisch dem jeweiligen Team und der Kommune gutgeschrieben. In einer Ergebnisübersicht kann auf einen Blick gesehen werden, wo das eigene Team und die eigene Kommune steht. Weiter Infos zu Stadtradeln-App gibt es hier.

Ziel der vom Klima-Bündnis weiterentwickelten Kampagne ist es, ein Zeichen für vermehrte Radförderung in der Kommune und für Klimaschutz zu setzen. In drei Wochen sollen möglichst viele Kilometer - egal ob beruflich oder privat, Hauptsache CO2-frei unterwegs! – geradelt werden. Radeln für ein gutes Klima, mehr Lebensqualität in unseren und an anderen Orten, für die eigene Gesundheit oder einfach aus Spaß - das ist wichtig.

Besonders engagierte Radlerinnen und Radler können sich bei der Gemeinde Senden als STADTRADELN-Star anmelden, müssen in den drei Wochen des Aktionszeitraums dann aber gänzlich auf das Auto verzichten – auch das Mitfahren im Pkw ist nicht erlaubt. Die Verkehrsmittel des ÖPNV können aber genutzt werden.

Alle Infos zur Registrierung, zum Online-Radelkalender und zu Ergebnissen gibt es unter www.stadtradeln.de/senden. Bei Fragen rund um die Aktion steht Frau Volmerg unter 02597 699-318 oder p.volmerg(@)senden-westfalen.de gerne zur Verfügung.

Kreisweite Klimaschutzwoche im Herbst 2019

Klimaschutzbeauftragte und Klimanetzwerker bei den im letzten Jahr gepflanzten Bäumen
Klimaschutzbeauftragte und Klimanetzwerker bei den im letzten Jahr gepflanzten Bäumen

Bei ihrer Premiere traf sie auf große, kreisweite Resonanz. Und auch in diesem Jahr wird es wieder eine Klimaschutzwoche im Kreis Coesfeld geben – und zwar vom 12. bis zum 22. September 2019. Der Kreis und die Kommunen stellen dafür gemeinsam ein Programm auf die Beine und suchen tatkräftige Unterstützung. Kommunale Klimaschutzmanager und Beauftragte für den Klimaschutz trafen sich im Februar 2019 zur Vorbereitung  – und laden die Bevölkerung herzlich zur Mitwirkung ein.

„Der Klimaschutz und die Anpassung an seine Folgen zählen zu den größten globalen Herausforderungen, denen sich unsere Gesellschaft in den kommenden Jahrzehnten stellen muss“, ruft Sarah Rensner als Klimaschutzmanagerin des Kreises Coesfeld in Erinnerung. Die Klimaschutzwoche soll Interesse am Thema wecken und das Engagement vor Ort stärken. Denn der Klimaschutz beginnt bereits auf lokaler Ebene. „Es geht darum, Bürgerinnen und Bürger, aber auch Unternehmen und Vereine darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig die Reduzierung der Treibhausgase ist – und was in den Städten und Gemeinden dafür getan wird bzw. noch getan werden kann“, betont Rensner. Während der gemeinsamen Klimaschutzwoche sollen dezentral möglichst viele Veranstaltungen zu den Themen Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz, Mobilität sowie Energieeffizienz stattfinden.

Dabei können private Akteure, Institutionen, Unternehmen sowie Verbände und Vereine oder Schulen Aktionen und Veranstaltungen anbieten. „Die geplante Klimaschutzwoche wird von der Vielfältigkeit ihrer Angebote leben – daher bauen wir auf eine breite Unterstützung und möchten dazu aufrufen, die Klimaschutzwoche aktiv mitzugestalten“, erläutert Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr.

Die Klimaschutzwoche ist thematisch sehr breit aufgestellt. Wer sich einbringen möchte, kann daher frei entscheiden, durch welche Veranstaltungen, Aktionen, Aufführungen oder Exkursionen ein konkreter Beitrag geleistet werden soll. Denkbar sind zum Beispiel Veranstaltungen wie „Kochvergnügen mit regionalen und saisonalen Zutaten“, geführte Themen-Radtouren, kulturelle Veranstaltungen („Klima-Kabarett“ etwa), Info-Veranstaltungen zu alternativen Energiequellen oder auch Umweltexkursionen. Ohnehin geplante Aktionen können gern terminlich in die Klimaschutzwoche integriert werden, um ein möglichst vielfältiges Programm anbieten zu können.

Wer sich eine Beteiligung an der Klimaschutzwoche vorstellen kann, erhält nähere Informationen bei den kommunalen Ansprechpartnern oder bei Klimaschutzmanagerin Sarah Rensner vom Kreis Coesfeld (Telefon 02541 / 18-9115, sarah.rensner(@)kreis-coesfeld.de).

Kontakt für Senden:

Petra Volmerg

Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Senden

Telefon: 02597/ 699 318

e-mail: p.volmerg@senden-westfalen.de

Mit Thermographie Energieverlusten auf der Spur

Thermograhpieaufnahme (Bild: Bernd Klaas)
Thermograhpieaufnahme (Bild: Bernd Klaas)

Der Kreis Coesfeld und die Kreishandwerkerschaft Coesfeld bieten 2019 in einem Kooperationsprojekt wieder eine Thermographieaktion ab 165 € pro Gebäude an.

Was ist eine Thermographieaktion und was bringt sie?

Durch eine Gebäudethermographie können energetische Schwachstellen an der Gebäudehülle aufgezeigt und damit Einsparpotenziale deutlich gemacht werden. Mit hochwertigen Kameras werden bei der Thermographie Wärmebilder erstellt, die dokumentieren, an welchen Stellen des Gebäudes Wärme verloren geht. So werden wichtige Entscheidungshilfen zum Umfang von energetischen Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen geliefert. Thermographie-Aufnahmen können dabei eine gute Grundlage für eine anschließende Vor-Ort-Beratung durch einen zugelassenen Energieberater bilden.

Hat auch Ihr Haus Energieeinsparpotentiale?

Nehmen Sie an der Aktion teil, um es herauszufinden.

Anmeldung bis zum 15. Januar 2019, das Anmeldeformular und weitere Infos finden Sie hier, auf der Klimaschutzseite des Kreises Coesfeld oder auch im Rathaus der Gemeinde Senden.

Ansprechpartner:

KreishandwerkerschaftKreis Coesfeld
Herr André HarbringHerr Mathias Raabe
02541/ 9456-3002541/ 18-9110
energieberatung@kh-coesfeld.demathias.raabe@kreis-coesfeld.de

 

 

 

Vortrag und Diskussion: Raus aus der Routine

Mittwoch, 14.11.2018

Selbsterkenntnisse und neue Standards für ein besseres Klima

Gut besucht war die Veranstaltung im Leohaus in Olfen, was nicht nur den Klimaschutzmanagern der Gemeinden des Kreises Coesfeld als Veranstalter zeigte, dass das Thema „Klimawandel“ auf immer mehr offene Ohren trifft. „Ökoroutine – damit wir tun, was wir für richtig halten“, war der Titel des Abends, dem sich zunächst Umweltwissenschaftler Dr. Michael Kopatz als Referent widmete. 


„Es sind auch die kleinen Dinge, die uns weiterbringen. Und an vielen Stellen tun wir dem Klima etwas Gutes, wenn wir einfach nichts tun“. Kopatz gelang es auf Anhieb, das Publikum mit seiner launischen Darstellung des „Ist-Zustandes“ und der Beschreibung der zukünftigen Herausforderungen in seinen Bann zu ziehen. „Expansion ist eines unserer Problemstellungen. Größere Häuser, mehr Straßen, mehr Flüge – warum das alles? Wenn wir mit dem auskommen, was wir haben und Limits setzen, dann ist für die Zukunft schon viel gewonnen“, beschreibt Kopatz die für ihn gelebte Schizophrenie an vielen Stellen. „Über 90 Prozent der Bürger sprechen sich für den Klimaschutz aus, aber geflogen wird so viel wie nie zuvor. Ein Grill darf gerne mal 800 Euro kosten aber das Fleisch wird zu Dumpingpreisen gekauft.“ Verbesserte, schrittweise eingeführte Standards helfen laut Kopatz allen. Wenn etwa Bio Standard wird, dann müsse sich niemand mehr an der Theke entscheiden und wenn es nur 100 Starts und Landungen am Tag auf einem Flughafen gibt, dann muss man sich danach richten und nicht noch mehr Landebahnen bauen, um noch mehr zu fliegen. 

 
Strukturen ändern – nicht die Menschen
„Das Konzept in der Ökoroutine funktioniert bereits in der Praxis. Es hat nur kaum jemand mitbekommen“, erläutert Kopatz. So seien Elektrogeräte, Häuser und auch Autos heute effizienter. Und dies, weil die gesetzlichen Standards erhöht wurden. Hier sei deshalb vor allem die Politik in der EU gefragt, um gleiche Standards zu schaffen. „Statt nur mit moralischen Appellen von den Bürgern das „richtige“ Verhalten einzufordern, ist es viel effektiver, die Produktion standardisiert zu verbessern und damit gleichzeitig Wettbewerbsdruck für die Unternehmen zu minimieren“. Aber natürlich müsse sich auch jeder an die eigene Nase fassen, versuchen, seine eigenen Routinen zu ändern, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und dafür auch manchmal unbequeme Wahrheiten in Kauf nehmen. „Ich komme viel herum, aber ich habe in unserem Land noch keine Straße erlebt, die man ohne großen Geländewagen nicht bezwingen könnte. Und auch im Sommer den Wäschetrockner laufen zu lassen, weil ein Wäscheständer den Garten unattraktiv macht?"


Wie wäre es mit „Gegenwerbung“
“Wir machen alles mit, dabei müssten wir kollektiv „es reicht“ sagen.“ Kopatz führte dem Publikum vor Augen, dass etwa jährlich 30 Mrd. Euro ausgegeben würden, damit Menschen Dinge kaufen, die sie überhaupt nicht brauchen. „Das funktioniert genauso gut, wie das Sponsoring. Und dann frage ich mich, warum auf der Urkunde meiner kleinen Tochter im Rahmen einer Sportveranstaltung der Schule steht: „Die Schule und McDonalds gratulieren“?? Sport ist also gut, um Fastfood abzutrainieren??“


Beispiele für den Schritt nach vorne
Nach einem spannenden Vortrag hatten auch Besucher und Aussteller in einem kurzen Interview die Gelegenheit, das Thema eingehend zu diskutieren und ihre Beispiele für geänderte Ökoroutine vorzustellen. Ob Elektroautos, Einkauf von Bioware, den Umstieg aufs Fahrrad, Solarstromerzeugung: Viele Beispiele zeigten, dass ein Umdenken in vielen Köpfen im Gange ist.


Der ADFC Lüdinghausen, das Biologische Zentrum Lüdinghausen, der BUND, die Verbraucherzentrale, Carsharing Nottuln und die Caritas boten an diesem Abend zusätzlich zahlreiche Informationen und Gespräche.


„Die Klimamanager der einzelnen Städte wollen mit diesem Abend gemeinsam den Bürgern unseres Kreises Informationen, Kontakte und Gespräche bieten. Dies wird sicherlich nicht die letzte Veranstaltung dieser Art sein, denn das Interesse unserer Bürger/innen ist groß“, resümiert die Sendener Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg.

Die Veranstaltung fand am 14.11.2018 im Leohaus in Olfen statt. Flyer dazu.

Zum Referenten:

Dr. Michael Kopatz, Diplom Sozialwissenschaftler, studierte im Schwerpunkt Umweltpolitik/Umweltplanung und ist seit 1997 Mitarbeiter des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie (wissenschaftlicher Projektleiter in der Forschungsgruppe »Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik«). Gegenwärtige Arbeitsfelder: Kommunaler Klimaschutz, Maßnahmen zur Vermeidung von Energiearmut, Arbeit und Nachhaltigkeit (Arbeit fair teilen), Lebensstilwende. Buchprojekte: »Zukunftsfähiges Deutschland«, »Zukunftsfähiges Hamburg«, »Energiewende. Aber fair!«. Sein aktuelles Buch hat den Titel »Ökoroutine. Damit wir tun, was wir für richtig halten«.

85 Besucher lauschten gebannt den Ausführungen und Ideen von Dr. Kopatz, Quelle: Stadt Olfen, Gaby Wiefel
85 Besucher lauschten gebannt den Ausführungen und Ideen von Dr. Kopatz, Quelle: Stadt Olfen, Gaby Wiefel
Dr. Michael Kopatz: „Expansion ist eines unserer Probleme. – Warum nicht mit dem zufrieden sein, was wir haben?“ Quelle: Stadt Olfen, Gaby Wiefel
Dr. Michael Kopatz: „Expansion ist eines unserer Probleme. – Warum nicht mit dem zufrieden sein, was wir haben?“ Quelle: Stadt Olfen, Gaby Wiefel
Gelegenheiten für Diskussionen und Gespräche an Infoständen, Quelle: Stadt Olfen, Gaby Wiefel
Gelegenheiten für Diskussionen und Gespräche an Infoständen, Quelle: Stadt Olfen, Gaby Wiefel

LED - Flutlichtanlage für den Sportplatz in Bösensell

Mittwoch, 30.10.2018

Um 7:30 Uhr starteten die Arbeiten an der Flutlichtanlage beim Sportplatz in Bösensell. Die ursprünglichen 8 Leuchten mit je 2000 Watt werden gegen 8 LED-Strahler mit max. 1500 Watt ausgetauscht, die Kabel in den Masten ersetzt und auch die Vorschaltgeräte unten in den Masten ausgebaut. Durch den Austausch und die Steuerung der Beleuchtung werden bis zu 71 % an Strom und damit auch an CO2-Emissionen gespart.

Alte Halogen-Metalldampflampen.
Alte Halogen-Metalldampflampen.
Neue LED-Strahler.
Neue LED-Strahler.
Neue LED-Strahler - auf dem Weg zur Montage.
Neue LED-Strahler - auf dem Weg zur Montage.
Zur Justierung der Strahler werden Orientierungspunkte auf dem Feld markiert.
Zur Justierung der Strahler werden Orientierungspunkte auf dem Feld markiert.
Alte Halogen-Metalldampflampen.
Alte Halogen-Metalldampflampen.
Die ersten neuen LED-Strahler sind montiert.
Die ersten neuen LED-Strahler sind montiert.
Die ersten neuen LED-Strahler sind montiert.
Die ersten neuen LED-Strahler sind montiert.

Mit 30% der Investitionskosten leistet der Bund einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung dieser Maßnahmen. Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Mit dem Wohlstand wächst der Energieverbrauch

Stammtisch des Heimatvereins am 11.09.2018
Stammtisch des Heimatvereins am 11.09.2018

Dienstag, 11.09.2018

Zugast beim Stammtisch des Heimatvereins: Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg gibt Infos und diskutiert zu Klimaschutz, Energieeffizienz und erneuerbare Energien

Was haben unser Stromverbrauch und unsere täglichen Autofahrten mit dem Klimawandel zu tun oder mit erneuerbaren Energie? Diesen Themen stellten sich beim letzten Stammtisch am 11.09.2018 die Damen und Herren des Heimatvereins.

Der Klimawandel ist auch hier im Münsterland zu spüren, eigene Erfahrungen mit Starkregenereignissen, Meldungen in den Nachrichten über Deicherhöhungen an der Nordsee stimmen nachdenklich. Ein kurzer Filmbeitrag zur Sektorkupplung durch die Energiewende von Prof. Quaschning machte deutlich, dass es zu schaffen ist, Klimaschutz und Energiebedarf für Wärme, Strom und Verkehr unter einen Hut zu bringen (Link zum Film: Prof. Quaschning zu Sektorkopplung und Energiewende).

Aber was kann der Einzelne tun? Oder muss mehr Druck von der Regierung, der Politik kommen?

Zunächst ist es schon hilfreich, eine Ahnung davon zu haben, wieviel und wo ich z.B. Strom benötige. Ein Blick auf die jährliche Abrechnung zeigt mir, wieviel. Das wo und wofür – kann der Einzelne mit Hilfe eines Rechners im Internet ermitteln. Die Energieagentur NRW bietet einen Stromcheck unter www.energieagentur.nrw/klimaschutz/stromcheck an.

Eine umfassende Auswertung kann zeigen, dass ein großer Teil des Strombedarfs für Heizungspumpen benötigt wird. Zum geförderten Pumpentausch läuft noch bis zum 31.12.2018 eine Aktion des Kreises Coesfeld (Infos: www.coe.de/pumpentausch).

Zum Stand der erneuerbaren Energien in Deutschland und in Senden präsentierte Petra Volmerg einige Zahlen: deutschlandweit liegt der Anteil der erneuerbaren Energie an der Stromproduktion bei ca. 36 %. Laut Energieatlas NRW sind in Senden derzeit 6 Biomasseanlagen in Betrieb und 681 Photovoltaikanlagen (PV) – davon 99 % auf privaten Gebäuden und Flächen.

Auch die Gemeindeverwaltung baut bei PV zu: im letzten Jahr auf dem ehemaligen Polizeigebäude und demnächst auf einem Teildach des Joseph-Hadyn-Gymnasiums. Hier wird der Strom überwiegend direkt in den Gebäuden verbraucht. Für Privatpersonen lohnt sich bei eigenen PV-Anlagen oft die Installation eines Batteriespeichers. Dafür können noch bis 20.11.2018 aus dem Förderprogramm progress.nrw oder bis 31.12.2018 bei der kfw (kfw 275) 10% Förderung beantragt werden kann.

Zum Schluss gab die Klimaschutzmanagerin noch einen Tipp mit auf den Weg: „Eine einfache Methode, den Ausbau der erneuerbaren Energien zu fördern, ist sicherlich, den eigenen Stromanbieter danach auszuwählen, welchen Strom er anbietet. Der Strommix macht es. Ökostrom oder grüner Strom sind inzwischen genauso günstig zu beziehen, wie Strom aus Kohle-, Gas- und Atomkraftwerken.“

BikeNight: Alternativen brauchen Platz! Mit dem Rad durch Coesfeld für eine lebenswerte Zukunft

Stellvertretende Landrätin Anneliese Haselkamp, Hubertus Brüggemann vom Ordnungsamt der Stadt Coesfeld, Petra Volmerg, Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Senden, und Klimaschutzmanagerin Sarah Rensner vom Kreis Coesfeld (v.l.n.r.; Aufnahme: Kreis Coesfel
Stellvertretende Landrätin Anneliese Haselkamp, Hubertus Brüggemann vom Ordnungsamt der Stadt Coesfeld, Petra Volmerg, Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Senden, und Klimaschutzmanagerin Sarah Rensner vom Kreis Coesfeld (v.l.n.r.; Aufnahme: Kreis Coesfeld, Christoph Hüsing)

Bahn frei fürs Fahrrad! Am 06. September 2018 ist es wieder soweit: Die zweite „BikeNight“ startet um 18:30 Uhr am Kreishaus I in Coesfeld. Unter dem Motto „Alternativen brauchen Platz – auch wir sind der Verkehr“ haben die Radfahrerinnen und -fahrer an diesem Abend die Vorfahrt auf den Straßen der Kreisstadt.
 
Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr rufen Sarah Rensner, Klimaschutzmanagerin des Kreises Coesfeld, Petra Volmerg, Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Senden, und Hubertus Brüggemann vom Ordnungsamt der Stadt Coesfeld gemeinsam alle Interessierten und Fahrradbegeisterten zur Teilnahme an der „BikeNight“ in Coesfeld auf: „Für uns ist Radfahren nicht einfach nur zukunftsfähig, preiswert und klimafreundlich.“ Mit der „BikeNight“ wollen sie auch durch ein gemeinsames Erlebnis das Fahrradfahren insgesamt positiv besetzen – als ressourcenschonende Alternative, die eine zentrale Rolle im Alltag spielen kann.
 
Ab 18:00 Uhr werden kostenlose Warnwesten und Trillerpfeifen ausgegeben – solange der Vorrat reicht. Pünktlich um 18:30 Uhr gibt die stellvertretende Landrätin Anneliese Haselkamp dann den Startschuss. „Ich freue mich in diesem Jahr auch selbst mitzuradeln. Die ‚BikeNight‘ ist eine schöne Aktion, um auf das Fahrrad und unser Mobilitätsverhalten im Alltag hinzuweisen“, betont sie vorab. Danach wird gemeinsam auf Haupt- und Nebenstraßen geradelt, bis die Aktion nach etwa einer Stunde ihren Abschluss auf dem Marktplatz in Coesfeld findet. Hier bietet sich an diesem Abend die Gelegenheit, den „Meet & Eat Feierabendmarkt“ zu besuchen und sich bei musikalischer Untermalung zu stärken. Nach dem Eintreffen der Radfahrer werden zudem Preise für die Teilnahme an der Kampagne „Stadtradeln im Kreis Coesfeld“ an die besten Schulen im Kreis verliehen.

„Mit der ‚BikeNight‘ soll das Fahrrad als attraktives und alternatives Verkehrsmittel, das gleichzeitig die Umwelt schont, ins Gespräch gebracht werden“, erläutert Sarah Rensner den Hintergrund der Aktion, die wieder mit „tatkräftiger und unkomplizierter Unterstützung“ der Stadt Coesfeld und der Kreispolizeibehörde stattfinde.
 
Mehr Radfahren im Alltag kann darüber hinaus auch einen Beitrag zur individuellen Gesundheit leistet. Petra Volmerg und Hubertus Brüggemann legen selbst regelmäßig ihren Weg zur Arbeit mit dem Rad zurück – und sprechen so aus eigener Erfahrung: „Das Fahrrad ist kein Verkehrsmittel zweiter Klasse.“

Flyer zu der Aktion finden Sie hier.
 

Impressionen von der ersten BikeNight am 21.09.2017 im Rahmen der kreisweiten Klimaschutzwoche

 

 

Ca. 150 große und kleine Radler beteiligten sich an der Aktion.

 

 

Gut zu sehen waren die Radler durch die Warnwesten - und zu hören durch gelegentliche Trillerpfeifenkonzerte.

 

 

 

 

 

 

 

 

An diesem Tag wurden 10 km rund um die Coesfelder Innenstadt gefahren - begleitet von Polizei und dem Roten Kreuz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als Verband durfte über rote Ampeln gefahren werden - bei der Schranke musste jedoch dem Zugverkehr die Vorfahrt gelassen werden.

Elektromobilität in Senden und NRW

Juli 2018: Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen verfolgt das politische Ziel, Vorreiter in Sachen Elektromobilität zu sein. Ein Viertel der bundesweit zugelassenen Elektrofahrzeuge sollen hierzulande fahren, und ein Großteil der relevanten Systeme und Komponenten soll am Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen produziert werden.

Videoclip zum aktuellen Stand der Elektromobilität in NRW
Seit dem 19.07.18 veranschaulicht ein neuer Videoclip den Status quo der Elektromobilität in NRW. Verschiedene Akteure der Elektromobilität erläutern den Stand hier in NRW. Dabei kommen Bürgerinnen und Bürger ebenso zu Wort wie Vertreter und Vertreterinnen des Wirtschaftsministeriums, aus Unternehmen und Kommunen sowie von ElektroMobilität NRW. Aus unserer Region sind die Stadt Dülmen mit ihrer Flotte und Petra Volmerg, Klimaschutzmanagerin in Senden, mit ihrem privaten E-Fahrzeug vertreten.

Hier gelangen Sie direkt zum Videoclip.
Weitere Infos auf der Seite von ElektroMobilitätNRW


Auch die Gemeinde Senden leistet ihren Beitrag zur Etablierung der Elektromobilität. Mit drei öffentlichen Ladesäulen (Betreiber: Gemeinde Senden, GFC, Innogy) im Gemeindegebiet können E-Mobilisten schon jetzt gut ihre Mobilität sichern. Die Standorte finden Sie hier.

Ladesäule wird gut genutzt: 8.000 kWh und über 550 Ladevorgänge in 30 Monaten

Eine Auswertung der gemeindeeigenen Ladesäule an der Steverstraße in Senden zeigt, dass sowohl die Anzahl der Ladevorgänge als auch die geladene Strommenge mit der Zeit deutlich zugenommen haben.

Seit Februar 2016 kann dort kostenlos mit 2 x 11 kW und einem Typ 2 – Stecker geladen werden. Die Entwicklung der geladenen Kilowattstunden zeigt eine deutliche Zunahme der Nutzung der Ladesäule: von anfänglich im Durchschnitt 34 kWh pro Monat über 232 kWh bis aktuell 616 kWh pro Monat ist ein deutlicher Anstieg zu bemerken. Das zeigen auch die Ladevorgänge. Wurde von März 2016 bis Oktober 2016 im Schnitt nur 7 mal die Säule pro Monat genutzt, so sind es in den letzten Monaten (Dezember 2017 bis Juni 2018) schon durchschnittlich 36 Ladevorgänge.

Wer nutzt die Ladesäule?

Über den Zugang zur Ladesäule kann nachvollzogen werden, dass bisher 42 unterschiedliche Nutzer an der Ladesäule geladen haben – 13 davon kommen regelmäßig und scheinen entweder Sendener zu sein oder hier zu arbeiten. Über die anderen 29 Nutzer kann man spekulieren: Gäste hier im Münsterland, E-Fahrer auf der Durchreise oder …

Auch die Gemeinde Senden fährt schon seit einiger Zeit elektrisch. Mit zwei Renault Zoe Dienstwagen für die Verwaltung und einem Renault Kangoo für den Bauhof fahren die Mitarbeiter nahezu laut- und emissionslos durch das Gemeindegebiet. Die Fahrzeuge wurden 2016 unterstützt durch eine Förderung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur in einem gemeinsamen Vorhaben mit der Stadt Dülmen angeschafft. Infos dazu finden Sie hier.

E-Fahrzeug für den Bauhof
E-Fahrzeug für den Bauhof
Eins der zwei E-Fahrzeuge für die Verwaltung
Eins der zwei E-Fahrzeuge für die Verwaltung

Stadtradeln 2018: Resümee, Siegerehrung und ein spannender Vortrag

Zum Abschluss der diesjährigen Stadtradelaktion fanden sich am Montag, 18.06.18, gut 50 der aktiven Teilnehmer im Foyer der Steverhalle ein. Eingeladen hatte die Klimaschutzmanagerin der Gemeinde, Petra Volmerg um die Leistung der Teams zu würdigen.

Zum zweiten Mal haben sich die Menschen in Senden, Ottmarsbocholt, Bösensell und Venne an der Aktion des Klimabündnisses beteiligt - mit 541 aktiven Radlern waren mehr als doppelt so viele wie 2017 dabei. In diesem Jahr wurden vom 01. bis 21. Mai 88.712 Radkilometer gefahren - das ist die 2,21 fache Länge des Äquators und damit praktisch 2,21 mal um die Welt. Und ganz nebenbei wurden 12,6 t CO2 "gespart".

Nach einer kurzen Siegerehrung der Teams aus den Kategorien Team mit den meisten Teilnehmern, Team mit den meisten Kilometern und mit den meisten Kilometern pro Teilnehmer- begann Patrick Pohl von seiner sehr ereignis- und erlebnisreichen Reise um die Welt zu berichten. Mit dem Rad machte sich der Münsteraner im April 2010 auf den Weg Richtung Westen, fuhr durch Amerika, Neuseeland, Australien, China, Kasachstan, Russland, Polen und kam 13 Monate später wieder in Münster an. Meist begleitet nur von seinem Rad, der „Gisela“, fuhr er mehr als 32.000 km, teils durch Schneestürme und große Hitze. Beeindruckende Bilder, authentisch berichtete Erlebnisse und einige technische Details begeisterten die zuhörenden Radfahrer. Von Begegnungen mit Schlangen und Spinnen über Hilfe beim Überqueren eines Geröllhaufens bis hin zu Fahrten durch einsame Landstreifen und nervige Großstädte war alles dabei. Zwei Stunden waren schnell um, Zwischenfragen aus dem Publikum beantwortete Herr Pohl gerne und oft führten diese noch zu der ein oder anderen Anekdote. „Das war wirklich sehr beeindruckend, wie sie das geschafft haben“, so eine Dame aus dem Publikum. Am Ende des Vortrages gab Herr Pohl den Zuhörer noch ein ihm wichtiges Anliegen an die Hand: „Ich habe soviel Gastfreundschaft erfahren. Tun Sie mir einen Gefallen, wenn Sie einen bepackten (Fern-) Radfahrer sehen, dann sein sie so gut, laden ihn oder sie zu einer Tasse Kaffee ein oder geben sie die Hilfe, die er oder sie gerade braucht.“

Im nächsten Jahr ist Senden wieder dabei!

Übersicht der Erfolge 2018

Kategorie Team mit den meisten Teilnehmern:

Edith-Stein-Team79
Josph-Haydn-Gymnasium63
Mariengrundschule56

 

Kategorie Team mit den meisten Kilometern absolut:

Team roterkeil.net12.197 km
Josph-Haydn-Gymnasium11.092 km
Ottmarsbocholter Radlerpool8.952 km

Kategorie Team mit den meisten Kilometern pro Teilnehmer:

Team roterkeil.net813 km/TN
Agenda21-Senden - Die Klimaradler412 km/TN
Unterlenker Bösensell and friends311 km/TN

Auswertung im Vergleich zu 2017:

20182017
Anzahl Teilnehmer541 (572)243 (260)
Teams2818
gefahrene Kilometer88.712 km49.172 km
CO2-Vermeidung12.598 kg6.982 kg
Senden im Kreis4. Stelle3. Stelle

Die Auswertung auf der Stadtradeln-Seite finden Sie hier.

Patrick Pohl berichtet von  seiner Radtour um die Welt
Patrick Pohl berichtet von seiner Radtour um die Welt
Patrick Pohl: "Alles dabei!"
Patrick Pohl: "Alles dabei!"

Haus-zu-Haus Aktion 2018 in Senden: Gebäude gut in Schuss

Verteilung der Infomappen an alle interessierten Eigentümer im Erlengrund und Schmiedekamp (Bild: Gemeinde Senden)
Verteilung der Infomappen an alle interessierten Eigentümer im Erlengrund und Schmiedekamp (Bild: Gemeinde Senden)

Eine positive Bilanz zogen die Energieberater André Harbring und Klemens Nolte von der Kreishandwerkerschaft bei der abschließenden Besprechung zur Haus-zu-Haus-Beratung in der Gemeinde Senden. Im April 2018 wurde in den Wohngebieten Erlengrund (Senden) und Schmiedekamp (Bösensell) 272 Haus-und Wohnungsbesitzern eine kostenlose und neutrale Vor-Ort- Beratung zu ihrem Gebäude angeboten. Die vom Kreis Coesfeld koordinierte Beratung wurde von den beiden Energieberatern der Kreishandwerkerschaft durchgeführt und finanziell von der Sparkasse Westmünsterland und der Gemeinde Senden unterstützt.

38 % (104) der angeschriebenen Haushalte nahmen dieses Angebot wahr und ließen an ihrem Gebäude einen ersten „Check“ durchführen. Wie fit ist meine Immobilie mit Blick auf Energiebedarf, Barrierefreiheit und Einbruchschutz? „Viele Gebäude in diesen Wohngebieten befinden sich in einem allgemein guten und gepflegten Zustand“, so Klemens Nolte. „Was mich überrascht hat, sind die vielen doch relativ alten Heizungsanlagen.“ Zwischen 20 und 30 Jahre alt seien diese oft und meist ist es noch die erste Heizung nach Bezug der Wohneinheit. „Dies bietet einen guten Ansatz, um auch gerade mit Blick auf Klimaschutz etwas zu tun“ überlegt die Klimaschutzmanagerin der Gemeinde, Petra Volmerg. „Vielleicht ist es möglich, andere Wege zur Wärmebereitstellung zu finden und zu installieren und weg von dem hier oft eingesetzten fossilen Energieträger Gas zu kommen.“


Eine erste Optimierung wäre z.B. der Austausch von alten Heizungspumpen. Durch den Wechsel von alten ungeregelten Pumpen, die nur den Zustand Ein und Aus kennen zu neuen geregelten Effizienzpumpen könne bis zu 85 % der Stromkosten gespart werden, so Mathias Raabe vom Kreis Coesfeld. „ Mit 30 % Förderung durch die BAFA und ein attraktives Gewinnspiel im Rahmen einer Aktionskampagne des Kreises, der Kreishandwerkerschaft und weiterer Unterstützer wird diese einfache Energiesparmaßnahme unterstützt." Weitere Infos unter www.coe.de/pumpentausch.


Die Gebäudehülle ist bei Gebäuden aus den Jahren 1980 bis 1995 meist in einem recht guten Zustand, so dass energetische Verbesserungen nur mit vergleichsweise hohem Aufwand erzielt werden können. Fenster und Türen sind oftmals schon erneuert worden oder in relativ guter Qualität vorhanden.

Den Bereichen Barrierefreiheit und Einbruchschutz haben sich einige Eigentümer schon gestellt und Veränderungen umgesetzt oder planen diese für die nahe Zukunft. Besonders Bäder sollen durch z.B. Änderung der Raumgeometrie barrierefrei und besser nutzbar gemacht werden. Bei sanierten Gebäuden ist teilweise die nächste Generation in eine weitere Wohneinheit mit in das Gebäude gezogen.


Planungen für einen Infoabend im Rahmen des zweiten Klimastammtisches mit Schwerpunkt „Heizungserneuerungen im Bestand“ laufen. Als Termin wird der frühe Herbst 2018 oder Sommer 2019 angestrebt.


Rückblick zum 1. Klimastammtisch in Senden im März 2018

Klimawandel – eine der größten Herausforderungen unserer Zeit

Viele gute Ideen und Vorschläge kristallisierten sich beim ersten Klimastammtisch am 22.03.2018 im Bürgersaal des Sendener Rathauses heraus.

Nach einem Impulsvortrag über Klimawandel mit aktuellen Statistiken und Aufschlüsselung der Energieverbräuche aus den Bereichen Wärme, Verkehr und Strom in Senden stellte Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg heraus, dass der Klimawandel auch in NRW angekommen ist. Dies zeigen die Veränderungen der Durchschnittstemperaturen und Niederschläge in NRW und die damit einhergehenden wahrnehmbaren Verschiebungen bei den Jahreszeiten. In der anschließenden Diskussion wurden viele Punkte genannt, wo in nächster Zeit angesetzt und gearbeitet werden kann. Mobilität, der Einsatz erneuerbarer Energien und die Frage, wie wir in Zukunft Wärme in unsere Häuser und Gebäude bringen, treibt die Anwesenden um.

Eine Dokumentation des abschließenden Brainstormings steht als Download am Ende dieser Seite zur Verfügung.

Weitere Treffen sollen folgen. Termin und Ort werden an dieser Stelle und in der Presse bekanntgeben.

Die Treffen sollen dazu dienen, Ideen zu teilen, Informationen zu bekommen und Veränderungen auf den Weg zu bringen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Rückblick zum ersten Klimastammtisch

Präsentation Klimastammtisch

Pressemitteilung Hr. Hillringhaus

Rückblick Klimaschutzwoche 14.09. bis 24.09.2017

Mit insgesamt 14 Veranstaltungen in und um Senden bzw. der aktiven Beteiligung bei Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen war die Gemeinde Senden sehr gut bei der kreisweiten Klimaschutzwoche vertreten.

Die Bandbreite der Angebote reichte von einer Führung zur Energie- und Wasserversorgung im Schwimmbad über Aktionen rund um Elektromobilität, einem Vortrag zur Energiewende und einer ökumenischen Andacht bis zu Wanderungen im Venner Moor, einer Warentauschbörse und Infos durch das Energieberatungsmobil. Angestoßen wurden die meisten Aktionen von der Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg. Die Durchführung gelang mit Hilfe von Gruppen aus und in der Gemeinde wie z.B. dem Heimatverein, der kfd, den Pfadfindern, der Agenda-Gruppe, der Partei Bündnis 90/die Grünen und den Landfrauen. Ebenso waren Mitarbeiter des Schwimmbades und der Förster Hubert Richter aktiv dabei. Eine Führung des Naturschutzzentrums Kreis Coesfeld mit dem passenden Thema „Von Schwämmen, Edelweiß und Klimawende“ mit Frau Wittjens vom Naturschutzzentrum und Herrn Wertebach von der WWU Münster konnte mit ins Programm aufgenommen werden. Externe Referenten wie Dr. Franz Alt bei der Auftaktveranstaltung in Coesfeld und Prof. Volker Quaschning mit seinem Vortrag zur Energiewende unterstützten mit ihrem Beitrag das Portfolio der Klimaschutzwoche, ebenso der von der wfc und FH-Münster organisierte Workshop zu Wärmenetzen. Mit der Auftaktveranstaltung und der BikeNight – einer Aktion für mehr Radmobilität -  in Coesfeld war die Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg auch bei außerörtlichen kreisweiten Veranstaltung aktiv bei Vorbereitung und Durchführung beteiligt. Das Energieberatungsmobil der EnergieAgentur.NRW stand bei Möbel Hardeck in Bösensell für Besucher und Interessierte bereit. Als nichtöffentliche Aktionen waren einige Grundschulklassen mit Förster Hubert Richter in diesem Zeitraum im Moor unterwegs.

Besucherzahlen von 2 bis mehrmals 150 zeigen das Interesse der Bürger und Bürgerinnen. Nur eine Veranstaltung („Kochen: Schmackhaftes aus regionalen und saisonalen Produkten“) musste wegen mangelnder Beteiligung abgesagt werden.

Vielen Dank an alle, die aktiv dabei waren – als Besucher und als Mitveranstalter. Denn:

16.09.17: Führung im Cabrio und BHKW: Energieströme in einem Schwimmbad (Bild: Gemeinde Senden)
16.09.17: Führung im Cabrio und BHKW: Energieströme in einem Schwimmbad (Bild: Gemeinde Senden)
16.09.17: Warentauschaktion von Bündnis 90/ Die Grünen vor den Räumen Falkenstraße (Bild: Gemeinde Senden)
16.09.17: Warentauschaktion von Bündnis 90/ Die Grünen vor den Räumen Falkenstraße (Bild: Gemeinde Senden)
19.09.17: Landfrauen mit Ernährungspyramide und Smoothies (Bild: Gemeinde Senden)
19.09.17: Landfrauen mit Ernährungspyramide und Smoothies (Bild: Gemeinde Senden)
19.09.17: kfd mit Info-Mappen zu Klimaschutz in verschiedenen Alltagsbereichen (Bild: Gemeinde Senden)
19.09.17: kfd mit Info-Mappen zu Klimaschutz in verschiedenen Alltagsbereichen (Bild: Gemeinde Senden)
19.09.17: Ein Beitrag zur Energiewende- E-Mobilität als alternative Mobilität
19.09.17: Ein Beitrag zur Energiewende- E-Mobilität als alternative Mobilität
19.09.17: Ein Beitrag zur Energiewende- E-Mobilität als alternative Mobilität
19.09.17: Ein Beitrag zur Energiewende- E-Mobilität als alternative Mobilität
19.09.17: Ein Beitrag zur Energiewende- E-Mobilität als alternative Mobilität
19.09.17: Ein Beitrag zur Energiewende- E-Mobilität als alternative Mobilität
19.09.17: Vortrag von Prof. Quaschning: Energiewende und Klimawandel- Wie müsste eine echte Energiewende zum Erreichen der Pariser Klimaschutzziele in Deutschland aussehen? (Bild: Gemeinde Senden)
19.09.17: Vortrag von Prof. Quaschning: Energiewende und Klimawandel- Wie müsste eine echte Energiewende zum Erreichen der Pariser Klimaschutzziele in Deutschland aussehen? (Bild: Gemeinde Senden)
19.09.17: Vortrag von Prof. Quaschning: Energiewende und Klimawandel- Wie müsste eine echte Energiewende zum Erreichen der Pariser Klimaschutzziele in Deutschland aussehen? (Bild: Gemeinde Senden)
19.09.17: Vortrag von Prof. Quaschning: Energiewende und Klimawandel- Wie müsste eine echte Energiewende zum Erreichen der Pariser Klimaschutzziele in Deutschland aussehen? (Bild: Gemeinde Senden)
19.09.17: Vortrag von Prof. Quaschning: Energiewende und Klimawandel- Wie müsste eine echte Energiewende zum Erreichen der Pariser Klimaschutzziele in Deutschland aussehen? (Bild: Gemeinde Senden)
19.09.17: Vortrag von Prof. Quaschning: Energiewende und Klimawandel- Wie müsste eine echte Energiewende zum Erreichen der Pariser Klimaschutzziele in Deutschland aussehen? (Bild: Gemeinde Senden)
20.09.17: Abendwanderung im Venner Moor (mit Förster Hubert Richter, Heimatverein und Wanderfreunden, Bild: Gemeinde Senden))
20.09.17: Abendwanderung im Venner Moor (mit Förster Hubert Richter, Heimatverein und Wanderfreunden, Bild: Gemeinde Senden))
21.09.17: BikeNight: Alternativen brauchen Platz- auch wir sind der Verkehr. Mit dem Rad rund um die Coesfelder Innenstadt (Bild: Gemeinde Senden)
21.09.17: BikeNight: Alternativen brauchen Platz- auch wir sind der Verkehr. Mit dem Rad rund um die Coesfelder Innenstadt (Bild: Gemeinde Senden)
21.09.17: BikeNight: Alternativen brauchen Platz- auch wir sind der Verkehr. Mit dem Rad rund um die Coesfelder Innenstadt (Bild: Gemeinde Senden)
21.09.17: BikeNight: Alternativen brauchen Platz- auch wir sind der Verkehr. Mit dem Rad rund um die Coesfelder Innenstadt (Bild: Gemeinde Senden)
21.09.17: BikeNight: Alternativen brauchen Platz- auch wir sind der Verkehr. Mit dem Rad rund um die Coesfelder Innenstadt (Bild: Gemeinde Senden)
21.09.17: BikeNight: Alternativen brauchen Platz- auch wir sind der Verkehr. Mit dem Rad rund um die Coesfelder Innenstadt (Bild: Gemeinde Senden)
21.09.17: BikeNight: Alternativen brauchen Platz- auch wir sind der Verkehr. Mit dem Rad rund um die Coesfelder Innenstadt (Bild: Gemeinde Senden)
21.09.17: BikeNight: Alternativen brauchen Platz- auch wir sind der Verkehr. Mit dem Rad rund um die Coesfelder Innenstadt (Bild: Gemeinde Senden)
22.09.17: Naturschutzzentrum Coesfeld: Wanderung im Venner Moor – Von Schwämmen, Edelweiß und Klimawende (Bild: Gemeinde Senden)
22.09.17: Naturschutzzentrum Coesfeld: Wanderung im Venner Moor – Von Schwämmen, Edelweiß und Klimawende (Bild: Gemeinde Senden)
23.09.17: Energieberatungsmobil der EnergieAgentur.NRW in Bösensell bei Möbel Hardeck
23.09.17: Energieberatungsmobil der EnergieAgentur.NRW in Bösensell bei Möbel Hardeck