Gemeinde Senden

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Aktuelle Bauleitplanverfahren

Hier können sich alle Interessierten über die aktuellen Bauleitplanverfahren der Gemeinde Senden informieren und die zugehörigen Unterlagen herunterladen.

Es besteht die Möglichkeit, zu jedem Bauleitplanverfahren im Rahmen der entsprechenden Frist Stellungnahmen abzugeben. Stellungnahmen können auf dem Postweg, per E-Mail oder vor Ort im Rathaus Senden, Zimmer 303 / 304 (2. OG), Münsterstraße 30, 48308 Senden abgegeben werden. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, die Planunterlagen vor Ort einzusehen.

Die Sprechzeiten für die Einsichtnahme und / oder Stellungnahme im Rathaus sind nachfolgend genannt.

Tag vormittagsnachmittags
Montag08:30 – 12:00 Uhr14:00 – 15:30 Uhr
Dienstag08:30 – 12:00 Uhr14:00 – 15:30 Uhr
Mittwoch08:30 – 12:00 Uhr14:00 – 15:30 Uhr
Donnerstag08:30 – 12:00 Uhr14:00 – 17:00 Uhr
Freitag08:30 – 12:00 Uhr

Die abgegebenen Stellungnahmen werden im Bauleitplanverfahren berücksichtigt und abgewogen und können in das Ergebnis der Planung einfließen. Stellungnahmen von Bürgerinnen und Bürgern werden ausschließlich anonymisiert veröffentlicht.

25. Änderung des Flächennutzungsplanes und Aufstellung des Bebauungsplanes „Versorgungszentrum Grete-Schött-Ring“, Senden

hier: erneute Öffentliche Auslegung gem. § 4a Abs. 3 BauGB

Der Gemeindeentwicklungsausschuss des Rates der Gemeinde Senden hat in seiner Sitzung am 08.12.2016 die Aufstellungsbeschlüsse für die 25. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Senden und für die Aufstellung des Bebauungsplanes „Nahversorgungszentrum Erweiterter Ortskern“ gefasst. Aufgrund einer Anregung der Bezirksregierung Münster bezüglich einer klarstellenden Bezeichnung des Bebauungsplanes wird dieser nunmehr als „Versorgungszentrum Grete-Schött-Ring“ bezeichnet.
Um die bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen für die Erweiterung eines Lebensmitteldiscounters von 830 qm auf 1.050 qm Verkaufsfläche zu schaffen, sind eine Änderung des Flächennutzungsplanes und die Aufstellung eines Bebauungsplanes erforderlich.
Die Änderung des Flächennutzungsplanes besteht darin, die zurzeit als „Gemischte Bauflächen“ dargestellte Fläche als „Sondergebiet, Großflächiger Einzelhandel – Lebensmittel und Fachmärkte“ auszuweisen.
In dem Bebauungsplan soll durch die Änderung der Festsetzungen der bisherigen Verkaufsfläche die planungsrechtliche Voraussetzung für die Erweiterung des Discounters auf eine Verkaufsfläche von 1.050 qm ermöglicht werden. Die weiteren Festsetzungen des Bebauungsplanes orientieren sich an denen des überlagerten Bebauungsplanes „Erweiterter Ortskern“.

Zwischenzeitlich hat die Fa. Aldi ihr Konzept soweit umgestellt, dass in der bis Dato geplanten Erweiterung des Marktes die aktuellen Regalsysteme und breiteren Gänge nicht umsetzbar sind. Somit kam der Discounter zu dem Entschluss, dass eine zukunftsfähige Ausrichtung des Marktes an dem Standort nur mittels Abriss und Neubau möglich ist. Die ursprünglich geplante Erweiterung der Verkaufsfläche auf 1.050 m² wird sich durch Abriss und Neubau auf 1.100 m² erhöhen.

Daher wurde in der Sitzung des Gemeindeentwicklungsausschusses am 19.04.2018 die
erneute öffentliche Auslegung gemäß § 4a Abs. 3 BauGB beschlossen.

Die Entwürfe der 25. Flächennutzungsplanänderung und des Bebauungsplanes „Versorgungszentrum Grete-Schött-Ring“ nebst Begründungen einschließlich Umweltbericht und umweltbezogener Stellungnahmen liegen gem. § 4a Abs. 3 i. V. m. § 3 Abs. 2 BauGB

in der Zeit vom 07.05.2018 bis zum 08.06.2018 (einschließlich)

für alle interessierten Personen zur Einsichtnahme im Rathaus Senden - Zimmer 303 / 304 (2. OG) - Münsterstraße 30, 48308 Senden, zu folgenden Zeiten öffentlich aus:

montags von 08:30 – 12:00 Uhr und von 14:00 – 15:30 Uhr
dienstags von 08:30 – 12:00 Uhr und von 14:00 – 15:30 Uhr
mittwochs von 08:30 – 12:00 Uhr und von 14:00 – 15:30 Uhr
donnerstags von 08:30 – 12:00 Uhr und von 14:00 – 17:00 Uhr
freitags von 08:30 – 12:00 Uhr

Während der genannten Auslegungsfrist können Stellungnahmen schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht sowie fachliche Auskünfte eingeholt werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bauleitplan unberücksichtigt bleiben können. Im Hinblick auf die Änderung des Flächennutzungsplanes gilt außerdem, dass eine Vereinigung im Sinne des § 4 Absatz 3 Satz 1 Nummer 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes in einem Rechtsbehelfsverfahren nach § 7 Absatz 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes gemäß § 7 Absatz 3 Satz 1 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes mit allen Einwendungen ausgeschlossen ist, die sie im Rahmen der Auslegungsfrist nicht oder nicht rechtzeitig geltend gemacht hat, aber hätte geltend machen können.

Folgende Arten umweltbezogener Informationen und wesentliche bereits vorliegende umweltbezogene Stellungnahmen sind bei der Gemeinde Senden verfügbar:

I.
a) Begründungen einschließlich Umweltbericht zur 25. Änderung des Flächennutzungsplane:

Im Umweltbericht zum Flächennutzungsplan werden u. a. die Bestandssituation und die Auswirkungen der Planungen auf die Schutzgüter Menschen, Biotoptypen, Tiere und Pflanzen, biologische Vielfalt, Arten und Biotopschutz, Boden und Wasser,  Landschaft, Luft und Klima, Kultur- und sonstige Sachgüter sowie deren Wechselwirkungen und Wirkungsgefüge untereinander sowie die Prognose über die Entwicklung des Umweltzustandes, die geplanten Maßnahmen zur Vermeidung, Verringerung und zum Ausgleich nachteiliger Auswirkungen untersucht und bewertet sowie anderweitige Planungsmöglichkeiten dargestellt als auch Aussagen zum Monitoring getroffen.

b)Begründungen einschließlich Umweltbericht zum Bebauungsplan „Versorgungszentrum Grete-Schött-Ring“:

Im Umweltbericht zum Bebauungsplan werden u. a. die Bestandssituation und die Auswirkungen der Planungen auf die Schutzgüter Menschen, Biotoptypen, Tiere und Pflanzen, biologische Vielfalt, Arten und Biotopschutz, Boden und Wasser,  Landschaft, Luft und Klima, Kultur- und sonstige Sachgüter sowie deren Wechselwirkungen und Wirkungsgefüge untereinander sowie die Prognose über die Entwicklung des Umweltzustandes, die geplanten Maßnahmen zur Vermeidung, Verringerung und zum Ausgleich nachteiliger Auswirkungen untersucht und bewertet sowie anderweitige Planungsmöglichkeiten dargestellt als auch Aussagen zum Monitoring getroffen. Es werden insbesondere Aussagen zu den Themen, Immissionsschutz, Verkehr sowie zu Belangen des Klimaschutzes getroffen.

II. Fachgutachten und fachgutachterliche Stellungnahmen zur 25. Änderung des Flächennutzungsplanes und zum Bebauungsplan „Versorgungszentrum Grete-Schött-Ring“:
      
a) Schalltechnische Untersuchung zur Aufstellung des Bebauungsplanes „Versorgungszentrum Grete-Schött-Ring“ (Wenker & Gesing, 06.04.2018)

  • Themen: Ermittlung der Lärmemissionen
  • Insbesondere betroffene Umweltbelange i. S. d. § 1 Abs. 6 Nr. 7 u. § 1 a BauGB: Mensch

b) Artenschutzrechtliche Prüfung zur 25. Änderung des Flächennutzungsplanes und zum Bebauungsplan „Versorgungszentrum Grete-Schött-Ring“ (als integrierter Bestandteil der Begründungen zum Flächennutzungs- und Bebauungsplan)

  • Themen: Artenschutz, insbesondere Vogel- und Fledermausarten
  • Prüfung der Verbotstatbestände i. S. d. § 44 BNatSchGInsbesondere betroffene Umweltbelange i. S. d. § 1 Abs. 6 Nr. 7 u. § 1a BauGB: Tiere und Pflanzen

III. Stellungnahmen von Fachbehörden sowie sonstigen Trägern öffentlicher Belange aus der frühzeitigen Behördenbeteiligung gem. § 4 Abs. 1 BauGB

a) Stellungnahme des Kreises Coesfeld vom 18.01.2017

  • Themen: Bodenschutz, Immissionsschutz, Brandschutz, Bauaufsicht und Gesundheitsbehörde
  • Insbesondere betroffene Umweltbelange i. S. d. § 1 Abs. 6 Nr. 7 u. § 1a BauGB: Boden, Mensch, Wasser

b) Stellungnahme der Bezirksregierung Arnsberg – Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe – vom 27.03.2017

  • Thema: Kampfmittelbeseitigung
  • Insbesondere betroffene Umweltbelange i. S. d. § 1 Abs. 6 Nr. 7 u. § 1a BauGB: Mensch, Boden

c) Stellungnahme der Gelsenwasser AG vom 09.01.2017

  • Thema: Erschließung (Gasleitung)
  • Insbesondere betroffene Umweltbelange i. S. d. § 1 Abs. 6 Nr. 7 u. § 1 a BauGB: Boden

d) Stellungnahme der Kreispolizeibehörde vom 23.12.2016

  • Thema: Verkehr
  • Insbesondere betroffene Umweltbelange i. S. d. § 1 Abs. 6 Nr. 7 u. § 1a BauGB: Mensch

IV.  Stellungnahmen von Fachbehörden sowie sonstigen Trägern öffentlicher Belange aus der Behördenbeteiligung gem. § 4 Abs. 2 BauGB

a) Stellungnahme des Kreises Coesfeld vom 11.05.2017

  • Themen: Bodenschutz, Immissionsschutz, Brandschutz, Bauaufsicht und Gesundheitsbehörde
  • Insbesondere betroffene Umweltbelange i. S. d. § 1 Abs. 6 Nr. 7 u. § 1a BauGB: Boden, Mensch, Wasser

b) Stellungnahme der Bezirksregierung Arnsberg – Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe – vom 05.04.2018

  • Thema: Kampfmittelbeseitigung
  • Insbesondere betroffene Umweltbelange i. S. d. § 1 Abs. 6 Nr. 7 u. § 1a BauGB: Mensch, Boden

Die vorhandenen umweltbezogenen Informationen und die nach Einschätzung der Gemeinde Senden wesentlichen umweltbezogenen Stellungnahmen werden ausgelegt. Es handelt sich dabei um die vorstehend aufgelisteten Dokumente I – IV.

B-Plan Versorgungszentrum Grete-Schött-Ring Planzeichnung

B-Plan Versorgungszentrum Grete-Schött-Ring Begründung

FNP Änderung Planzeichnung

FNP Aenderung Begründung

Abwägung Frühzeitige Beteiligung

Abwägung Offenlage

Schalltechnische Untersuchung

Vermerk Stellungnahme Kampfmittel Offenlage

Aufstellung des Bebauungsplanes „Johannisstraße“, Bösensell

hier: Beteiligung der Öffentlichkeit durch Auslegung gem. § 3 Abs. 2 i. V. m. § 13a Abs. 2 Nr. 1 BauGB

In der Sitzung des Gemeindeentwicklungsausschusses am 19.04.2018 wurde die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes „Johannisstraße“ gem. § 3 Abs. 2 i. V. m. § 13a Abs. 2 Nr. 1 BauGB beschlossen.

Folgende Unterlagen werden im Rahmen der Offenlage ausgelegt:

Planzeichnung

Begründung

Die Offenlage gem. § 3 Abs. 2 i. V. m. § 13a Abs. 2 Nr. 1 BauGB erfolgt in der Zeit vom

07.05.2018 bis zum 08.06.2018 (einschließlich)

im Rathaus Senden - Zimmer 303 / 304 (2. OG) - Münsterstraße 30, 48308 Senden, zu folgenden Zeiten:

montags von 08.30 - 12.00 Uhr und von 14.00 - 15.30 Uhr
dienstags von 08.30 - 12.00 Uhr und von 14.00 - 15.30 Uhr
mittwochs von 08.30 - 12.00 Uhr und von 14.00 - 15.30 Uhr
donnerstags von 08.30 - 12.00 Uhr und von 14.00 - 17.00 Uhr
freitags von 08.30 - 12.00 Uhr

Während der oben genannten Frist können Stellungnahmen schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht sowie fachliche Auskünfte eingeholt werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können.

Gem. § 13a Abs. 3 Nr. 1 BauGB wird darauf hingewiesen, dass dieser Bebauungsplan im beschleunigten Verfahren ohne Durchführung einer Umweltprüfung gem. § 2 Abs. 4 BauGB aufgestellt wird.

Ansprechpartner/in:

Herr Busche
Tel. 02597 699-303
c.busche(@)senden-westfalen.de

Frau Ueding
Tel.: 02597 699-323
k.ueding(@)senden-westfalen.de

Herr Fister
Tel. 02597 699-324
p.fister(@)senden-westfalen.de

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