Gemeinde Senden

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Informationen zum Coronavirus

Derzeit gibt es an vielen Stellen Aussagen zur Ausbreitung des Coronavirus. Hier möchten wir gezielt die Sendener Bürgerinnen und Bürger mit offiziellen aktuellen Zahlen und mit Hintergrundinformationen versorgen.

Aktueller Stand

Regelmäßig meldet das Gesundheitsamt des Kreises Coesfeld die Zahlen der offiziell getesteten und an Corona erkrankten Personen.

Letzte Meldung (Stand Donnerstag 18:00 Uhr):

Die Gesamtzahl der Ansteckungen mit dem Coronavirus liegt im Kreis Coesfeld bei 862 Fällen. Insgesamt 785 Menschen sind im Kreis Coesfeld gesund gemeldet.

In Senden sind  insgesamt 51 Personen erkrankt, davon 49 wieder genesen. Die Zahlen differenziert pro Kommune im Kreis Coesfeld finden Sie  hier.

Rathaus wieder geöffnet

Um die Ausbreitung des Corona Virus einzudämmen, war das Rathaus für den Publikumsverkehr geschlossen worden. Seit dem 4. Mai hat es wieder geöffnet.Mit Blick auf das Virus gelten aber klare Regeln:

Persönliche Kontakte möglichst meiden, Besuch nur mit Terminvereinbarung
Grundsätzlich sollen persönliche Kontakte weiterhin auf ein Minimum reduziert werden. Anliegen sollen daher vorrangig telefonisch oder per Mail erledigt werden. Lässt sich das Anliegen nur persönlich klären, ist vorab eine Terminvereinbarung notwendig. Der Einlass zum Rathaus ist dann nur mit einem Mund-Nase-Schutz und nach einer Handdesinfektion zulässig. Die Bearbeitung erfolgt in sogenannten Front-Offices, die eigens dafür im Erdgeschoss eingerichtet wurden.

Zur Übersicht aller Beschäftigten mit Kontaktdaten.

Bürgerbüro ohne Terminvereinbarung erreichbar
Eine Ausnahme bildet das Bürgerbüro, hier ist keine vorherige Terminvereinbarung nötig. Natürlich gelten aber auch hier die erforderlichen Abstands- und Hygienevorgaben. Das Bürgerbüro ist zu folgenden Zeiten erreichbar:

Montag08:30 Uhr - 12:00 Uhr und 14:00 Uhr - 15:30 Uhr
Dienstag08:30 Uhr - 12:00 Uhr und 14:00 Uhr - 15:30 Uhr
Mittwoch08:30 Uhr - 12:00 Uhr und 14:00 Uhr - 15:30 Uhr
Donnerstag08:30 Uhr - 12:00 Uhr und 14:00 Uhr - 17:00 Uhr
Freitag08:30 Uhr - 12:00 Uhr

Rechtlicher Rahmen

Die Landesregierung hat am 27.05.2020 hinsichtlich der Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie weitere Erleichterungen beschlossen und die entsprechende Rechtsverordnung in Kraft gesetzt. Die ab dem 30. Mai gültige Coronaschutzverordnung können Sie hier einsehen. Die bis dahin geltende Verordnung finden Sie hier.

Die neuen Regelungen im Einzelnen

Folgende Erleichterungen sieht die neue CoronaSchVO der Landesregierung für Nordrhein-Westfalen ab dem 30.05.2020 vor:
 
1. Kontaktbeschränkungen und Verhaltensregeln

Die bestehenden Kontaktbeschränkungen werden so weiterentwickelt, dass sich neben den bisher möglichen Konstellationen (Familie oder zwei Hausstände) eine Gruppe von bis zu zehn Personen im öffentlichen Raum treffen darf. Eine Rückverfolgbarkeit aller Kontaktpersonen muss im Infektionsfalle gewährleistet sein.
Im Übrigen gelten die allgemeine Abstandsregel von 1,5 Metern und auch die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in bestimmten Bereichen fort.

2. Kultureinrichtungen

Kinos, Theater, Opern und Konzerthäuser können wieder für Besucher öffnen, wenn sie den Hygiene- und Infektionsschutz sicherstellen. Dies gilt auch für Veranstaltungsbereiche im Freien.

3. Sport

Personengruppen, die sich im Rahmen der Kontaktbeschränkungen treffen dürfen, wird auch der nicht-kontaktfreie Sport im Freien wieder gestattet. In diesem Rahmen sind Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport im Freien unter Einhaltung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts wieder zulässig – auch die Nutzung von Umkleide- und Sanitäranlagen unter Auflagen. Im Übrigen bleibt der Sport-, Trainings- und Wettkampfbetrieb mit unvermeidbarem Körperkontakt weiterhin untersagt.

4. Ferienangebote

Busreisen sind unter den Bedingungen des Infektionsschutzes wieder möglich. Schüler können ihre Sommerferien wieder mit Tagesausflügen, Ferienfreizeiten, Stadtranderholung und Fernreisen unter Einhaltung der Hygiene- und Schutzvorschriften verbringen.

5. Messen, Kongresse, Tagungen

Fachmessen, Fachkongresse und -tagungen sind mit Schutzkonzepten wieder zulässig.

 

 

 

Maskenpflicht seit dem 27. April

In Senden gilt seit Montag (27. April) so wie in ganz Deutschland eine Maskenpflicht vor allem beim Einkaufen, beim Arztbesuch und in den Bussen des öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV). Bürgerinnen und Bürger sollen angesichts der Lockerungen der Corona-Einschränkungen einer möglicherweise wieder wachsenden Ansteckungsrate entgegenwirken, indem sie Mund- und Nasenschutz tragen. Einfache Stoffmasken oder Schals, die Mund und Nase bedecken, reichen dabei aus. Die Grafik rechts beschreibt genau, in welchen Situationen Masken getragen werden müssen.

Ausnahmen: Personen, die aus medizinischen Gründen keinen Mund-Nasenschutz tragen dürfen und Kinder bis zum Schuleintritt müssen keine Masken tragen.

Masken gibt es übrigens in den Apotheken und bei einigen Einzelhändlern.

Schulen und Kindertagesstätten

Schulen öffnen schrittweise
Um die Schulen wieder auf eine Öffnung oder Teilöffnung organisatorisch vorbereiten zu können, ist eine Vorlaufzeit nötig. Diese Vorbereitungsmaßnahmen beginnen am Montag (20.April). Die weiterführenden Schulen öffnen ab dem 23. April für prüfungsvorbereitende Maßnahmen und Unterricht ausschließlich nur für Schülerinnen und Schüler, die in diesem Schuljahr noch Schulabschlussprüfungen zu absolvieren haben (zehnte Jahrgänge der Real- und Hauptschule, sowie die Stufen 13. und 12. am Gymnasium).

Das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen hat mit Schulmail vom 30.04.2020 mitgeteilt, dass die Wiederaufnahme des Unterrichts an den Grundschulen für Donnerstag, den 7. Mai 2020 vorgesehen ist. An den ersten beiden Tagen, also am 7. und 8. Mai 2020, soll zunächst nur Unterricht für Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen stattfinden. Ab dem 11. Mai 2020 sollen in einem tageweise „rollierenden“ System die Kinder aller Jahrgangsstufen wieder in „ihre“ Schulen gehen können.

Kitas: Ab dem 28. Mai 2020 erfolgt die Öffnung der Kindertageseinrichtungen für alle Vorschulkinder. Am 8. Juni geht Nordrhein-Westfalen den nächsten Schritt seines Öffnungsplans und wechselt von der erweiterten Notbetreuung in den eingeschränkten Regelbetrieb. Alle Kinder können dann in reduziertem Umfang wieder ihre Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege besuchen.

Mit Blick auf den eingeschränkten Regelbetrieb sollen Eltern im Juni und Juli nur den hälftigen Elternbeitrag zahlen.

Zur Meldung

Bürgerbus fährt nach Pfingsten wieder

Ab Dienstag (2. Juni), soll es schrittweise wieder losgehen: An diesem Tag plant der Bürgerbus Senden die Wiederaufnahme des Fahrbetriebs. Damit geht die zweimonatige Corona-Pause für den Sendener Bürgerbus zu Ende. In den ersten beiden Wochen gilt ein Übergangsfahrplan mit einem reduzierten Angebot. Ab dem 15. Juni soll wieder nach bisherigen, umfangreichen Fahrplan gefahren werden.

Mit der Wiederaufnahme des Fahrbetriebs hat der Vorstand eine ganze Reihe von Schutzmaßnahmen verbunden, denn die Gesundheit der Fahrgäste und des Fahrpersonals hat für den Vorstand höchste Priorität. Dazu gehören u.a. Maskenpflicht für Fahrerinnen/Fahrer und Fahrgäste, „passendes“ Bezahlen des Fahrgeldes und Desinfektionsspender im Bus.

 

Wertstoffhof unter Auflagen geöffnet

Der Wertstoffhof in Senden ist unter Auflagen geöffnet. Zu den Auflagen zählt, dass sich zeitgleich maximal 5 Anlieferer auf dem Gelände des Wertstoffhofes aufhalten dürfen. Kostenpflichtige Abfälle können wieder abgegeben und auch der Kauf von Kompost ist wieder möglich. Nur die Fundgrube bleibt gesperrt. Ein zusätzlicher Windelcontainer steht weiterhin in der Industriestraße 7( auf dem ehemaligen Lenz-Gelände). Wer nur Windeln entsorgen möchte, muss nicht zum Wertstoffhof fahren.

Freiwillige Hilfen

Seit dem 18.März (Mittwoch) ist es möglich, sich beim Bürgerbüro der Gemeinde zu melden, um Hilfe anzubieten oder zu bekommen. Die Gemeinde Senden möchte Helfer/innen und Hilfesuchende während der Corona-Krise zusammenbringen. Auch private Initiativen haben sich gegründet.

Überblick und Kontaktdaten


Notkrankenhaus sucht Freiwillige mit medizinischen Kenntnissen

In Coesfeld soll kurzfristig und vorsorglich ein Notkrankenhaus aufgebaut werden – weshalb Menschen mit pflegerischen und medizinischen Vorkenntnissen gesucht werden. Der Kreis Coesfeld arbeitet hier eng mit den Christophorus-Kliniken (Coesfeld, Dülmen, Nottuln) und dem Marienhospital in Lüdinghausen zusammen.

Freiwillige mit medizinischen Kenntnissen und Qualifikationen, aber auch Studierende des Faches Medizin oder ehemalige Zivildienstleistende können eine wertvolle Unterstützung geben.

Zu den Details

Lieferdienste: Senden packt an

Auch in der Gemeinde Senden sind viele Einzelhandelsgeschäfte, Gastronomiebetriebe und Dienstleister von den Auswirkungen des Corona Virus betroffen. In dieser Zeit sind kreative Lösungen gefragt. Packen wir es gemeinsam an!

Übersicht über die Lieferdienste und besonderen Angebote in Senden

Überblick über wirtschaftliche Hilfen

Um die wirtschaftlichen Auswirkungen des Corona-Virus auf Unternehmen und Selbstständige abzufedern, gibt es mittlerweile zahlreiche Angebote von unterschiedlichen öffentlichen Stellen – von der Unterstützung bei Liquiditätsengpässen über erweitertes Kurzarbeitergeld bis hin zu steuerlichen Erleichterungen.

Die Wirtschaftsförderung des Kreises Coesfeld hat gemeinsam mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken, den Kreishandwerkerschaften der Kreise Coesfeld und Borken sowie dem AIW Unternehmerverband eine Übersicht zu diesem Thema erstellt.
 
Zur Übersicht auf der Homepage der Wirtschaftsförderung des Kreises Coesfeld

Weiterführende Informationen

Der Informationsbedarf in der Bevölkerung ist hoch. Stetig aktualisierte Lage- und Risikobewertungen finden Sie hier:


•    Internetseite des NRW-Gesundheitsministeriums

•    Internetseite des Robert Koch-Instituts

•    Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums

•    Internetseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Informationen der Sendener Kirchengemeinden

Die Evangelische Kirchengemeinde Senden hat spezielle Informationen zusammengestellt. Hier geht es zur Website

Und auch die katholische Kirchengemeinde St. Laurentius informiert über Angebote trotz der Beschränkungen. Zur Website