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Informationen zum Coronavirus

Hier möchten wir gezielt die Sendener Bürgerinnen und Bürger mit offiziellen aktuellen Zahlen und Hintergrundinformationen versorgen (bitte nach unten scrollen).

Zahlen, Grafiken, Verläufe

Diese Daten stammen vom Robert-Koch-Institut und wurden für den Kreis Coesfeld so aufbereitet. Mehr vom Kreis unter:  https://www.kreis-coesfeld.de/themen-projekte/gesundheit/coronavirus.html

Rechtlicher Rahmen

Die jeweils gültige Fassung der Coronaschutz-Verordnung ist auf www.land.nrw abrufbar.
Hier ist die ab dem  1. Oktober gültigen Fassung zum Download (PDF).

 

Weitere Lockerungen ab 1. Oktober

Mit der aktualisierten Corona-Schutzverordnung reagiert die Landesregierung auf die weitere Entspannung des Infektions- und Pandemiegeschehens in Nordrhein-Westfalen. So gelten  ab dem 1. Oktober 2021 unter anderem der Verzicht der Maskenpflicht im Freien, die Möglichkeit, einen PCR-Test durch kurzfristigen Schnelltests zu ersetzten sowie Erleichterungen für Gastronomen und Veranstalter. 

Keine Maskenpflicht im Freien mehr
Die neue Corona-Schutzverordnung sieht unter anderem den Wegfall der Maskenpflicht im Freien vor. Bislang galt, dass in Warteschlangen und Anstellbereichen sowie unmittelbar an Verkaufsständen, Kassenbereichen und ähnlichen Dienstleistungsschaltern sowie bei Sport-, Kultur und sonstigen Veranstaltungen im Freien mit mehr als 2.500 Besucherinnen und Besuchern das Tragen einer Maske erforderlich war. Diese Pflicht fällt weg. Trotzdem wird weiterhin auch im Freien das Tragen einer Maske dringend empfohlen, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann, typischerweise ist das insbesondere in Warteschlangen und Anstellbereichen der Fall.

PCR-Test kann durch kurzfristigen Schnelltest ersetzt werden
Überall dort, wo bislang nicht immunisierte Personen einen PCR-Test als Zugangsvoraussetzung (z.B. Diskotheken) oder als Bedingung für den Entfall der Maskenpflicht (z.B. Chorproben) benötigt haben, kann ab 1. Oktober auch alternativ ein Schnelltest verwendet werden, wenn dieser höchstens sechs Stunden alt ist.

Mehr Zuschauer bei Großveranstaltungen
Bei Großveranstaltungen (Sportveranstaltungen, Konzerten, Musikfestivals und ähnlichem) entfällt die absolute Obergrenze von 25.000 Zuschauerinnen und Zuschauern vollständig. Bei Großveranstaltungen im Freien wird darüber hinaus die relative Obergrenze von 50 Prozent der regulären Zuschauerkapazität gelockert. Hier können nun alle Sitzplätze voll belegt werden, wenn die Veranstalterin bzw. der Veranstalter sicherstellen, dass außerhalb der Plätze Masken getragen werden.

Keine besonderen Abstände/Trennwände in der Innengastronomie mehr vorgeschrieben
In der Innengastronomie sind keine besonderen Abstände oder Trennwände zwischen den Tischen mehr zwingend erforderlich. Vielmehr werden die Einhaltung des Abstands oder Trennwände lediglich empfohlen. Es bleibt aber bei der Maskenpflicht außerhalb des festen Sitz- oder Stehplatzes.

Kita "An der Drachenwiese"

In der Kindertagesstätte an der Drachenwiese gibt es weitere Fälle bestätigter Covid19-Infektionen. Insgesamt sind bisher vierzehn positive PCR-Tests von Erzieherinnen und Kindern gemeldet worden. Die betroffenen Personen stammen aus drei der insgesamt vier Kita-Gruppen.

Die Gemeinde hatte die Kita am Dienstag und Mittwoch (21. und 22. September) vorsorglich geschlossen. Das Gesundheitsamt hat aufgrund dieser besonderen Situation nun nicht nur für alle positiv Getesteten, sondern auch für die Kontaktpersonen nun die häusliche Quarantäne angeordnet. 

Die Gemeindeverwaltung bittet alle betroffenen Familien um Verständnis. Für die Fälle, in denen eine Betreuung der Kinder in der Familie so kurzfristig nicht sichergestellt werden kann, sucht die Kita individuell eine Lösung. Alle Eltern werden durch die Kita seit Sonntag über verschiedene Schreiben direkt informiert.

Inzidenzstufen: Einteilung nach drei Indikatoren

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW  informierte in einer Pressemitteilung, dass zur Bewertung des Infektionsgeschehens ab sofort  drei Werte ausschlaggebend sind. Diese sind nun im Bundesgesetz vorgesehenen und ersetzen den bisher als Grenzwert festgelegten Indikator von 35 bei der 7-Tages Inzidenz.

Die inzwischen bekannte 3G-Regelung, die aufgrund dieses Grenzwertes seit Anfang August landesweit für den Zugang zu bestimmten Veranstaltungen und Einrichtungen gilt, bleibt aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens auch unter Berücksichtigung der neuen Leitindikatoren bis auf weiteres unverändert bestehen. Mit der Aktualisierung der Coronaschutzverordnung wird deren Geltung zugleich bis zum 8. Oktober verlängert. Damit kann rechtzeitig vor den Herbstferien das Infektionsgeschehen neu bewertet werden.

Aufgrund der aktuellen Stabilisierung der Werte aller relevanten Indikatoren in Nordrhein-Westfalen verzichtet das Gesundheitsministerium derzeit bewusst auf die Festlegung von pauschalen Grenzwerten für die einzelnen neuen Indikatoren. Stattdessen soll zunächst das Zusammenwirken der verschiedenen Indikatoren etwa unter Berücksichtigung des Impfstatus, der Altersverteilung für Hospitalisierungswahrscheinlichkeiten oder die Entwicklung des Verhältnisses zwischen Krankenhauseinweisung und später erforderlicher Intensivbehandlung weiter genau beobachtet werden.

Die (neuen) drei Leitindikatoren sind:

  1. Leitindikator: 7-Tage-Hospitalisierung
    Die Zahl misst, wie viele infizierte Personen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage ins Krankenhaus aufgenommen wurden. Sie ist damit ein Indikator für die Zahl der schweren Krankheitsverläufe und kann einen frühen Hinweis auf eine drohende Überlastung des Gesundheits- und Krankenhaussystems geben. 
     
  2. Leitindikator: COVID-Anteil an der Intensivkapazität
    Dieser Indikator bildet die Belastung der Intensivstationen ab und steht damit unmittelbar für das Risiko einer Überlastung dieser medizinischen Versorgungsstrukturen. Der Anteil, mit dem Covid-19-Patientinnen und -Patienten die intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten auslasten, wird durch die Zahl der neu aufgenommenen Patienten bestimmt, sie ist aber auch abhängig von der Dauer der notwendigen Hospitalisierung (Liegezeit) und der (personellen) Aufwände bei der Behandlung. Anhand des Grades der Auslastung der Intensivstationen können Schutzmaßnahmen vor allem so ausgerichtet werden, dass andere erforderliche medizinische Behandlungen (schwere Operationen etc.) nicht aufgrund einer Überlastung der Bettenkapazitäten verschoben werden müssen. 
     
  3. Leitindikator: 7-Tage-Inzidenz
    Auch die bereits bekannte 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen bleibt ein wichtiger Indikator. Steigt dieser Wert, bedeutet das, dass sich die Infektion schneller und breiter in der Bevölkerung ausbreitet. Insbesondere die altersbezogenen Inzidenzen sind nach wie vor ein guter Maßstab dafür, in welchem Ausmaß vulnerable Bevölkerungsgruppen betroffen sind. Anhand der Inzidenz kann die Wirksamkeit von Corona-Schutzmaßnahmen relativ zeitnah abgelesen werden. Zudem bleibt die 7-Tage-Inzidenz ein guter Indikator dafür, in welchem Maß eine Kontaktpersonennachverfolgung noch möglich ist. Die 7-Tage-Inzidenz ist darüber hinaus ein wichtiger Frühindikator für das Geschehen in den Krankenhäusern.

Quarantänezeit verkürzt sich auf zehn Tage

Gesundheitsamt folgt der Empfehlung des RKI

Für direkte Kontaktpersonen von infizierten SARS-CoV-2-Personen im Kreis Coesfeld verkürzt sich die Quarantänezeit von 14 Tage auf zehn Tage. Die Verkürzung der Quarantänezeit gilt rückwirkend. Das Kreisgesundheitsamt folgt damit der Empfehlung des Robert-Koch-Institutes.

Das sogenannte Freitesten ist für die Kontaktpersonen ab dem fünften Tag der Quarantäne mit einem negativen Befund eines PCR-Tests oder einem negativen Antigenschnelltest bei einer anerkannten Teststelle ab dem siebten Tag möglich. Beispiel: Die Quarantäne beginnt am 10.09.2021; eine Freitestung per PCR ist ab dem 15.09.2021, per Schnelltest ab dem 17.09.2021 möglich. Personen, für die eine häusliche Quarantäne angeordnet wurde, haben einen Anspruch auf zwei kostenlose PCR-Testungen. Der Nachweis der Testung kann per E-Mail an team.corona(@)kreis-coesfeld.de gesendet werden. Alternativ kann der Webseitenassistenten auf  www.kreis-coesfeld.de/corona-downloads unter Formulare, „Antrag auf Aufhebung der Quarantäne durch negativen Antigentest“, verwendet werden.

Quarantänevorschriften in Schulen und Kitas

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) teilt in einer Pressemitteilung mit: Die Landesregierung setzt die Beschlüsse der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) vom 6. September zum Quarantänemanagement in Schulen und Angeboten der Kinderbetreuung um. Das MAGS arbeitet derzeit mit dem Schul- und Bildungsministerium und dem Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration die Regelungen aus und wird die notwendigen Erlasse und Änderungsverordnungen bis spätestens Ende der Woche veröffentlichen. 

Mit den Änderungen wird in Zukunft bei den Quarantäneentscheidungen in Schulen und Kinderbetreuung der Fokus auf der Quarantänisierung nur einzelner infizierter Kindern liegen. Die geltenden strengen allgemeinen Hygienemaßnahmen wie das regelmäßige Lüften, Testen und Tragen von medizinischen Masken sind selbstverständlich weiter einzuhalten. Dies trägt den besonderen Bedürfnissen eines verlässlichen Schulunterrichts in Präsenz und der Sicherstellung des Regelbetriebs in der Kindertagesbetreuung Rechnung. 

Es ergeben sich beispielsweise folgende Quarantäne-Erleichterungen:

Infiziert sich innerhalb einer Klasse, eines Kurses, einer Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle ein einzelnes Kind, wird dieses in eine 14-tägige Quarantäne geschickt. Die übrigen Kinder müssen in der Regel nicht in Quarantäne. Zur Kontrolle wird bei Auftreten eines Falls in Schulen mit Antigentests die Zahl der wöchentlichen Regeltestungen erhöht. In Angeboten der Kindertagesbetreuung werden neben den regelhaften freiwilligen Selbsttests nach dem Auftreten eines Infektionsfalls Pflicht-Selbsttests eingeführt.

Nur wenn zum Beispiel mehrere Kinder infiziert sind und deshalb von einem erkennbar größeren Ausbruchsgeschehen ausgegangen werden kann, sollen Gesundheitsämter über das einzelne Kind hinaus Anordnungen zur Quarantäne erlassen. Diese Kontaktpersonen in Quarantäne können aber vorzeitig in die Schule, die Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle zurückzukehren, wenn ein nach dem fünften Tag der Quarantäne durchgeführter PCR-Test ein negatives Ergebnis aufweist.

Kinder und Jugendliche, die sich zum Inkrafttreten der neuen Regelungen noch in Quarantäne befinden, können sich ebenfalls mit einem negativen Testnachweis einer PCR-Testung nach dem fünften Tag der Quarantäne freitesten lassen.
 

Leichte Sprache und Gebärdensprache

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW stellt Informationen rund um Corona in Leichter und  in Gebärdensprache zur Verfügung. Leichte Sprache ermöglicht barrierefreie Kommunikation insbesondere für Menschen mit Lernschwierigkeiten oder geringen Sprachkenntnissen. Gebärdensprache hilft insbesondere nicht-hörenden und schwerhörenden Menschen bei der Verständigung. https://www.mags.nrw/coronavirus-leichtesprache

Digitaler Impfausweis wird schrittweise eingeführt

In NRW wird nun Schritt für Schritt der neue digitale Impfausweis eingeführt, wie das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales mitteilt. Zukünftig soll parallel zum analogen Impfausweis auch die Möglichkeit bestehen, die Immunisierung gegen Covid-19 mittels QR-Code nachzuweisen – entweder in der CovPass-App oder in der Corona-Warn-App. In den kommenden Tagen werden die Apotheken und die Impfzentren eingebunden; die Arztpraxen folgen bis Mitte Juli.

Für jede Impfung muss durch die jeweilige App ein QR-Code eingescannt werden. Diese Codes werden in den Impfzentren zukünftig für alle neu durchgeführten Impfungen vor Ort an die Geimpften ausgegeben. Alle Personen, die bereits einen Termin im Impfzentrum hatten, bekommen die Codes automatisch bis Ende Juni per Post zugesandt. Wurde die Impfung in einer Arztpraxis vorgenommen, ist der Code über die Praxis oder die Apotheken beziehbar.

Das Land NRW hat eine Hotline für Fragen rund um Impfpass und QR-Code eingerichtet. Diese ist unter 0211 8555 von 08:00 – 20:00 Uhr erreichbar.

Impfen: Termine für alle ab 16

Alle Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren können in NRW – somit auch im Kreis Coesfeld – ab Samstag, 26. Juni 2021, einen Impftermin in den Impfzentren vereinbaren, wie das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) heute in einer Pressemitteilung schreibt.

Damit entfällt auch im Impfzentrum des Kreises Coesfeld in Dülmen die aktuell noch gültige Priorisierung von Personen über 60 Jahren sowie Personen mit Vorerkrankungen. Zugleich betont NRW Gesundheitsminister Laumann, dass aufgrund der weiterhin nur begrenzt zur Verfügung stehenden Impfdosen nicht alle Impfwilligen unmittelbar einen Termin erhalten können.

Alle Personen, die einen Impftermin im Impfzentrum erhalten möchten, können ab Samstag, 26. Juni, 8.00 Uhr Impftermine über die gängigen Buchungsportale der Kassenärztlichen Vereinigungen Westfalen Lippe (KVWL) vereinbaren; entweder online unter www.116117.de oder telefonisch über die zentrale Rufnummer 116 117 beziehungsweise die 0800 116117 02.

Das MAGS weist darauf hin, dass Kinder zwischen 12 und 16 Jahren, für die durch die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Impfung empfohlen wird (beispielsweise wegen einer Vorerkrankung), beim niedergelassenen Kinder- oder Hausarzt ein Impfangebot erhalten.

Der Gesundheitsminister rechne bis zum 30. September 2021 mit der Schließung der Impfzentren in ihrer jetzigen Form. Bis dahin könnten alle Impfwilligen die zweite Impfung erhalten haben; die Erstimpfung soll bereits Ende Juli abgeschlossen sein. Das Impfgeschehen soll dann ab September von den Impfzentren in die Arztpraxen verlegt werden. Danach werde es zunächst nur noch vereinzelte Impfungen für Spätentschlossene, Genesene oder für Personen geben, die aus anderen Gründen nicht vorher geimpft werden konnten. Zurzeit werde daher an den notwendigen Konzepten gearbeitet, damit auch nach dem Schließen der Impfzentren die Koordination und eine verlässliche Struktur sichergestellt sind.

Impfung von Kinder und Jugendlichen ab 12 Jahre

Das Impfzentrum des Kreises Coesfeld startet am Montag, 26.07.2021 und am Mittwoch, 28.07.2021 eine Kick-off-Aktion. An den Tagen können sich alle Kinder und Jugendlichen ab 12 Jahren unter bestimmten Voraussetzungen von 14 Uhr bis 19 Uhr impfen lassen.

„In diesem Zeitraum wird eine erfahrene Kinder- und Jugendärztin für eine spezielle Sprechstunde vor Ort sein, in der sich die Kinder und Jugendlichen, und natürlich auch ihre Eltern, umfassend über die Impfung informieren können“, erklärt Kai Wermelt, organisatorischer Leiter des Impfzentrums in Dülmen.

Bei Personen zwischen 12 und 15 Jahren müssen beide sorgeberechtigten Elternteile anwesend sein und ihre Einwilligung erteilen. Ansonsten muss eine schriftliche Erklärung der alleinigen Sorgeberechtigung vorgelegt werden. Personen ab 16 Jahren können sich auch ohne Einwilligung der Sorgeberechtigten impfen lassen.

Mitzubringen sind der Personalausweis und optional der Impfausweis. Dieser kann bei Bedarf auch neu vor Ort ausgestellt werden. Der QR-Code für das digitale Impfzertifikat wird bei der Abmeldung nach der Impfung direkt mitgegeben.

Privates Testzentrum am Sportpark

Zusätzlich können sich Sendener*innen auch in einem privaten Testzentrum am Sendener Sportpark testen lassen. Die Organisatoren Dr. Christina Niebuhr und Christian Arends haben die dazu notwendigen Genehmigungen erhalten. Anmeldungen zu den Schnelltest und weitere Informationen unter: www.schnelltest-senden.de. 

Öffnungszeiten
Montag: 06:30-10:00,16:30-20:00 Uhr
Dienstag: 16:30-20:00 Uhr
Mittwoch: 16:30-20:00 Uhr
Donnerstag: 16:30-20:00 Uhr
Freitag: 16:30-20:00 Uhr
Samstag: 09:00-13:30 Uhr

 

Wo kann man sich sonst noch testen lassen?

Wenn Sie den Verdacht haben, mit dem Corona-Virus infiziert zu sein, rufen Sie bitte Ihren Haus- oder Kinderarzt an. Er wird Ihnen mitteilen, ob ein Test in Frage kommt und wo Sie ihn durchführen können. Auf den Corona-Seiten der Kassenärtzlichen Bundesvereinigung befinden sich umfassende Informationen rund um die Tests. Außerdem können Sie über einen Link erfahren, wo sich in Ihrer Region Standorte für Testungen befinden.

Im Kreis Coesfeld stehen zum jetzigen Zeitpunkt 34 offizielle Teststellen (Stand 22.März) zur Verfügung. Dabei handelt es sich um DRK-Testzentren, Arztpraxen und Apotheken sowie eine Hilfsorganisation.
Eine Übersicht über alle Teststellen im Kreis finden Sie auch auf einer Karte des Landes NRW:

Luca-App auch im Kreis Coesfeld

Veranstalter, Betreiber und Einzelhändler aus dem Kreis Coesfeld können sich nun über folgenden Link in der luca-App registrieren: https://www.luca-app.de/mein-luca/. Dabei wird beim „Check“ eine Postleitzahl aus dem Kreisgebiet eingegeben. Das Kreisgesundheitsamt ist bereits offiziell in der luca-App registriert und auch die beiden Kulturstandorte Burg Vischering in Lüdinghausen und die Kolvenburg in Billerbeck bieten einen Check-In für luca an.

Weitere Informationen zur luca-App und zur Umsetzung im eigenen Unternehmen finden sich auf der Seite: https://www.luca-app.de/locations/ oder können direkt bei den Softwareherstellern neXenio (info(@)nexenio.com, Telefonnummer: 030 22183850) und culture4life (hello(@)luca-app.de, Telefonnummer: 030 221 8385 58) eingeholt werden.

Das Gesundheitsamt kann durch digitale Lösungen, wie die Luca-App oder andere Angebote, deutlich entlastet werden. So wird ohne Medienbruch und mittels einer Schnittstelle der vom Gesundheitsamt eingesetzten Software SORMAS eine lückenlose und datenschutzkonforme Nachverfolgung und damit auch ein schnelles Unterbrechen der Infektionsketten gewährleistet.

Rathaus-Besuch: Terminvereinbarung erwünscht

Angesichts sinkender Inzidenzzahlen öffnet die Gemeindeverwaltung die Rathaustüren ab Montag (14. Juni) wieder. Mit Blick auf das Virus gelten aber weiterhin klare Regeln:

So ist der Einlass zum Rathaus nur mit einer Maske und nach Handdesinfektion zulässig. Desinfektionsspender stehen am Rathaus-Eingang bereit. Auch weiterhin macht es Sinn, vor dem Rathausbesuch einen Termin zu vereinbaren. So lassen sich Wartezeiten und ggf. Warteschlangen verhindern. Eine Ausnahme bildet das Bürgerbüro, das auf Terminvereinbarungen verzichtet. Es ist zu den gewohnten Zeiten erreichbar, allerdings mit einer Änderung: Freitags schließt die Servicestelle schon um 14 Uhr statt bisher um 16 Uhr. Gleichwohl gelten natürlich auch hier die erforderlichen Abstands- und Hygienevorgaben.
 
Zur Übersicht der Öffnungszeiten von Bürgerbüro und der Gemeindeverwaltung

Übersicht aller Beschäftigten mit Kontaktdaten

Eigenverantwortung und Kontrollen

Die Gemeindeverwaltung appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, sich mit den Regeln vertraut zu machen und sich an die Vorgaben zu halten. Bürgermeister Sebastian Täger wendet sich mit eindringlichen Worten an die Bevölkerung: „Entscheidend ist, dass wir alle, jeder Einzelne von uns, verantwortungsvoll mit dieser besonderen Situation umgehen. Dazu zählt insbesondere die Beachtung der AHA+L+A Formel, also Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen, regelmäßiges Lüften sowie die Corona-Warn-App nutzen."

Seit dem 2. November gelten bundesweit verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens. Das örtliche Ordnungsamt führt inzwischen verstärkte Kontrollen durch und wird dabei auch von der Polizei unterstützt.

Corona-App

Die offizielle Corona-Warn-App der Bundesregierung soll es jedem ermöglichen festzustellen, ob er oder sie in Kontakt mit einer infizierten Person geraten ist. So sollen Infektionsketten schneller und besser nachvollzogen und unterbrochen werden. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im  App Store und bei Google Play zum Download erhältlich.

Auf diesen Seiten der Bundesregierung gibt es ausführliche Informationen und den direkten Link in die App-Stores.

Verhaltensregeln bei angeordneter Quarantäne

Hintergrundinformationen zum Download: Wie sind die Verhaltensregeln bei einer angeordneten Quarantäne? Und was bedeutet das zum Beispiel für die Angehörigen, also die  Kontaktpersonen zweiten Grades?

Die beiden PDF-Dokumente geben die Antworten des Kreisgesundheitsamts im Überblick. 

1. PDF-Dokument Verhaltensregeln bei angeordneter Quarantäne

2. PDF-Dokument Informationen für Kontaktpersonen 2. Grades

Überblick über wirtschaftliche Hilfen

Um die wirtschaftlichen Auswirkungen des Corona-Virus auf Unternehmen und Selbstständige abzufedern, gibt es mittlerweile zahlreiche Angebote von unterschiedlichen öffentlichen Stellen – von der Unterstützung bei Liquiditätsengpässen über erweitertes Kurzarbeitergeld bis hin zu steuerlichen Erleichterungen.

Die Wirtschaftsförderung des Kreises Coesfeld hat eine Übersicht zu diesen Themen erstellt und auch eine Corona-Hotline unter Telefon 02594-7824028 geschaltet.
 
Zur Übersicht auf der Homepage der Wirtschaftsförderung des Kreises Coesfeld

Wertstoffhof unter Auflagen geöffnet

Um die Grundversorgung der Bevölkerung weiter zu gewährleisten,  läuft die reguläre Müllabfuhr weiter. Und auch der Wertstoffhof der Gemeinde Senden bleibt trotz verschärfter Regeln zum Schutz vor der weiteren Verbreitung des Corona-Virus weiterhin geöffnet. Diese Entscheidung des Betreibers des Wertstoffhofs, der Remondis GmbH, wurde in Abstimmung mit der Gemeindeverwaltung getroffen.  
 
Strenge Auflagen
Zur Wahrung der erforderlichen Abstandhaltung dürfen sich jedoch nur jeweils zehn Anlieferer gleichzeitig auf dem Gelände befinden. Daher werden sich Wartezeiten leider nicht vermeiden lassen.
 
Besucherinnen und Besucher werden gebeten, nur in wirklich notwendigen Fällen den Wertstoffhof aufzusuchen; alle nicht dringliche Anlieferungen sollten möglichst auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Auf den Wertstoffhöfen gilt wie üblich die Pflicht der Abstandshaltung sowie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.
 

Lieferdienste: Senden packt an

Auch in der Gemeinde Senden sind viele Einzelhandelsgeschäfte, Gastronomiebetriebe und Dienstleister von den Auswirkungen des Corona Virus betroffen. In dieser Zeit sind kreative Lösungen gefragt. Packen wir es gemeinsam an!

Übersicht über die Lieferdienste und besonderen Angebote in Senden

Weiterführende Informationen

Der Informationsbedarf in der Bevölkerung ist hoch. Stetig aktualisierte Lage- und Risikobewertungen finden Sie hier:


•    Internetseite des NRW-Gesundheitsministeriums

•    Internetseite des Robert Koch-Instituts

•    Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums

•    Internetseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Leistungsportfolio

Zum Leistungsportfolio der Sendener Wirtschaftsförderung gehört:

  • Die Information über das gewerbliche Immobilienangebot und Beratung bei Suche nach Gewerbegrundstücken und –immobilien (für Produktions-, Büro-, Laden- und Lagerflächen)
  • Die Information und Beratung bei Neuansiedlungen, Betriebsverlagerungen und Betriebserweiterungen
  • Die Begleitung und Unterstützung bei Genehmigungsverfahren in Zusammenarbeit mit den Kollegen aus dem Fachbereich Bauen und Planen (einschließlich Herstellung von Kontakten zu übergeordneten Fachbehörden und anderen Einrichtungen)
  • Die Unterstützung in der Gründungsphase in Kooperation mit der wfc, der Kreishandwerkerschaft, der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerksammer
  • Die Information über Existenzgründungs- und Fördermittelberatung (> Erstkontakt und Weitervermittlung an die zuständigen Stellen)
  • Die Unterstützung bei der Fach- und Nachwuchskräftegewinnung durch Kooperationen mit Schulen, Unternehmen und Verbänden (Wirtschaft-Schule-Partner)
  • Die Durchführung von regelmäßigen Unternehmensbesuchen und Initiierung von Netzwerktreffen
  • Die Vermittlung zu Technologie-Transferstelle, Hochschulen, Forschungseinrichtungen
  • Die Durchführung von Informationsveranstaltungen in Kooperation mit den örtlichen Gewerbevereinen
  • Die Entwicklung / Koordination von Maßnahmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Infrastruktur (z.B. Förderung des Breitbandausbaues, Ortskern- und Einzelhandelsentwicklung, Fortentwicklung von Gewerbegebieten)
  • Informationsdienst für Wirtschafts- und Strukturdaten, Öffentlichkeitsarbeit und Standortmarketing